Umsteigen auf Apple Mac

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Ich arbeite nun seit fast 20 Jahren mit Computern. An MS-DOS und Windows führte dabei nie ein Weg vorbei! Das Lager wechseln, undenkbar! Wer als PC-User etwas auf sich hielt, der pflegte eine gesunde Arroganz den Apfel-Jüngern gegenüber und verachtete alles, was weniger als zwei Maustasten hatte. Als Apple allerdings damit begann, Intel Prozessoren zu verbauen, ließ ich mich dazu hinreißen, ein Macbook zu leihen, um die Möglichkeit zu studieren, dieses mit Windows zu betreiben. Die Installation verlief so unspektakulär, dass ich noch Zeit hatte - in einem unbeobachteten Moment natürlich - einen Blick auf das Mac-Betriebssystem zu werfen.

Um die Geschichte etwas abzukürzen: Innerhalb weniger Stunden hatte mich der Apfelvirus befallen und ein paar Tage später war bereits das eigene Macbook bestellt. Das war vor etwa einem Jahr und inzwischen schalte ich meinen Windowsrechner nur noch selten ein.

Wie kam dieser Sinneswandel zustande? Bis heute kann ich es noch nicht genau sagen, aber die Erklärungen, die ich bisher finden konnte, möchte ich im Folgenden etwas erläutern.

Ein Mac ist auch nur ein PC

Die Hardware, die sich unter der Haube aktueller Macs befindet, unterscheidet sich nicht wesentlich von der eines Windowsrechners. Lediglich das Betriebssystem - inzwischen übrigens ein vollwertiges Unix - und die grafische Benutzeroberfläche machen den eigentlichen Unterschied aus, was Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit angehen. Da Apple seine Software nur auf selbst ausgewählter Hardware einsetzt, haben sie es etwas leichter, ein stabiles System zu erreichen. Microsoft erlaubt den unterschiedlichsten Hardwareherstellern Windows zu vertreiben und geht damit das Risiko ein, dass es mit den unterschiedlichsten Konfigurationen eingesetzt wird. Schlecht zusammengestellte Hardware und nicht korrekt funktionierende Treiber führen bei jedem Betriebssystem zu Problemen.

Macs sind teuer

Es stimmt schon, dass Macs nicht gerade mit den Preisen von PCs aus dem Supermarkt mithalten können, aber im Vergleich mit höherwertigen Markenherstellern ist der Unterschied bereits nicht mehr so groß. Fest steht, dass die Verarbeitung der Appleprodukte sehr hochwertig ist und die verbauten Komponenten ebenfalls durch Qualität bestechen. Wenn es also bedeutet, dass man für ein gut abgestimmtes System, das auch noch gut aussieht, etwas mehr bezahlen muss, dann bin ich persönlich gerne dazu bereit.

Wenn man die Nerven, die mich so mancher PC bereits gekostet hat, in Geld umrechnen würde, dann könnte ich mir wahrscheinlich noch zwei weitere Macs kaufen.

Macs sind schick

Das Design ist unumstritten ein wesentlicher Faktor, wenn es darum geht das Lager zu wechseln. Meine bisherigen Notebooks sahen zwar immer ganz anständig aus, hätten aber nie einen Designpreis gewonnen. Manchmal frage ich mich, ob Apple alle fähigen Computerdesigner irgendwo in Kalifornien interniert hat, damit nur sie schicke Geräte bauen können. Klar ist so etwas immer auch Geschmacksache, aber man muss wirklich feststellen, dass die PC-Industrie in dieser Hinsicht geschlafen hat oder - besser gesagt - immer noch schläft. Auch Innovationen wie magnetische Ladestecker, die z.B. verhindern, dass man beim Hängenbleiben am Kabel das ganze Gerät vom Tisch zieht, sucht man bei der Apple Konkurrenz vergebens.

Auch wenn man sich auch an einem genialen Design mit der Zeit satt sieht, macht es mir immer noch Spaß, mein Macbook aus der Tasche zu holen, und - ehrlich gesagt - behandele ich es auch einen Tick pfleglicher als seine Vorgänger.

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