Umgang mit psychisch kranken Menschen in Deutschland

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Eigentlich sollte man meinen, dass nach der sehr diffamierenden Zeit unter Hitler der Umgang mit psychisch kranken Menschen besser geworden ist. Aus schmerzlicher Erfahrung muss ich allerdings beobachten, dass dies in vielen Fällen nicht wirklich ist.
Ich bin seit 2008 krank und leide an Angststörungen und Depressionen. Mein Hausarzt hat mich mit Tabletten voll gepumpt und meinte, dass damit die Sache aus der Welt ist.
Zum Glück habe ich einen sehr guten Arzt und Psychotherapeuten kennen gelernt. Er verwies mich auch recht bald an einen Facharzt.
Die Krankenkasse bei der ich versichert bin (Knappschaft) lud mich mehrere Male zur Begutachtung durch einen Menschen ein, der sich auch noch Arzt nannte.
Ich wurde dort behandelt wie ein lästiges Übel, welches sich nur ausruhen will.
Ich kann nur jedem raten, der an einer psychischen Krankheit leidet: Nehmen Sie zu solchen Terminen immer jemanden mit und lassen Sie sich auf keinen Fall verängstigen.
Die Ärzte müssen sehen, wer Simulant und wer wirklich krank ist. Das sollte nicht das Problem der Kranken sein.

Wirklich geholfen haben mir bisher keine Tabletten sondern die Unterbringung in einer Tagesklinik. Hier habe ich die Hoffnung, dass ich wieder lebensfähig werde.
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