Uhrenteile und entsprechendes Zubehör finden

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Uhrenteile und entsprechendes Zubehör finden

Mehr als Zeiger und Armband – die Teile der Uhr

Oft gerät in Vergessenheit, dass einige der in Uhren verbauten Teile austauschbar sind. Dabei gibt es verschiedene Situationen, in denen es Sinn machen kann, die Teile einer Uhr zu wechseln. Stehengebliebene Uhren wegen leerer Batterien, verbogene und gebrochene Federstege, gerissene Armbänder oder defekte Uhrwerke bedeuten für manch einen: Die Uhr hat ausgedient. Andere sehen im oft kostspieligen Gang zum Juwelier oder Uhrmacher die einzige Möglichkeit, die Uhr wieder instand zu setzen. Dabei haben Sie die Gelegenheit, zwischen zahlreichen Uhrenteilen die richtige Lösung für Ihr Problem zu finden. Weil besonders die Elemente von Armbanduhren präzise aufeinander abgestimmt sind, ist es beim Kauf entscheidend, wichtige Abstände und Maße im Auge zu haben. Eine anstehende Reparatur der Uhr muss allerdings nicht der einzige Anlass sein, um nach Uhrenteilen und Zubehör Ausschau zu halten. Bastler und Liebhaber können zwischen vollständigen Sets und einzelnen Bestandteilen wie Zifferblättern und Zeigern wählen, um die gewünschte Kombination für eine Wanduhr zusammenzustellen.

Mit diesen Teilen können Sie Ihre Uhr aufwerten – passende Armbänder und Batterien

Das passende Armband für Ihre Uhr

Um zwischen der großen Auswahl von Uhrenarmbändern das richtige Band für Ihre Uhr zu finden, gilt es, wichtige Größenangaben zu beachten. Zunächst sollten Sie die Stegbreite ermitteln, zu der Ihr künftiges Uhrenarmband passen soll. Bei der Stegbreite handelt es sich um die Abstände der Vorrichtungen einer Uhr, zwischen denen die Enden des Armbands mit den Federstegen befestigt werden. Es zählt dabei das Innenmaß, also die Entfernung von der einen Innenseite der Vorrichtung zur anderen. Gängige Maße für die Stegbreite reichen in zwei Millimeterschritten von 16 Millimetern bis hin zu 24 Millimetern.

Länge, Stärke und Material – Kriterien für den Kauf von Uhrenarmbändern

Weitere wichtige Maße sind die Längen der beiden Teile des Armbands. Hier kommt es zwar nicht auf jeden Millimeter an, da das Armband mit den verschiedenen Löchern an Ihr Handgelenk angepasst werden kann. Erfahrungswerte von vorherigen Uhren sollten dennoch als Orientierung dienen. Der gelochte Armband-Abschnitt ist im Vergleich zu dem mit der Schließvorrichtung stets der Längere. Bisweilen ist auch die Bandstärke angeben. Dabei handelt es sich um die Dicke des Armbands. Ein Armband kann dann eine größere Bandstärke aufweisen, wenn es gepolstert oder mit einer leichten Rundung versehen ist. Bei der Bandstärke kommt es zunächst allein auf Ihren Geschmack an. Grundsätzlich gilt aber, dass elegante und flache Uhrengehäuse weniger gut zu Armbändern mit großer Bandstärke passen. Haben Sie die passenden Maße für das Armband ermittelt, können Sie wählen, aus welchem Material das neue Uhrenarmband bestehen soll. Bei eBay finden Sie Uhrenarmbänder aus Edelstahl, Kautschuk oder auch Leder.

Auf die Modellbezeichnung kommt es an – die richtige Batterie für Ihre Uhr

Armbanduhren, die nicht über einen mechanischen Antrieb verfügen, werden von Batterien betrieben. Es handelt sich dabei meist um flache Batterien mit rundem Querschnitt. Eine andere, weitverbreitete Bezeichnung lautet Knopfzelle. Entscheidendes Kriterium beim Kauf der Knopfzelle ist die für die Uhr vorgesehene Modellbezeichnung. Die Modellbezeichnung ist abhängig vom Durchmesser des Querschnitts, der Höhe der Batterie und dem Batterietyp. Dabei gibt es für jede Modellbezeichnung eine Reihe alternativer Benennungen. Lassen Sie sich von den teils langen Zahlen- und Buchstabenketten nicht verwirren.

Wichtig für den Kauf der richtigen Knopfzelle ist die Unterscheidung zweier Batterietypen: Silberoxid-Batterien und Alkaline-Batterien. Silberoxid-Batterien werden mit einem S oder SR am Beginn der Modellbezeichnung gekennzeichnet. Darauf folgt eine zwei- oder dreistellige Zahl, beispielsweise: SR44. Dieses Bezeichnungsmuster entspricht der Norm der „International Electrotechnical Commission (IEC)“ und sollte bei jeder im Handel angebotenen Silberoxid-Batterie angeben sein. Eine häufig angeführte Alternativbezeichnung ist eine Zahl zwischen 300 und 399. Alkaline-Batterien, in der Langform Alkali-Mangan, werden mit L oder LR gekennzeichnet. Auch hier folgt eine zwei- oder dreistellige Zahl, was ebenfalls der Norm der IEC entspricht. Falls Ihnen die Empfehlung des Herstellers für den Kauf der Knopfzelle bekannt ist, sollten Sie diese befolgen. Für den Einsatz in Armbanduhren eignen sich Silberoxid-Batterien besser als Alkaline-Batterien. Ihr Preis liegt zwar oft über dem der Alkaline-Batterien, sie gewährleisten aber Langlebigkeit und vor allem eine über längere Zeit konstante Spannung. Darüberhinaus ist bei Silberoxid-Batterien das Risiko minimal, dass es zum Auslaufen der Batterie kommt, was irreparable Schäden an Ihrer Uhr verursachen kann. Die in Armbanduhren verwendete Spannung entspricht nahezu ausnahmslos 1,5 oder 1,55 Volt.

Batterien fachgerecht einbauen

Nachdem Kauf der Batterie gilt es, diese fachgerecht in Ihre Uhr einzusetzen. Dafür notwendig sind spezielle Werkzeuge oder auch Sets. Für Armbanduhren werden zwei Verschluss-Systeme verwendet: Druckböden, in manchen Fällen auch als Sprengdeckelböden bezeichnet, und Schraubböden. Für den ersten Typ benötigen Sie ein Gehäuseöffner-Messer. Dieses setzen Sie an einer dafür vorgesehenen und deutlich erkennbaren Einkerbung an, um den Boden dann rauszudrücken. Wundern Sie sich nicht, bisweilen ist ein nicht unerheblicher Krafteinsatz dafür notwendig: Besonders in den Fällen, in denen es sich um wasserdichte Uhren handelt. Für das Schließen legen Sie die Uhr auf eine Unterlage, die leicht gepolstert sein sollte, und drücken den Deckel mit einiger Kraft in das Gehäuse. Schraubböden werden in der Regel in Uhren höherer Preiskategorien eingesetzt. Die Krallen des Gehäuseöffners werden hierfür in zwei gegenüberliegende Öffnungen eingesetzt, um so die Unterseite drehen zu können.

Empfehlenswert sind Gehäuseöffner mit einer Rändelschraube. Diese erlaubt es, den Abstand der beiden Krallen des Öffners passgenau auf die Größe Ihrer Uhr einzustellen. Vor dem Einsetzen der Knopfzelle ist es ratsam, sich zu vergewissern, ob die Kontakte blank und frei von Schmutz sind. Falls Schmutz sichtbar ist, entfernen Sie diesen nicht mit der bloßen Hand, da sonst das Metall feucht und somit eine Oxidation (Rost) beschleunigt werden kann. Unabhängig davon, ob es sich um einen Druckboden oder einen Schraubboden handelt, sollten Sie vor dem Verschließen auch prüfen, ob die Dichtung beschädigt ist, um diese gegebenenfalls auszutauschen.

Uhrenbeweger – Armbanduhren geschmackvoll aufbewahren

Uhrenbeweger sind der ideale Weg, um mehrerer Automatik-Armbanduhren schonend und zugleich stilvoll zu lagern. Bei eBay können Sie auf ein vielfältiges Sortiment von Uhrenbewegern zurückgreifen. Stellplätze für Automatikuhren bieten die Möglichkeit, Uhren, solange sie nicht am Handgelenk getragen werden, in dafür vorgesehen Haltevorrichtungen einzusetzen, um die Feder der Uhrmechanik aufzuziehen. Damit sind Uhren stets auf längerfristiges Tragen ohne zwischenzeitliches Aufziehen vorbereitet. Achten Sie darauf, wie viele Stellplätze tatsächlich in der Lage sind, die Federn aufzuziehen und wie viele allein dem Ablegen der Uhr dienen. In vielen Uhrenbewegern sind diese zwei Varianten kombiniert. Vorteilhaft sind Modelle, die verschiedene Ladeprogramme anbieten und so auf die im Handel erhältlichen Uhren eingestellt werden können. Kompatibilitätsprobleme können dann nicht auftreten. Qualitativ hochwertige Exemplare sollten geräuscharm sein und über eine optionale Schlafphasen-Funktion verfügen.

Uhrwerke und ihre Teile – das Richtige für Bastler und Liebhaber

Uhrwerke – Die Kraftwerke der Uhr

Die Uhrwerke sind in erster Linie darauf ausgelegt, in Wanduhren eingebaut zu werden. Diese sind meist recht einfach gehalten, sodass für den Einbau aufwändiges Uhrmacher-Werkzeug nicht angeschafft werden muss. Zur Lieferung sollten ein Gehäuse, in dem das eigentliche Uhrwerk samt Gewinde verbaut ist, und drei Zeiger für Stunden, Minuten und Sekunden gehören. Gerade das Angebot an Zeigern kann dafür genutzt werden, ausgefallene, individuelle oder auch klassische Wanduhren nach eigenem Geschmack zu gestalten. Auffällige Farben und verspielte Motive stehen hier ebenso zur Wahl wie einfach gehaltene Zeiger. Für den Betrieb des Uhrwerks wird eine Batterie benötigt, in vielen Fällen eine Handelsübliche AA-Batterie. Diese ist meist nicht im Set enthalten und müssen gesondert gekauft werden.

Uhrenschlüssel – Damit die Zeit nicht stehenbleibt

Nicht alle Uhren werden mit Strom betrieben. Wanduhren, Kaminuhren oder Pendulen, die mechanisch betrieben werden, müssen von Zeit zu Zeit aufgezogen werden. Um das bequem zu erledigen, gibt es unterschiedliche Varianten von Uhrenschlüsseln. In der Regel sind das Vierkantschlüssel, die allerdings nur auf bestimmte Maße ausgelegt sind. In den kleinen Ausführungen sind Aufziehschlüssel mit dem Vierkantmaß 2,5 Millimeter verfügbar, große Ausführungen sind in einem 6-Millimeter-Maß erhältlich. Ein Maximum an Stabilität versprechen besonders Aufziehschlüssel aus Messing. Für den Fall, dass Sie über mehrere Aufziehuhren verfügen, die jeweils unterschiedliche Vierkantmaße benötigen, kann es lohnenswert sein, einen Multischlüssel mit mehreren Vierkantgrößen zu kaufen. Sollte sich Ihre Uhr nur unter größerer Kraftanstrengung aufziehen lassen, sind Schüssel mit eingebauter Kurbel ein bequeme Methode, um den notwendigen Krafteinsatz zu verringern.

Zifferblätter in Ihren unterschiedlichen Ausführungen

Für selbstzusammengestellte Uhren lassen sich professionelle und exakte Zifferblätter finden. Grundsätzlich sind die Zifferblätter mit handelsüblichen Uhrwerken frei kombinierbar. Sollten Sie bereits über ein Uhrengehäuse verfügen, beachten Sie, dass die Ziffernblätter in unterschiedlichen Durchmessern angeboten werden. Allein Ihrem Geschmack bleibt dagegen überlassen, ob das Ziffernblatt mit römischen oder lateinischen Zahlen beschriftet sein soll.

Kein Risiko beim Kauf von Uhrenteilen

Der Kauf von Uhrenteilen und Zubehör sollte nie einer Lotterie gleichen. Die zuverlässigste Information über notwendige Modelle und Maße bleibt am Ende die des Herstellers. Während selbst vorgenommene Abmessungen bei Armbändern und Federstegen sinnvoll seine können, sollten Sie beim Kauf von Knopfzellen den passenden Batterietyp kennen. Ist das bekannt, kann der Kauf und selbständige Einbau von Ersatzteilen einiges an Kosten sparen. Sobald es um Teile der Mechanik und Elektronik geht, sollten Sie die Arbeit Fachleuten überlassen. Im Zweifelsfall sehen Sie davon ab, um größere Schäden zu vermeiden. Wanduhren können dagegen auch ohne genaues Wissen über Maße zusammengestellt werden: Uhrwerke, Zeiger und Ziffernblätter  sind in der Regel kompatibel. Zu beachten sind der Durchmesser des Ziffernblatts und die Abmessungen des Uhrwerks dann, wenn ein Uhrengehäuse bereits vorhanden ist und mit neuen Teilen versehen werden soll.

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