Über 40 Jahre Playmobil: von Bauarbeitern, bösen Frauen und Martin Luther

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Seit Generationen Kult: die Playmobilfiguren aus Plastik (Carla Souza (CC BY-NC-ND 2.0))
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Seit Generationen Kult: die Playmobilfiguren aus Plastik (Carla Souza (CC BY-NC-ND 2.0))

Die Playmobil-Spielfiguren mit beweglichen Händen, Armen, Beinen und Kopf sind weltberühmte Spielzeug-Ikonen. Inzwischen gibt es rund 650 unterschiedliche Figuren: für Sammler ein Eldorado, für Kinder ein Spielzeug, das die Kreativität fördert. Tauchen Sie ein in die Geschichte der kleinen Figuren!
Indianer, Pirat oder Eskimo - es gibt rund 650 verschiedene Figuren (Daniela Goulart (CC BY-NC-ND 2.0))
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Indianer, Pirat oder Eskimo - es gibt rund 650 verschiedene Figuren (Daniela Goulart (CC BY-NC-ND 2.0))

Bisher stellte das Unternehmen geobra Brandstätter rund 2,5 Milliarden Playmobilfiguren her – und jedes Jahr kommen 100.000 hinzu. Wenn all diese Figuren Hand in Hand nebeneinander stehen würden, wäre die Schlange lang genug, um die Erde dreimal zu umrunden.
Bauarbeiter malochen auf der Baustelle, Ritter mit Rüstung und Schwert bewachen ihre Burg und Piraten stehen mit ihren Enterhaken auf dem Piratenschiff bereit zum Angriff.
Die Figur von Martin Luther ist die jüngste Kreation
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Die Figur von Martin Luther ist die jüngste Kreation

Sonderfiguren und Kurioses

Playmobil produziert immer wieder beliebte Sonderfiguren. Die jüngste dieser Figuren stellt Martin Luther dar. Nach der Präsentation der neuen Figur Anfang Februar 2015 war diese bereits nach 72 Stunden ausverkauft.

Weitere historische Figuren aus der Playmobil-Schmiede sind unter anderem Albrecht Dürer, der Bamberger Reiter und Götz von Berlichingen.
Seit 2013 gibt es auch eine böse Frau: Sie hat blondes Haar, trägt eine Pistole in der rechten Hand und ist schwarz gekleidet. Mit dieser Bankräuberin gab es die erste Bösewichtin im Playmobil-Sortiment.
Mit Bauarbeitern fing es an (Allysse Riordan (CC BY-NC-SA 2.0))
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Mit Bauarbeitern fing es an (Allysse Riordan (CC BY-NC-SA 2.0))

Die ersten Playmobilfiguren für Sammler

Seit 1974 sind die Playmobilfiguren im Handel erhältlich. Auf die Themen 'Baustelle', 'Wilder Westen' und 'Ritterzeit' folgten mehr als 20 weitere Themenwelten mit zahlreichem Zubehör. Weibliche Figuren gibt es seit 1976, Kinder- und Babyfiguren seit 1981 bzw. 1983.
Die Indianer mit Kriegsbemalung beschützen ihr Territorium (Javier Morales (CC BY-NC-ND 2.0))
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Die Indianer mit Kriegsbemalung beschützen ihr Territorium (Javier Morales (CC BY-NC-ND 2.0))

Die ältesten Spielfiguren gehören zu den drei Spielwelten Bauarbeiter (blauer Karton), Indianer (roter Karton) und Ritter (grüner Karton). Bis 1975 gab es keine einheitliche Verpackung, danach wurde diese blau.
Die ersten zweifarbigen Figuren waren die Ritter mit chromfarbenem Oberkörper. Die Indianerfiguren waren bis 1975 hauptsächlich pastellfarben.
Der Ritter mit Rüstung und Lanze kämpft für die Ehre (Shawn Calvert (CC BY-NC-SA 2.0))
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Der Ritter mit Rüstung und Lanze kämpft für die Ehre (Shawn Calvert (CC BY-NC-SA 2.0))

Das hohe Alter macht diese Figuren zu begehrten Sammlerobjekten. Die sogenannten 'Klickys' haben eine Größe von 7,5 Zentimetern.
Figuren der ersten Jahre sind beliebte Sammlerobjekte (marie-ll (CC BY-NC-SA 2.0))
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Figuren der ersten Jahre sind beliebte Sammlerobjekte (marie-ll (CC BY-NC-SA 2.0))

Von 1978 bis 1993: Playmobil Color

Playmobil mit der Bezeichnung Playmobil Color ist weiß und kann mit Stiften bemalt werden. Artikel aus dieser Zeit sind auch heute noch erhältlich. Die Ära endete mit Tiermodellen wie Zebras, Pinguinen und Giraffen.
Die Eskimos wohnen in Iglus und gehen mit Kajaks auf Fischfang (spes (CC BY-NC-ND 2.0))
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Die Eskimos wohnen in Iglus und gehen mit Kajaks auf Fischfang (spes (CC BY-NC-ND 2.0))

Mehr Funktionen ab 1981

Das Spielzeug mit pädagogischem Mehrwert wurde immer beliebter und bekannter. 1981 kamen die ersten Figuren mit drehbaren Händen auf den Markt, nun gab es auch Kinderfiguren mit einer Größe von 5,5 Zentimetern.


1983 kamen eingestanzte Brillen und einhängbare Bärte dazu – die Brillen konnte man später tauschen.
1986 folgten dann auch Frauenfiguren mit langen Röcken und Männerfiguren mit dicken Bäuchen. Highlights aus dieser Epoche sind unter anderem die Safari-Welt (ab 1980), Seefahrt und Eskimos. Das Ritterschloss und das Piratenschiff gehören zu den Klassikern der Themenwelten.
Playmobilfiguren sind auch bei Mädchen beliebt (Jessica Lucia (CC BY-NC-ND 2.0))
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Playmobilfiguren sind auch bei Mädchen beliebt (Jessica Lucia (CC BY-NC-ND 2.0))

Ab 1989: Playmobil speziell für Mädchen

Mit der Puppenhaus-Serie sprechen die Macher von Playmobil speziell Mädchen an. Anfangs waren diese Puppenhäuser im viktorianischen Stil gehalten, nach der Jahrtausendwende wurden sie renoviert und modernisiert. Inzwischen steht rund ein Drittel der Playmobil-Welten in Mädchenzimmern.

Seit Anfang der 1990er Jahre erweitern die Macher das Sortiment regelmäßig um neue Themen. Hier eine Auswahl der verschiedenen Playmobil-Welten:
Neue Welten entdecken - mit Playmobil in den Weltraum starten (fdecomite (CC BY 2.0))
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Neue Welten entdecken - mit Playmobil in den Weltraum starten (fdecomite (CC BY 2.0))

Playmobil heute

Früher zog der Ritter sein Schwert oder der Pirat seinen Säbel. Heute kämpfen die Helden aus Plastik auch als Superagenten. Ausgestattet mit ausfahrbaren Raketenwerfern, elektrischen Alarmanlangen und Spionagekamera mit Farbmonitor sind die Playmobilfiguren im digitalen Zeitalter angekommen.

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