USB Sticks

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Wer kennt nicht das Problem, mal eben ein paar (größere) Dateien von Rechner A zu Rechner B transportieren zu müssen? Im Büro, in der Schule oder sonst wo, USB Sticks sind der kleine, praktische Alltagshelfer.
Aber Vorsicht, USB Stick ist nicht gleich USB Stick!
Um sie vor unliebsamen Überraschungen zu verschonen, habe ich mich entschlossen diesen kleinen Ratgeber zu verfassen.

Zuerst einmal sollte man sich überlegen, für was man den Stick einsetzen möchte, da von seiner Einsatzart maßgeblich auch die Größe des Sticks abhängt.
Es lohnt sich fast kaum noch, Sticks die kleiner als 1GB sind zu kaufen, da der Preisunterschied dort einfach zu gering ist.
Für den Standard Gebrauch empfiehlt sich eine Größe zwischen 1GB und 4GB. Damit kommen sie problemlos aus.
Wenn sie größere Dateien, wie beispielsweise Filme transportieren wollen, empfiehlt sich eine Größe ab 4GB.

Sollten sie vor haben, Software (Office etc.) vom Stick auszuführen, so empfehlen sich Modelle, die dem U3 Standard entsprechen (genaueres dazu auf Wikipedia). Es ist jedoch auch möglich, Software von einem "normalen" Stick auszuführen. Hier bietet sich die Alternative mit dem Namen PortableApps (einfach mal googlen) an.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Maße des Sticks. Ist er zu groß, blockiert er eventuell andere USB Steckplätze.

Haben sie sich für ein Einsatzgebiet und die passende Größe entschieden, steht dem Kauf fast nichts mehr im Wege.
Leider wird in diesem Sektor jedoch sehr viel Schrott angeboten. Dies zeigt sich dann in geringer Lebensdauer der Sticks (Flash Speicher ist allgemein nicht unendlich oft wieder beschreibbar), mangelnder Verarbeitung und geringen Übertragungsraten.
Teilweise werden Käufer auch getäuscht/betrogen. Es werden alte USB 1.1 Sticks als USB 2.0 Sticks verkauft (merkt man dann an sehr geringen Übertragungsraten).
Schlimmer noch, es wird bei der Kapazität betrogen. Mit ein wenig Kenntnissen, ist es möglich einen USB Stick, der beispielsweise nur 512MB Kapazität hat als 4GB oder 8GB Stick auszugeben. Der Schwindel fällt erst auf, wenn die physikalische Grenze (512MB) überschritten sind. Die Dateien werden zwar angeblich auf dem Stick abgelegt, doch sind sie in Wirklichkeit gar nicht daraufkopiert worden. Das lässt sich einfach testen, in dem man den Stick einfach komplett mit  größeren Musikstücken oder Videos füllt und diese dann versucht abzuspielen. Hängt der Player mitten im Film oder wird dieser gar nicht erst abgespielt, haben sie den Beweis.
Deshalb sollten sie bei besonders günstigen Geräten extra aufpassen.

Ich rate ihnen hier (aus eigener Erfahrung), geben sie lieber etwas mehr Geld für ein Markenprodukt aus, als an der falschen Stelle mit einem billigen Gerät zu sparen. Sie werden es nicht bereuen!

Hier jetzt einzelne Produkte zu beschreiben wäre zu umfangreich.
Deshalb lesen sie sich vor dem Kauf Testberichte in bekannten Computermagazinen durch (finden man auch bei google, beispielsweise chip oder pc welt). Sie werden sehen, dass die Leistungsdaten der verschiedenen Sticks teilweise deutlich auseinander liegen.

Wenn sie sich die Tips hier ein wenig zu Herzen nehmen, werde sie mit Sicherheit eine menge Freude mit ihrem neuen USB Stick haben.
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