USB-Kabel und ihre Unterschiede

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USB-Kabel und ihre Unterschiede

Der USB-Standard hat die Welt der Datenübertragung zwischen Computer und Peripheriegeräte verändert. Seitdem ist der Trend nach höheren Übertragungsraten und kleinen leistungsfähigen USB-Kabeln ungebrochen. Sie wollen Kabel und USB-Sticks günstig und schnell erwerben? Dann schauen Sie doch in den Angeboten für günstige Elektronik

 

Ein USB-Kabel überträgt die Daten vom Computer zum Peripheriegerät

Hinter der Abkürzung USB verbirgt sich der Begriff Universal Serial Bus. Der „Bus“ managt die Verbindung zwischen Computer und Peripheriegeräten mittels USB-Kabel. Die Datenübertragung erfolgt bitweise nacheinander. Bereits im Jahr 1996 löste die vereinfachte Verbindungsvariante die alten 6-, 12- oder 24-poligen Steckerkabel ab. Seitdem gilt sie als standardisierter Datentransfer zwischen den Geräten. Die neue Verbindung besteht aus einem Kabel mit zwei unterschiedlichen Steckern. Der Stecker A passt zumeist in den USB-Anschluss des Computers. Der Stecker B bleibt dem anzuschließenden Gerät vorbehalten. Die Länge des USB-Kabels kann bis zu 10 Meter betragen.

 

Der USB-Standard 2.0 folgte auf die ersten neuen seriellen Verbindungen

USB-Kabel A auf A bezeichnet einen Stecker A mit den Abmessungen 12 mm x 4,5 mm, der auf eine Buchse A passt. Angeschlossen daran ist ein Kabel mit einem Stecker B der Größe 8,00 mm x 7,26 mm. Zusammen sind sie im Handel auch unter der Bezeichnung USB 2.0 Kabel AA erhältlich. Die Zahl 2.0 bezeichnet die Datenübertragungsrate. Diese geben die Hersteller mit höchstens 480 Mbit/s an. Das USB-Kabel 2.0 ist die meist verbreitetste Version einer USB-Verbindung. Drucker, Scanner sowie Kameras als klassische Peripheriegeräte verfügen heute standardmäßig über die jeweilen Steckverbindungen. Anstelle des Steckers B kann am Kabel auch ein Mikro Stecker B sitzen. Eine solche Verbindung kursiert unter der Bezeichnung Micro USB-Kabel. Die 6,85 mm x 1,80 mm großen Stecker finden in Handys oder Kameras Verwendung. Zumeist sind sie dort eingebaut, wo innerhalb des Gerätes nicht viel Platz für einen größeren Stecker verbleibt.

  

Der USB 3.0 erhöht die Datenübertragungsraten

Seit dem Jahr 2008 setzt sich ein erweiterter Standard mit der Bezeichnung USB 3.0 Kabel durch. Die Hersteller preisen die Kabel mit einer Datenübertragsrate von 5 Gbit/s an. Die tatsächlichen Bruttoraten liegen bei 500 MByte/s. Ein Byte beinhaltet 8 Bits, sodass der Datentransfer in der Sekunde 8 Mal höher als bei einem USB 2.0 Kabel liegt. Das USB 3.0 Kabel A auf A ist mit dem gebräuchlichen Stecker B nicht für Endgeräte mit den Standard USB 2.0 nutzbar. Die Stromraten von 900 mA des USB 3.0 Anschlusses liegen höher als der USB 2.0 Anschluss zulässt. Für den USB 3.0 gibt es ebenfalls eine Miniaturvariante, das USB 3.0 Kabel Mini. Neben dem Stecker A verfügt das Kabel am anderen Ende über einen Mini B Stecker, der 6,80 mm x 3,00 mm groß ist. Die Welt der USB Kabel ist variantenreich bezüglich der verarbeiteten Steckertypen. Stecker A, der in den Computer passt, kann mit Stecker B, einem Mini Stecker oder einem Micro Stecker B verbunden sein. Der neue USB Standard 3.0 eröffnet zukünftig weitere Möglichkeiten der schnellen seriellen Datenübertragung zwischen verschiedenen Geräten.

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