US Güterwagen Vergleich

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Auf einer grossen Amerikanischen Modellbahnanlage werden in erster Linie viele Güterwagen gebraucht, in erster Linie Boxcars, die mit 70% den grössten Anteil auch im Vorbild haben, dazu kommen die Schüttgutwagen, offen und geschlossen, Flachwagen, Hochbordwagen und Spezialfahrzeuge.

 

Wer nun in den waltherskatalogen blättert, oder in E-Bay.com nachsieht wird auch schnell fündig, von ca 1 euro - 250 Euro für Kleinserienprodukte der marke Overland gibt es alles, in tausendfacher Ausführung und nach fast alles Vorbildern, die Lackierungsvarianten sind so unendlich dass ich hier darauf nicht eingehen will. Auf meiner Anlage, 3-4% maximale steigung, min radius 440 mm und min Weichenwinkel 15% (Fleischmann Profi) habe ich folgende erfahrungen gemacht:

Kadee

Von den Grosserienprodukten zusammen mit Trix die teuersten, und bestadetailliertesten, aber auch die Besten? Vom der Detailqualität sind sie zusammen mit den Trixmodellen sicherlich fast unerreicht dafür aber recht teuer, und es gibt eigentlich wenige Grundtypen, 40", 50" und PS1/2 Hoppercars. Die Kupplungen sind die besten und auch die Verpackung, nur leider sind die Abrolleigenschaften eher ungeignet für Strecken mit Steigungen, weil die Wagen realtiv schwer sind und schlacht abrollen, mühen sich die Amerkanischen Loks ohne Haftreifen damit in grossen Zugverbänden recht ab. Zudem stehen auf engen Radien die zahlreichen Bremsschláuche und ander Details den Drehsgestellen im Wege, das führt zu Entgleisungen, was eigentlich bei abgefederten Drehgestellen nicht sein müsste. Der relativ hohe Preis der Fahrzeuge realtiviert sich allerdings, wenn man die Kupplungsnachrüstung bei den anderen Herstellern dazurechnet. Ich setze die wagen hauptsächlich im Anlagen Vordergrund zur Anlagen detailgestalltung ein.

 

Trix

Was soll man sagen, Deutsche Qualitát hat ihren Preis, allerdings funktionieren die Wagen einwandfrei und ersparen sich die Probleme der Kadeemodelle, an denen sich Trix scheinbar orientierte, leider baut Trix dieses Programm nur langsam (wenn überhaupt) aus, es sind alles 40Ft. wagen, die aus den 30-50 jahren des vorgen Jahunderts stammen, also auf moderne Anlagen nicht passen.

 

Atlas

Für mich zusammen mit Trix das beste was es gibt. Die Wagen rollen gut ab, die Kupplungen sind sicher und auf der richtigen Höhe, und es gibt eigentlich genügend Modelle, die aber nicht immer einfach zu finden sind. Die Caboose sind hervorragend gemacht und nur Fanatiker würden hier noch zu einem 250 euro teuren Modell von Overland greifen. Nicht immer entsprechen die Beschriftungen 100% den Vorbildnummern (Stammholzwagen von MKT und GM&0), das finde ich aber weiter nicht schlimm, den wer kriecht schon mit der Lupe da rum um eine 4 anstat einer 5 zu sehen. Atlas hat jetzt eine günstige trainman linie herausgebracht die sich für lange Zugverbände eignet, alle Wagen haben Metallräder.Die Fahrzeuge haben das beste Preis-Leistungsverhältniss aller amerikanischen Hersteller.

 

 

Intermountain

Diese Firma stellt Fahrzeuge nach eher seltnerem Vorbild dar, soweit mir bekannt gibt es keine Schlusswagen (Caboose), die Qualitát der Wagen ist auf Kadee Niveau. Die legen sogar sonderserien auf die sehr gefragt sind und sehr hohe Preise erzielen (CN Closed Hoppers in regenbogenfarben; z.B.)Leider habe die Wagen ein zu geringes Gewicht, die Bausätze kann man leicht selber auflasten. Ausserdem haben die Wagen die Mc. henry Kupplungen, die wie schon mal erwáhnt nichts taugen, man sollte sie gegen Kadee Nº5 austauschen, was aber den Preis der Wagen nach oben schnellen lässt.Die fertigen Wagen sind sehr gut verpackt, und bestens bedruckt, ich empfehle diese Wagen.

Branchline Bausätze

diese wagen tauchen seit einiger Zeit immer mehr auf. Die Fahrzeuge der premium line kann man kaufen, wenn man Spass am Basteln hat. fertig montiert sind sie auf bestem Nieveau, wobei manche Lösungen scho bald komisch sind, die Gewichte sind grosse Schraubenmuttern (6-kant) die man in die Wägen klebt. Die Fahrzeuge sind bedruckt, und man muss sie nicht lackieren oder Beschriften, es gibt so um die 6-10 wagennummern pro Type, und von 40-62Ft. Boxcar so ziemlich alles. Die Wagen haben Metallräder, die Kupplungen sollte man durch Kadee ersetzen. Der negative Knackpunkt für diejenigen die wie ich probleme mit den Auftritten und Leitern haben sei gesagt, dass man den Plastikkrams am besten gleich entsorgt, die brechen scho beim Hinkucken, da kann das Bastelmesser so scharf sein wie es will, am besten eine heisse Klinge nehmen, wobe dünne Teile Gefahr laufen sich zu vebiegen. Also diese Dinger bei Walthers aus Messing oder Metall bestellen und dann mit der Pinzete in die nachgebohrten Löcher stecken (die Bohrungen der Hersteller haben das Wort "Bohrung" meisst nicht verdient) Die Bauzeit pro Wagen beträgt so um die zwei Abende (20-23h).

Athearn Blue-Box

Neu gibt es sie nicht mehr die 5 euro wagen, aber gebraucht sieht man sie häufig, auch aus alten Lagerbeständen, die scheinbar unermüdlich sind. Nun die Wagen lassen sich in wenigen Minuten zusammensetzen. Der Unterboden hat kaum mehr detaillierung als einen Bremszylinder und einen druckluftkörper, die Aufsteigleitern sind aufgespritzt und nicht immer ist die bedruckungsqualität 1a, bei den Letzten Modellen ist das schon besser, die Wagen haben Hornkupplungen und Plastikräder, alles dies kann man gleich entsorgen und durch Metallräder von Proto2000 oder Kadee ersetzen. Ich meine fürgrösser Züge sind sie geeignet, wenn sich der niedrige Preis auch durch die notwendigen nachrüstungen relativiert (Vergalich zu Atlas). sammler sollte aufpassen, es gibt Kühlwagen die extreme Preise erzielen, wobei die Refeers eigentlich gar nicht so schlecht sind. Bei Greenbay gibt es zalreiche Lackierungsvarianten die auf versteigerungen sehr hoe Preise erzielen, die Kühlwagen von denen sind nicht schlecht.

Proto 2000 Fertigmodelle - Bausätze

Die Fertigmodelle haben ein realtiv hohes Preisniveau sind aber jedem zu empfehlen der sich nicht mit den Aufsteigleitern herumschlagen will und den zerbrechlichen Palstianbauteilen, die einem scho beim Öffnen der Box entgegenfallen. Besonders die Tank und Viehwagen sollte man als Fertigmodelle kaufen, da man an den Viehwagen monatelang herumbauen kann, Wobei so eine Grosspackung von acht wagen in e-bay schon für % euro pro wagen zu bekommen ist, braucht man aber ein ordentliches Stehvermögen um 16 Stück zu bauen. Die 62Ft. Hoppers sind als Bausatz eigentlich niemandem zuzumuten, auch hier ist Nächtelanges Bastel angesagt, die Mc Henrys müssen auch hier am besten in den Müll, den Achtung wenn man die Kupplung zwei dreimal aus und einscharubt sind die Gewinde ermüdet und das fällt auseinander. Also gleich erledigen. Die Achsen sind aus Plastik die Räder aus Metall, und laufen nicht immer rund, Bockmist. Es gibt noch 1/2 fertigbausätze leider habe ich davon noch keinen um davon zu berichten. Die fertigen Wagen sind wie gesagt realtiv teuer, wobei ich bei der Plastikqualität mir so meine Gedanken über die Zerbrechlichkeit mache.

Walthers

Nun die Wagen haben gute Qualität in der fertigen "Platinum serie", die 1/2 Bausätze sind ein Fahrzeug ohne Details die man dann aus dem Beutelchen anbringen kann, die häufig fehlenden Bohrlöcher benötigen Nacharbeit (was auch die Betreibsanleitung nicht verheimlicht), wobei ich sagen muss dass die Wagen dafür zu teuer sind, da kauft man gleich bei trix oder Atlas, allerdings hat Walthers viele typen die nicht jeder hat.

Fulneraro & Camarlengo, und andere.

Es gibt natürlich noch 1000 mehr, die einen haben drehgestelle die anderen nicht, einige gibt es sogar aus Holz, viele müssen lackiert werden, was auch nicht jedermanns Sache ist, alles ist zu eigen dass man sehr viel arbeiten muss um die Wagen hinzukriegen. von den alten Proto und Powertrain Modellen rate ich ab, da kostet die Aufrüstung mehr als bessere Modelle,

Worauf man achten muss

Die Kupplungsaufnahmen sind bei allen Marken anders, sogar teils innerhalb der selben Marke, sogar die Räder sind teilweise verschieden. Das führt dazu dass man nicht alle Wagen zusammenkuppeln kann, oder die Kupplungen in der Höhe anpassen muss, das ist auch nicht jedermanns Sache, und im prinzip eine Unverschämtheit der Hersteller hier nicht für Ordnung zu sorgen, einige dieser Gurken hängen sich an jeder Weiche auf, die anderen an den Bahnübergängen, also alles Probleme die man bei europäischen Herstellern seit Einführung des Normschachtes nicht mehr kennt. Die Unterschiedlichen Eigengewicte der Waggons, die teilwiese Problematische Aufhángung der Drehgestelle sorgt dafür das man die Züge erst nach langen Probieren fahren lassen kann, da nicht immer alles auch gleich gut über die selbe weiche kommt, und es zudem häufig davon abhängt welcher Wagen mit welchem zusammenhängt. Als letzter Punkt sollte man die radsätze beobachten, nicht alle haben die selbe Qualität und einige Räder neigen auf Geraden su engleisen obwohl es keine Gründe gibt, ausser der Ungleiche Lauf der achsen (Unwucht etc.)

 

 

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