Trinidad moruga scorpion

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Eine der schärfsten Chili-Sorten der Welt

Auch wenn man die Trinidad Moruga Scorpion aufgrund ihres Namens den gleichnamigen Spinnentieren, den Skorpionen zuordnen könnte, handelt es sich hierbei tatsächlich um eine der schärfsten Chili-Sorten der Welt.

Außer für ihre enorme Schärfe, die im Durchschnitt bei über 1,2 Millionen Scoville auf der nach oben offenen Skala der Schärfeneinheit liegt, ist sie für ihren fruchtigen Geschmack bekannt, der beim Verzehr eine süß-scharfe Kombination ergibt.

Ursprung, Verbreitung und Geschmack

Die Früchte einer einzelnen Pflanze erreichen sogar mehr als 2 Millionen Scoville, was ihr 2012 den Titel der bis dahin schärfsten Chili-Sorte der Welt einbrachte. Die buschartige Pflanze wird zwischen 45 und 75 cm hoch, wobei ihre Schoten im Endstadium in etwa die Größe eines leuchtend roten „Golfballs“ (42,6 mm) erreichen können.

Der lateinische Name, dieser zur Familie der Nachtschattengewächse gehörenden Paprikafrucht, lautet zwar Capsicum chinese, doch stammt sie nicht aus China, sondern wie alle Paprikasorten aus Südamerika. Für den „Irrtum“ zeichnet ihr Entdecker, Nikolaus von Jacquin verantwortlich, der sie einem chinesischen Händler abkaufte und meinte, dieser hätte sie aus seiner Heimat mitgebracht.

Eine der schärfsten Chili-Sorten der Welt wurde ursprünglich im Bezirk Moruga auf Trinidad und Tobago angebaut, wo das feucht-tropische Klima vorherrscht, das diese Pflanzenart im Allgemeinen bevorzugt. Mittlerweile wird sie auch in Hatch, einer für ihre scharfen Chili-Sorten bekannten Kleinstadt im US-Bundesstaat New Mexico, gezüchtet.

Verwendung

Chili-Liebhaber aus aller Welt werden bestätigen können, dass die „Scorpion“ ihren Beinamen nicht umsonst trägt und ihr „Stich“ eine nachhaltige Wirkung hat. Sie findet unter anderem in Salaten, Salsas oder Soßen Verwendung, die mit ihrer besonderen Schärfe aufgepeppt werden sollen. Karibische Eintöpfe und andere Chili-Gerichte können ebenfalls mit kleinen Mengen des „Scharfmachers“ gewürzt werden, wobei man jedoch bedenken sollte, dass mit dem Kochen der Chili ihr fruchtiges Aroma verloren geht.

Nur roh oder schonend zubereitet behält sie all die „Zutaten“, die sie so beliebt gemacht haben. Wer das Brennen im Mund reduzieren möchte, sollte die kerntragenden Scheidewände der Schote entfernen, um ihr somit einen beträchtlichen Teil ihrer Schärfe zu nehmen.
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