Triceratops, Tyrannosaurus Rex & Co: Diese Schleich-Tiere sollten in keiner Dino-Sammlung fehlen

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Triceratops, Tyrannosaurus Rex & Co: Diese Schleich-Tiere sollten in keiner Dinosaurier-Sammlung fehlen

Der Begriff Dinosaurier leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet in etwa so viel wie schreckliche oder gewaltige Echse. Dinosaurier waren Landwirbeltiere, die vor 235 bis 65 Millionen Jahren die Erde bevölkerten, die zu Beginn dieser Zeit noch aus dem Urkontinent Pangaea bestand. Sie gehörten zur Spezies der Reptilien und starben vor etwa 65 Millionen Jahren aus, wobei die Ursachen dafür nach wie vor nicht endgültig geklärt sind. Durch Fossilienfunde erfasste die Wissenschaft diese Urtiere und forscht bis heute, denn noch lange ist noch nicht alles über Dinosaurier und ihr Leben bekannt. Zudem hat sich die Sicht auf Dinosaurier im Laufe der verhältnismäßig kurzen Forschungsgeschichte bereits grundlegend geändert. Galten sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch als träge, nicht sehr intelligente und wechselwarme Riesen, so ist inzwischen klar, dass sie ganz im Gegenteil zumeist sehr aktive Tiere waren, denen durch Anpassung soziale Interaktion möglich war.

Was die Faszination ausmacht, die von Dinosauriern ausgeht

Inzwischen sind Dinosaurier ein nicht mehr wegzudenkender Teil unserer Kultur geworden, sie finden sich in Filmen, Büchern - und nicht zuletzt als Spielzeuge in Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Sie beeindrucken durch ihre zum Teil unvorstellbare Größe und die von ihnen ausgehende Gefahr – denn ob Fleisch- oder Pflanzenfresser, wehrhaft und bedrohlich waren die meisten von ihnen. Noch dazu stellen sie ein Bindeglied zur Vergangenheit unseres Planeten dar, das seinesgleichen sucht. Kinder mit Abenteuerlust, Forscherdrang und Wissensdurst lassen sich mit dem Thema Dinosaurier lang anhaltend beschäftigen. Mädchen und Jungen interessieren sich gleichermaßen für große, starke und gefährliche Tiere, das Spielen mit Dinosaurier-Figuren ist keinesfalls geschlechtsspezifisch. Besonders wertvoll sind Dinosaurier dahin gehend, dass sie Kinder an das Thema Evolution und Entstehung unseres Planeten in seiner heutigen Form heranführen.

Aus den genannten Gründen und aufgrund ihrer liebevollen, detailreichen Gestaltung sind Dinosaurier der Firma Schleich sehr empfehlenswert. Ob Ihr Kind nun bereits einige besitzt und Sie die Sammlung erweitern möchten, oder Sie zusammen mit Ihrem Nachwuchs ganz neu starten wollen. Wichtig ist dabei, Ihrem Kind Informationen über die verschiedenen Dinosaurier an die Hand zu geben. Im Folgenden soll Ihnen ein Überblick über die Merkmale einzelner Dinosaurier vermittelt werden, die als Schleich-Versionen erhältlich sind.

Schleichs fleischfressende Echsen aus der Urzeit

Der wohl bekannteste Dinosaurier ist der fleischfressende Tyrannosaurus Rex, der als Schleich-Version  angeboten wird.

Tyrannosaurus Rex

Der Tyrannosaurus konnte beinahe sieben Meter hoch und fast 13 Meter lang werden. Er bewegte sich auf zwei Beinen fort, hatte sehr kurze Vorderbeine, einen gewaltigen Schädel und 50 Reißzähne, die fast 20 Zentimeter lang waren. Verlor er einen dieser Zähne, so wuchs innerhalb kurzer Zeit ein neuer nach, ähnlich wie bei einem Haifischgebiss. Dieser Saurier lebte hauptsächlich in Waldgebieten. Entgegen der verbreiteten Meinung ist davon auszugehen, dass er kein besonders guter Jäger war. Darauf deuten sowohl seine enorme Größe als auch die extrem kurzen Vorderbeine hin. Vielmehr ist anzunehmen, dass es sich beim Tyrannosaurus Rex um einen Aasfresser handelte.

Allosaurus

Ein weiterer beeindruckender Vertreter der fleischfressenden Dinosaurier war der Allosaurus, der ebenfalls als Schleich-Variante erhältlich ist. Der aggressive und intelligente Allosaurus hatte ein unter Dinosauriern einzigartiges Skelett, dessen Rippen statt an weiteren Knochen an der Haut ansetzen. Er konnte ein Alter von über zwanzig Jahren erreichen, bewegte sich wie der Tyrannosaurus auf zwei Beinen und lebte ebenfalls in Wäldern. Seine Größe, die enormen Sägezähne und die Augenhöcker auf seinem Schädel verliehen ihm ein furchterregendes Äußeres. Die Füße seiner kurzen Vorderbeine hatten messerscharfe Klauen, mit denen er seine Beute packen konnte. Zur Erhöhung seiner Chancen auf Beute jagte der Allosaurus zumeist in Gruppen.

Velociraptor

Hinsichtlich seiner Größe konnte es der nur etwa 70 Zentimeter große, gefiederte Velociraptor nicht mit seinen Artgenossen aufnehmen. Er lebte allerdings auch in Wüstengebieten im Bereich des heutigen Asiens, weshalb er ihnen kaum begegnet sein dürfte. An der mittleren Zehe seiner Füße hatte dieser Dinosaurier eine einziehbare, sichelförmige Klaue mit einer Länge von etwa siebeneinhalb Zentimetern. Die Wissenschaft geht davon aus, dass Velociraptoren sehr intelligent waren und in Rudeln jagten, wodurch sie auch Beutetiere erlegen konnten, die wesentlich größer waren, als sie selbst. Zum Vertilgen der Beute hatten sie achtzig scharfe, gebogene Zähne. Sie waren sehr wendig und konnten eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 65 Stundenkilometern erreichen. Zahlreiche Miniatur-Versionen des Velociraptor werden von Schleich angeboten.

Gigantische Pflanzenfresser mit beeindruckenden Merkmalen als Miniaturen von Schleich

Der Apatosaurus, den es auch als Spielzeug von Schleich gibt, ist auch unter dem Namen Brontosaurus bekannt.

Apatosaurus

Er gehört mit einer Länge von bis zu 30 Metern zu den längsten Tieren, die jemals die Erde besiedelten. Mit einer Hüfthöhe von etwa drei Metern konnte er ein Gewicht von etwa 40 Tonnen erreichen. Im Verhältnis zu seinem Körper besaß der Apatosaurus einen sehr kleinen Kopf und ein winziges Gehirn. Aufgrund seiner enormen Ausmaße war dieser Pflanzenfresser ein eher träger Zeitgenosse, der in der Savanne lebte. Mit seinen bleistiftähnlichen Zähnen weidete er den Großteil seiner Zeit und schluckte seine Nahrung unzerkaut. Apatosaurier erreichten häufig ein Alter von bis zu 100 Jahren und waren somit extrem langlebig.

Triceratops

Mit einer Länge von neun Metern und einem Gewicht von bis zu zwölf Tonnen, einem riesigen Schädel mit drei Hörnern und einer enormen Halskrause war der Triceratops, den Sie als Schleich-Tier kaufen können, schwer bewaffnet und wehrhaft. Trotz seines bedrohlichen Äußeren war der Triceratops ein Pflanzenfresser und gehörte zu den bevorzugten Beutetieren fleischfressender Dinosaurier. Der Vorderteil seines Kiefers hatte, um das Abreißen von Blättern und Pflanzenteilen zu erleichtern, die Form eines gebogenen Schnabels. Sein Schädel machte etwa ein Drittel seines Körpergewichts aus, weshalb er einen entsprechend wuchtigen Schwanz besaß, um im Gleichgewicht zu bleiben. Triceratops hatte sehr kräftige, stämmige Beine, die ebenfalls zur Stabilisierung beitrugen.

Stegosaurus

Einer der bekanntesten Pflanzenfresser ist der Stegosaurus mit seinen gepanzerten Rückenplatten, die ihn vor Angriffen schützten und den bedrohlichen Stacheln am Schwanz, die er als gefährliche Waffe einsetzen konnte. Ein Schleich-Stegosaurus gehört daher in jede Dinosauriersammlung. Er hatte einen kleinen Kopf und ein nur etwa walnussgroßes Gehirn. Seine Körperlänge betrug etwa zehn Meter, wobei seine Hinterbeine etwa die doppelte Länge seiner Vorderbeine hatten.

Flugsaurier – die Ahnen der heutigen Vögel

Eine besondere Art unter den Dinosauriern stellten die Flugsaurier oder Pterosaurier dar, die es ebenfalls als Schleich-Versionen für das heimische Kinderzimmer gibt. Diese Saurier waren in der Lage, mithilfe großer Flughäute aktiv zu fliegen. Sie sind die einzigen Dinosaurier, die während des Massensterbens vor etwa 65 Millionen Jahren nicht vollständig ausstarben, sondern sich zu diversen unterschiedlichen Vogelarten weiterentwickelten.

Quetzalcoatlus

Der wohl bekannteste Vertreter dieser Gattung trägt einen schwer auszusprechenden Namen, den er in Anlehnung an die mittelamerikanische Gottheit Quetzalcoatl erhielt: Quetzalcoatlus. Er besaß einen schlanken Körper und ein Skelett, das aus Hohlknochen bestand, wodurch er trotz seiner beeindruckenden Größe ein Gewicht von nur etwa 100 Kilogramm erreichte. Dieses vergleichsweise geringe Gewicht ermöglichte ihm das Fliegen, zumal er über kräftige Flügel mit einer Spannweite von bis zu 13 Metern verfügte. Quetzalcoatlus hatte einen langen Hals und etwa drei Meter lange Beine. Diese ermöglichten es ihm, im Wasser auf Nahrungssuche zu gehen. 

Anhanguera

Auch der Flugsaurier Anhanguera ist als Schleich-Tier erhältlich. Sein Name stammt aus der Sprache der brasilianischen Indios und bedeutet in etwa so viel wie alter Teufel. Im Gegensatz zum Quetzalcoatlus war er mit einer Flügelspannweite von vier Metern und einem 24 Zentimeter langen Rumpf vergleichsweise klein. Auf seinem vorderen Oberkiefer hatte der Anhanguera einen Knochenkamm, dessen Funktion unklar ist. Möglicherweise diente er, da er bei verschiedenen gefundenen Exemplaren unterschiedlich positioniert war, der Geschlechterunterscheidung.

Dinosaurier in Hülle und Fülle: Schleich-Sammlungen

Neben einzelnen Exemplaren haben Sie auch die Möglichkeit, ganze Sammlungen von Schleich-Dinosauriern zu erwerben. In diesen Sammlungen befinden sich, je nach Größe und Sammler, noch weitere interessante Fleisch- und Pflanzenfresser, über die Sie hier eine Übersicht erhalten.

Carnotaurus

Der Carnotaurus war ein besonders furchterregendes, aggressives Dinosaurier-Exemplar. Sein Name bedeutet fleischfressender Stier und deutet auf seine Räubernatur hin. Das Maul dieses auf zwei Beinen laufenden Jägers war mit langen, scharfen Zähnen gespickt, die der Beute keine Chance ließen, hatte er sie erst einmal in seinen Fängen.

Parasaurolophus

Ein aufgrund seines beeindruckenden Kamms, der bis zu 180 Zentimeter groß werden konnte und vom Schädel aus über seine Schultern ragte, besonders auffälliger Pflanzenfresser war der Parasaurolophus, der als Spielfigur von Schleich erhältlich ist. Hinsichtlich seines Kammes werden drei mögliche Funktionen angenommen. Zum einen könnte er als Resonanzkörper gedient haben, um spezielle Rufe zu erzeugen. Des Weiteren könnte er den Geruchssinn verbessert und damit die Nahrungssuche erleichtert haben. Außerdem wird vermutet, dass er als Balzzeichen dem Anlocken möglicher Partner gedient haben könnte. Der Parasaurolophus hatte keine Zähne und ernährte sich hauptsächlich vom Laub der in Waldgebieten wachsenden Bäume.

Spinosaurus

Der Spinosaurus besaß einen krokodilsähnlichen Kopf und ein großes Hautsegel, das sich auf seinem Rücken befand und vermutlich mehrere Funktionen erfüllte. Es trug wahrscheinlich zur Temperaturregulierung bei, indem es Wärme sammelte oder verteilte, und war zudem ein Mittel, um potenzielle Partner zu beeindrucken. Vermutlich ernährte sich der Spinosaurus von Fisch und Aas, wobei er auch vor anderen Dinosauriern nicht haltmachte.

Saichania 

Der bis zu sieben Meter lange, rundum gepanzerte und mit Stacheln versehene Pflanzenfresser Saichania verdankt seinen Namen der Freude seiner Entdecker über das gut erhaltene Skelett des ersten Fundes. Der Name des auch von Schleich im Kleinformat nachgebildeten Saichania bedeutet so viel wie Schönheit - dass er eine solche war, ist allerdings zweifelhaft. Sein keulenartiger Schwanz war eine wirksame Waffe gegen Angreifer. Seine Nahrung bestand aus hartblättrigen Pflanzen, wobei ihn sein extrem harter Gaumen vor Verletzungen schützte.

Giganotosaurus

Trotz seiner für einen Fleischfresser enormen Größe von etwa 13 Metern und einem Gewicht von acht Tonnen besaß der Giganotosaurus lediglich ein Gehirn, das die Größe einer Banane hatte. Er lebte in Waldgebieten und ernährte sich hauptsächlich von pflanzenfressenden Dinosauriern. Sein auffälliges Äußeres verdankte er den kleinen Stacheln und breiten Flecken auf seinem Rücken. Außerdem trug er an seinen kurzen Vorderbeinen jeweils drei scharfe Klauen und verfügte über einen dünnen Schwanz. Diesen hielt er, im Gegensatz zu anderen großen, fleischfressenden Sauriern, in die Höhe, wodurch er vermutlich sehr schnell laufen konnte.

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