Treppenhochstühle – wie Sie die Motorik Ihres Kindes fördern

Aufrufe 1 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Treppenhochstühle – wie Sie die Motorik Ihres Kindes fördern

Die Entwicklung Ihres Kindes verläuft insbesondere in den ersten 24 Lebensmonaten rasend schnell und im Handumdrehen wird aus einem Säugling, der seinen Tag liegend verbringt, ein Wirbelwind, der auf Entdeckungstour gehen möchte. Zwischen anfangs noch recht unsicheren Greifübungen und dem Versuch, Blickkontakt mit der Umwelt aufzunehmen, und den ersten Laufversuchen ab etwa dem neunten Monat, findet eine andere Entwicklung statt, die Ihrem Kind hilft, seine Neugier zu befriedigen: das Sitzen. Vorbei sind dann die Zeiten, in denen Sie Ihr Baby unbeaufsichtigt in den Wagen legen können. Sobald das Kind versucht, sich hochzuziehen, ist ein besonderer Schutz notwendig, der vor Stürzen schützt. Lassen Sie Ihr Kind in Ruhe austesten, wie man sich in die Sitzposition bringt, denn auf dem Weg ins Leben müssen Säuglinge mit eigenen Erfahrungen lernen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Die motorische Entwicklung des Kindes nimmt einen hohen Stellenwert ein, denn frühzeitig erlernte Fähigkeiten sind wichtige Meilensteine, unterschiedliche Bewegungsabläufe gezielt zu koordinieren.

Was versteht man unter Motorik?

Unter Motorik wird die Kooperation von Muskeln verstanden, die ein sicheres Gehen, Sitzen, Krabbeln oder Stehen fördert. Dabei greifen Lern- und Reifungsprozesse direkt ineinander über. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Ihr Kind über ein individuelles Entwicklungstempo verfügt, das sich nicht durch häufiges Üben beeinflussen lässt. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass Ihr Kind ausreichende Möglichkeiten nutzen kann, sich ungehindert frei zu bewegen. Die Motorik unterschiedlicher Bewegungsabläufe verfeinert sich im Laufe der Zeit von ganz allein.

Mit Hochstühlen sitzen auch Babys am Esstisch

Regen Sie die Entwicklung des Kindes an, indem Sie es am Familienleben teilhaben lassen und zu den Mahlzeiten einen Treppenhochstuhl nutzen. Dieses sinnvolle Kindermöbel hat eine weitaus größere Bedeutung, als Ihr Kind beim Essen sicher „aufzubewahren“. Mit Hochstühlen dieser Art trainiert das Kind seine körperlichen Fähigkeiten und sammelt auch Erfahrungen, die sich positiv auf Lernprozesse auswirken. Mit Hochstühlen für Babys und Kleinkinder werden in erster Linie wichtige grobmotorische Fähigkeiten gefördert, die später unter anderem auch dazu beitragen, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen und mehr Spaß beim Sportunterricht zu erleben. Ein Treppenhochstuhl gehört somit zu den wichtigen Hilfsmitteln, Ihrem Kind das Erlernen von Balancefähigkeit und das Abschätzen eigener Bewegungsmöglichkeiten zu vereinfachen. Beugen Sie zuverlässig Entwicklungsstörungen vor und bieten Sie, wann immer es möglich ist, Ihrem Kind ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit im Alltag, um unter anderem auch das Selbstwertgefühl für sein späteres Leben zu stärken.

Hochstühle für Babys und Kleinkinder: Spezielle Kriterien sollten auf die Kaufentscheidung Einfluss nehmen

Der Markt bietet heute eine facettenreiche Vielfalt an Angeboten, wenn es um Kindermöbel und Ausstattungen unterschiedlicher Art geht. Eltern sind meist damit überfordert, sich im Dschungel der Angebotsvielfalt zurechtzufinden. So wissen nur wenige, dass es zwischen einem klassischen Hochstuhl für Babys und Treppenhochstühlen gravierende Unterschiede gibt, auf die es jedoch im Einzelfall besonders ankommt. Angeboten werden unterschiedliche Ausführungen, die meist auf den individuellen Entwicklungsstand eines Kindes ausgerichtet sind.

Der Mix aus einem Hochstuhl und einer Sitzschale dient weniger der motorischen Entwicklung eines Kindes, als vielmehr der Möglichkeit, ein Baby auch am Tisch in Sichtweite zu haben. Diese Hochstuhlvariante lässt sich nur für eine kurze Zeit nutzen und ist nicht zwingend erforderlich. Klapphochstühle eignen sich dort, wo das Platzangebot eingeschränkt ist. Bei Nichtgebrauch lassen sich diese Modelle schnell zusammenklappen und platzsparend verstauen. Hochwertige Klapphochstühle sind zudem auch flexibel höhenverstellbar und mit leicht zu reinigenden Oberflächen ausgestattet. Der Favorit unter den Hochstühlen ist jedoch der multifunktional einsetzbare Treppenhochstuhl, der durch robuste Details überzeugt. Gefertigt aus Holz überzeugt er durch Langlebigkeit und Elemente, die sich variabel an das Alter und die Größe Ihres Kindes anpassen lassen.

Treppenhochstuhl trainiert als funktionaler Begleiter ideal die Entwicklung motorischer Fähigkeiten

Hochstühle eignen sich dazu, Ihr Kind an gemeinsamen Mahlzeiten teilhaben zu lassen. Schrittweise erlernt es, zunächst visuell Essgewohnheiten der Familie zu erkunden, um diese nachzuvollziehen. Gleichzeitig eröffnet sich die Möglichkeit, die Kommunikation bei Tisch zu verfolgen und zunächst auf einfache Weise zu imitieren. Wenn Ihr Baby etwa sechs Monate alt ist, sind kindgerechte Hochstühle die richtige Wahl, bei Tisch auf Augenhöhe mit Ihrem Schatz zu kommunizieren. Klassische Hochstühle sind mit einem Tischchen ausgestattet, auf dem ausreichend Platz für einen Kinderteller ist, um das eigenständige Essen zu erlernen. Hochstühle eignen sich grundsätzlich erst dann für eine Unterstützung der motorischen Entwicklung, wenn das Baby allein sitzen kann. Hohe Verarbeitungsstandards und ausgesuchte robuste Materialien wie Holz oder Kunststoff halten eine Menge aus und lassen sich problemlos reinigen.

Nicht zu unterschätzen ist, dass Ihr Kind dazu neigt, seine Umgebung auch mit dem Mund kennenzulernen. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass die Materialien speichel- und schweißfest sind.

Treppenhochstühle lassen sich von allen Modellen am längsten nutzen, denn sie sind mit vielen Elementen ausgestattet, die „mitwachsen“.

Zu den Besonderheiten eines modernen Treppenhochstuhls gehört, dass die Tischplatte abnehmbar ist, ein Bauchbügel vor Stürzen schützt und sich der Sitz abnehmen lässt, wenn Ihr Baby dem Kleinkindalter entwachsen ist. Hochwertige Treppenhochstühle erfüllen als Sitzgelegenheit Ihre Funktion bis weit ins Schulalter eines Kindes hinein. Daher kommt es umso stärker auf eine besonders robuste Verschraubung an, mit deren Hilfe sich die Sitzhöhe problemlos anpassen lässt.

Treppenhochstuhl als robuster Klassiker: Skandinavisches Design trifft hohe Sicherheitsstandards

Die Entwicklung motorischer Fähigkeiten steht auch im Vordergrund, wenn Ihr Kind einen Treppenhochstuhl nutzen soll. Der Urvater des Treppenhochstuhls, der Tripp Trapp von Stokke, erfreut sich seit nahezu vier Jahrzehnten einer gleichbleibend hohen Beliebtheit. Stöbern Sie doch einfach bei eBay, wenn Sie auf der Suche nach diesem berühmten Norweger sind, in dem Sie Ihr Baby vom sechsten Lebensmonat an sicher unterbringen können. Treppenhochstühle dieser Art bieten ein Höchstmaß an Bewegungsfreiheit, die zur Entwicklung der Grobmotorik beiträgt. Verstellbare Fußplatten bieten ausreichend Halt, damit Ihr Kind ein Sicherheitsgefühl entwickeln kann. Überzeugend ist auch die Ergonomie hochwertig verarbeiteter Treppenhochstühle, die sich gleichzeitig durch vielseitige Einsatzbereiche, Sicherheit und Langlebigkeit auszeichnen.

Die Fußplatten lassen sich nicht nur in der Höhe regulieren, sondern auch in der Tiefe einstellen. Auf diese Weise hat die Rückenlehne eines Treppenhochstuhls immer den richtigen Abstand, sodass die Füßchen auch weit genug vom Plattenrand entfernt aufsetzen. Das Kind lernt, diese Sicherheit richtig einzuschätzen und sitzt altersunabhängig immer in der richtigen Position. Durch die vielen verstellbaren Elemente wird auch gewährleistet, dass die Ellenbogen Ihres Kindes auf der Tischplatte bequem aufliegen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie der Treppenhochstuhl immer so eingestellt ist, dass Ihr Kind auch von Bequemlichkeit profitiert, wenn es heranwächst. Damit die motorische Entwicklung ungestört verlaufen kann, kommt es auch darauf an, dass die Kniekehlen nie stark abgewinkelt sein sollten, um die Durchblutung nicht zu beeinträchtigen.

Motorische Entwicklungsstadien fördern – Treppenhochstühle richtig einsetzen

Ihr Kind wächst schneller, als es Ihnen bewusst wird. Beachten sie die Körpergröße, damit Ihr Kind auch feinmotorische Fähigkeiten entwickeln kann. Eine bequeme Sitzposition, ausreichend große Abstände zur Fußplatte und ein Tisch, der zum Essen und Malen einlädt, ohne dass sich das Kind verrenken muss, sind optimale Bedingungen. Versetzen Sie sich doch einfach in die Lage Ihres Kindes, um die Situation besser einschätzen zu können. Während wir Erwachsene unbewusst mehrfach während der Mahlzeiten unser Gewicht verlagern und die Sitzposition - wenn auch nur geringfügig - verändern, ist der Bewegungsradius in einem Hochstuhl weitestgehend eingeschränkt. Die Positionierung der Füße ist daher ein wichtiger Faktor, wenn Ihr Kind auch während der Mahlzeiten die Chance erhält, durch das Abstützen auf einer robust verschraubten Fußplatte die Sitzposition zu ändern oder sich leicht abzustützen.

Nicht nur bei Erwachsenen kommt es auf eine gute Haltung an, denn schon die Kleinen müssen lernen, Ihren Bewegungsapparat in die richtige Position zu bringen. Hochwertige Treppenhochstühle bieten gegenüber einfachen Ausführungen die Möglichkeit, sich in alle Richtungen verstellen zu lassen. Insbesondere der untere Rückenbereich muss jederzeit perfekt gestützt werden, damit es Ihrem Kind leichter fällt, sich auch über einen längeren Zeitraum aufrecht zu halten. Beim Klassiker aus Norwegen, dem Tripp Trapp wie auch anderen Modellen namhafter Hersteller, ist es aufgrund der flexiblen Einstellungen möglich, den Treppenhochstuhl über viele Jahre zu nutzen.

Treppenhochstühle für Babys: Prüfsiegel geben Aufschluss über die Sicherheit und Schadstoffbelastung

Achten Sie beim Kauf eines Treppenhochstuhls auf eine kindgerechte Ausstattung und eine hohe Sicherheit. Der Bewegungsdrang Ihres Kindes lässt sich auch bei Mahlzeiten nicht immer bändigen. Hochstühle sollten sich durch einen sicheren Stand und abgerundeten Ecken und Kanten auszeichnen, um Verletzungsgefahren auszuschließen. Spezielle Sitzverkleinerer und Gurte helfen, den Wildfang zu bändigen, ohne die Bewegungsfreiheit stark einzuschränken.

Bekannte Gütesiegel helfen, sich von der Sicherheit eines Produkts überzeugen zu lassen. Das wohl bekannteste Zeichen ist das GS-Prüfzeichen. Dieses wird bereits bei der Einführung eines Produkts vergeben, sofern alle Sicherheitskriterien als erfüllt gelten. Unabhängige Institute wie der TÜV stellen einen Treppenhochstuhl auch unter dem Gesichtspunkt hoher Gesundheitsanforderungen auf den Prüfstand. Auch nach der Vergabe des Siegels wird das entsprechende Produkt kontinuierlich alle fünf Jahre überprüft.

Gütesiegel als Auszeichnung für Qualität

Noch recht jung ist das Gütesiegel „Goldenes M“, das von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel vergeben wird. Im Mittelpunkt der Sicherheitsprüfungen stehen Hochstühle und deren Haltbarkeit, Stabilität und Sicherheit. Im Fokus stehen auch gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe, die bei Kindern zu Erkrankungen führen können.

Wenn Sie den individuell geeigneten Treppenhochstuhl für Ihren Schatz gefunden haben, müssen Sie nur noch kindgerechtes Besteck und Geschirr finden. Ergonomisch geformte Griffe und bruchsichere Materialien sind nicht nur praktisch, sondern vereinfachen Ihrem Kind die Entwicklung feinmotorischer Fähigkeiten.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden