Trampoline für den Garten: So findet man ein sicheres Modell

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Nicht nur Kinder springen gerne Trampolin. Umso wichtiger ist es, dass das Modell sicher ist. (William Loy/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Hoch, höher, am höchsten: Trampolinspringen macht Kindern Spaß und ist auch für Erwachsene ein tolles Fitnessprogramm. Doch das Herumtoben auf dem federnden Netz ist nicht ganz ungefährlich: Durch Fehler beim Aufbau oder schlecht verarbeitete Geräte kann es zu Verletzungen kommen. Darauf sollte man bei Kauf und Aufstellung eines Gartentrampolins achten.

Rahmen muss gepolstert sein

Bevor man sich für ein Trampolin entscheidet, ist es ratsam, sich die Konstruktion des Gerätes genau anzuschauen. Denn ein instabiler Aufbau birgt großes Verletzungspotential. Das Gestell muss solide und aus robustem Material sein. Verzinkte Stahlrohre bieten sich für Rahmen und Trampolinfüße an. Damit das Sprungtuch sicher hält, sollte es mit Zugfedern über Haken am Rahmen befestigt werden. Sowohl Haken als auch Rahmen benötigen eine Polsterung, damit sich keiner an dem harten Material verletzt. Gute Trampoline bringen überdies eine Folienverkleidung über den Federn mit, die mit dem Sprungnetz fest verbunden ist. Eine solche Vorrichtung verhindert, das kleine Kinderfüße zwischen Sprungmatte und Federnabdeckung geraten. Auch ein Blick auf Prüfsiegel lohnt: Sie zeigen, ob das Trampolin den wesentlichen Sicherheitskriterien standhält.

Ein Sicherheitsnetz verhindert, dass man versehentlich auf dem harten Boden landet. (Anne Louise Quarforth/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Das Trampolin wird am besten auf dem Rasen aufgestellt. (Mehmet Dilsiz/ Hemera/ Copyright: Thinkstock)

Ein schattiger Platz schützt die kleinen Springer vor zu viel Sonne. (Jupiterimages/ BananaStock/ Copyright: Thinkstock)
 

Sicherheitsnetze halten Springer auf der Matte

Genauso wichtig wie die sichere Konstruktion des Trampolins ist es, ein großflächiges Sicherheitsnetz anzubringen. Das gilt vor allem für große Gartentrampoline, die Platz für mehrere Personen bieten und durch eine starke Federung hohe Sprünge ermöglichen. Bei einigen Trampolinen ist das Netz bereits im Lieferumfang enthalten. Es kann aber auch separat dazu gekauft werden. Das Sicherheitsnetz wird um den Rahmen des Sprunggeräts angebracht. So wird verhindert, dass man versehentlich von der Sprungmatte hüpft und unsanft auf dem Boden landet.

Trampoline sollten witterungsfest sein

Trampoline stehen oft monatelang ungeschützt im Freien. Damit sie das aushalten und sich keine frühen Verschleißerscheinungen zeigen, ist eine hohe Material- und Verarbeitungsqualität wichtig. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Metallgestell und die Federn verzinkt und somit weniger rostempfindlich sind. Die Sprungmatte sollte UV-beständig sein. Um das Trampolin vor Regen und starker Sonnenstrahlung zu schützen, bietet sich zudem eine Abdeckplane an. Auch wenn das Trampolin im Winter im Keller einlagert, leistet die Plane einen guten Schutz vor Schmutz und Staub.

Sprunggerät nur im Garten aufstellen

Nicht zuletzt sollte auch der Standort des Trampolins gut überlegt sein. Am besten wird das Trampolin auf dem Rasen aufgestellt. Gepflasterter oder betonierter Boden bietet sich aufgrund der Unfallgefahr nicht an. Zudem kann das Gestell hier nicht – im Gegensatz zum Rasen – fest im Boden verankert werden. Spezielle Befestigungshaken sind bei einigen Modellen bereits im Lieferumfang enthalten. Sie werden in den Boden gesteckt und halten die Füße des Trampolins an ihrem Platz. Selbst heftige Windböen können dem Sprunggerät so nichts mehr anhaben. Derart stabil aufgestellt, steht dem Sprungvergnügen nichts mehr im Wege.

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