Tragetuch, der Kinderwagen in der Tasche

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Seit unsere Kleine da ist, bin ich ein absoluter Fan der Tragetücher.

Sie sind einfach superpraktisch und flexibel im Gegensatz zu einem Kinderwagen.
Gerade wenn man mit dem Auto irgendwo hinfährt, ist es ungemein praktischer und platzsparender ein Tragetuch dabei zu haben.

Wichtig ist nur das man sich vorher mit dem Wickeln vertraut macht, das kann man anhand der Anleitungen daheim selber üben mit einer Puppe oder ähnlichem. Oder aber man fragt bei der Hebamme seines Vertrauens nach, meist kennt die jemanden oder kann es sogar selber.
Gerade in Geburtshäusern werden von Hebammen dazu Kurse angeboten, die man ruhig mal in Anspruch nehmen sollte.

Mit ein bißchen Übung ist das Wickeln gar kein Problem, es ist weder kompliziert noch zeitaufwendig. Nach ein paar mal hat man den Dreh insoweit raus, das es nur 1-2 Minuten dauert das Tuch korrekt zu wickeln.

Tuchentscheidung:
Am Anfang braucht man meist ein längers Tuch, je kleiner die Babys sind, umso mehr muss gewickelt werden, um alles zu stüzen wies sein soll.
Daher empfiehlt sich bei normalgewichtigen eine Mindestlänge von 4,50m, ab einer Konfektionsgröße von 44 oder wenn der Papa auch mal tragen will dann sollte schon ein längers Tuch (5,60m) verwendet werden.

Firmentechnisch kenne ich drei Stück.
Diddymos, Hoppediz und Amazonas.

Hoppediz:
davon hab ich das 5,60m Tuch und ich bin super zufrieden damit. Die Markierung der Tuchmitte ist ungemein praktisch beim Binden, und die verstärkten Außenkanten machen es sehr viel einfacher an der richtigen Stelle, das Tuch straff zu ziehen.
Es ist gut gewebt und hält sowohl das Kind sehr gut, als auch den Knoten. Sprich der Knoten lockert sich nicht übermäsig und das Tuch bleibt schön fest, wo es ist:
Dazu kommt die "Sehr gut" Beurteilung vom Ökotest, so das man sicher sein kann, das keine schädlichen Stoffe ans Kind kommen.
Hoppediz ist einfach die preisgünstige Alternative zum Diddymos

Amazonas:
Ist so ziemlich eines der günstigsten auf dem Markt, allerdings sind die Farbinhaltstoffe laut Ökotest nicht so der Brüller. Ich denke um das auszugleichen sollte man das Tuch einfach vor Gebrauch mehrfach waschen.
NAchteil ich habe bisher maximal Längen von 4,50m gesehen.
Das Tuch selber ist recht dick vom Stoff her, daher für den Sommer vielleicht weniger geeignet, da es einfach zu warm werden könnte.
Allerdings kann man sich damit im Winter vielleicht den Tragcover sparen, da das Tuch halt dann praktisch ist in seiner Dicke.
Man muss den Knoten recht fest binden, damit er sich nicht zu sehr lockert oder aber das Tuch ab und an mal nachziehen, sprich der Halt ist nicht Ganz so gut wie beim Diddymos oder Hoppediz.

Diddymos
Der Mercedes unter den Tragetüchern, zumindest was den Preis angeht. Prinzipiell würde ich das wiederholen was beim Hoppediz steht, warum es so sehr viel teurer ist als das kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Mir persönlich ist noch kein Grund aufgefallen.

Also jeder der eine gute Alternative zum Kinderwagen sucht, ist mit einem Tragetuch auf jeden Fall gut dabei.
Ich finde sie auch besser als Tragehilfen, diese haben den Nachteil das die Kleinen da meist nur eine Zeit X reinpassen. Denn entweder sind sie zu klein, oder dann später zu groß um korrekt da drinnen zu hängen.
Dann kommt dazu das viele mit Tragehilfen ihre Kinder nach vorne tragen und die Kleinen damit automatisch in ein Hohlkreuz gedrückt werden- Rückenbeschwerden sind damit vorprogrammiert.
Auch ist die Rückenstüzung beim Tragetuch durch die entsprechende Bindung etwas besser und damit bekommt man selber eher weniger Rückenschmerzen, sondern unterstüzt damit sogar seine Rückenmuskeln.

Grüße Katja

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