Top-o-matic T2 Zigarettenstopfmaschine Zigaretten

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Auspacken - Gebrauchsanleitung lesen - rauchen

... tatsächlich, fast so einfach war für uns der Einstieg in die manuelle Fertigung eigener Zigaretten. OVP geliefert mit Umverpackung wurde die Erwartung übertroffen ! Ein stabiles, ca. 1.370 Gramm schweres Metallteil erweckt schon haptisch die nötige Portion Vertrauen. Nach den Versuchen mit den "Ritsch-Ratsch-Maschinen" stand da also das ca. 24 cm x 19 cm grosse Ding im Design dem eine Kaffeemühle Pate gestanden haben muß. Über Geschmack läßt sich bekanntlich trefflich streiten - einen Award für anspruchvolles Design wird es wohl nicht geben. Nebensache ! Solide gearbeitet, das Chassis auf einer kräftigen Gummimatte eingelassen und ergonomisch (für Rechtshänder) durchdacht. Beigefügt die Bedienungsanleitung in verschiedenen Sprachen, bebildert und fast selbsterklärend. Nach nunmehr ca. 350 Zigaretten, eine kurze Bilanz. Getestet wurden bislang nur Filterhülsen im Kingsize-Format. Eine Einstellmöglichkeit für 100 mm-Hülsen ist aber gegeben. Unser Test beeinhaltet Filterhülsen mit reduziertem Volumen, aber auch "normale" Hülsen. Letztere ersparen Ihnen unnötige Krümelei, die Zigarette ist sauber bis in die Spitze gestopft. Im reduzierten Hülsenformat werden ca. 7 mm Tabak über Hülsenende produziert. Hier ist also Abschneiden oder manuelles Nachbessern der fertigen Zigarette notwendig. Entsprechend den Hinweisen (in Englisch) auf den nicht zu übersehenden Aufklebern, werden zuerst die Ecken der Füllkammer mit Tabak versehen - insgesamt erstaunlich wenig Füllmaterial im Vergleich zu der vorerwähnten "Mini-Maschine" und das bei qualitativ besserem Ergebnis. Sehr gut ! In oberster Stellung der Kurbel (ca. 12 Uhr) öffnet sich der Schacht und wird nach einer Vierteldrehung durch das Schneidmesser (Cutter) geschlossen. Die Warnhinweise scheinen nicht unbegründet, der Cutter "rasiert" den überschüssigen Tabak. Die abschließende Drehung der Kurbel (auf ca. 6 Uhr) füllt die Hülse und wirft diese aus bzw. schiebt die Hülse von der Tülle. Simpel und einfach. Das Arbeitstempo ist im Vergleich zu dem bereits erwähnten Maschinchen beeindruckend und macht ... Spass ! Für die Technikliebhaber: Unter der Gummimatte Einblick in die Mechanik genommen. Durchdacht, erstaunlich einfach und auch hier m.E. solide verarbeitet. Stabile Hebel aus Buntmetall (?), die Lager und Achsen mit Messingmuttern und auch der dominante Handgriff fest verschraubt. Das erklärt auch die satten "Klack-Geräusche" während der Produktionsphase.
Scheinbar sammelt sich hier im inneren Teil Tabakstaub bzw. Tabakabrieb auf der Matteninnenseite; also öfter mal nachschauen und evtl., wie in Betriebsanleitung empfohlen, ein Tropfen Öl an die beweglichen Elemente. 
Die Anschaffung der Top-o-matic T2  war sicherlich keine Fehlentscheidung und den richtigen Mix aus Hülsen und Tabak wird jeder selber für sich entscheiden. Speziell für diesen Bericht haben wir auch "Volumen-Tabak" versucht; diesenUnterschied könnte ich Ihnen aber nicht erklären ;-)
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