Top 10 der Schatten-Stauden für Garten und Terrasse

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Top 10 der Schatten-Stauden für Garten und Terrasse

Sie denken über die Anpflanzung einer Staude nach, wissen aber nicht so recht welche Auswahl sie treffen sollen? Es gibt eine Vielzahl von Stauden, die als Standort den Schatten bevorzugen die sogenannten Schattenstauden. Dieser Ratgeber soll einen Einblick geben, was sie beim Kauf, der Pflanzung sowie der Wahl einer Staudenpflanze bedenken sollten.

Schatten ist nicht gleich Schatten

Im Schatten von Bäumen grenzt die geringe Helligkeit das mögliche Pflanzensortiment ein, auch wenn dieser Standort an heißen Tagen eher feucht bleibt. Unter dichtem Nadelgehölz ist ein Schattenort tatsächlich nur das, da dort wirklich nur eine minimale Lichteinwirkung möglich ist.

Die Kombination mit anderen Pflanzen

Die Art der Kombination mit anderen Pflanzen ist sicherlich abhängig vom Gesamtbild ihres Gartens oder Grundstückes und dem was Ihnen generell liegt. Einem Naturgarten steht ein Efeu gut zu Gesicht und erhält eine andere Auswahl als ein Stein- oder Bauerngarten, der in „Schwarzwaldart“ angelegt wurde. Sie können u. a. Staudengräser einbringen, die zur Staudenauflockerung dienen. Unter den Staudengräsern sind u. a. das Sibirische Rauhgras oder der Bärenfellschwingel zu erwähnen. Aber auch große Staudengräser wie Chinaschilf oder Rutenhirse könnten für sie durchaus interessant sein. Auch alle Hortensienarten passen fast immer zu einer angelegten Staudenkultur. Eine große Produktpalette bietet Ihnen beispielsweise eBay an.

Was versteht man allgemein unter Stauden?

Unter dem Begriff „Staude“ versteht man krautige, mehrjährig blühende Pflanzen, die unter- oder oberirdisch überwintern. Im ihrem natürlichen Ursprung sind Schattenstauden zumeist im Wald oder zumindest in der Umgebung eines Baumes zu finden. Die Unterteilung von Stauden erfolgt in Frühjahrs-Sommer und Herbststauden. Die Auswahl an Frühjahrsstauden kann man dabei als geringfügig bezeichnen.

Was Sie beim Kauf von Stauden beachten sollten

Eine gute Qualität von angebotenen Pflanzen und Stauden erkennt man an einem kräftigen und frischen Austrieb von Blättern und ausreichend vorhandenen Trieben. Andererseits ist die Anzahl der bereits vorhandenen Triebe auch abhängig von der Art der Staude. So gilt beispielsweise eine Phlox paniculata bereits mit zwei bis drei Trieben als gesunde kräftige Pflanze. Hier ist es hilfreich, sich vorab ein wenig Grundkenntnisse anzueignen, zumindest über die von Ihnen bevorzugte Staudenart. Allgemein kann man sagen, dass für eine Beurteilung einer Staudenpflanze weniger die „Oberseite“ von Bedeutung ist als ihre Wurzeln. Diese sollten beim Ausheben als gut durchwurzelte Ballen mit weißen Wurzeln erscheinen. Des Weiteren darf der Ballen nicht auseinanderbrechen. Ob eine Staude über sogenannte vitale Triebansätze verfügt, die einen Austrieb im nächsten Jahr garantieren, ist nicht immer gut erkennbar.

Die Aussaat von Stauden

Die Aussaat von Stauden erfolgt auf recht simple Weise, da hier nur die Samenbestände der jeweiligen Staude abgeerntet und im kommenden Jahr in getrocknetem Zustand wieder ausgesät werden müssen. Bei zahlreichen Stauden ist dies noch nicht einmal notwendig, da sie sich durch den Auswurf ihrer Samen von ganz alleine „vermehren“. Allerdings haben sie hier keinen Einfluss auf den Standort dieser Nachkömmlinge. Es ist daher empfehlenswert, ausgeblühte Blüten und Samenbestände regelmäßig zu entfernen.

Die Anpflanzung von Stauden

Beachten sollten Sie in jedem Fall die Blütezeiten der einzelnen Stauden. Für einen ganzjährig in Blüte stehenden Garten empfehlen wir Ihnen, sich nicht nur auf Frühlingsblüher zu berufen, sondern auch Sommer-und Herbstblüher mit einzubeziehen.. Achten sie darauf, welche der von Ihnen ausgesuchten Staudenarten gleichzeitig auch winterhart sind. Vor der Anpflanzung sollten Sie den dafür vorgesehenen Boden auflockern. Im ersten Jahr müssen Sie die bepflanzte Fläche noch im Auge behalten, das heißt, in regelmäßigen Abständen jäten und Unkraut entfernen. Je nach Staudenart könnte es sein, dass Sie mittels Kompost oder Humus die Erde entweder anreichern oder abmagern lassen müssen. Das Abmagern erfolgt unter Einbezug von Sand oder Split.

Eine umfangreiche Produktpalette an Pflanzen, Stauden und Sämereien finden Sie u. a. auf eBay.

Wie sieht die Pflanzung einer Staude im Detail aus?

Eine Staude verbringen Sie so in die Erde, dass sie nur knapp mit dieser bedeckt wird. Anschließend müssen Sie die zuvor entstandene Aushebung wieder mit Erde füllen, diese andrücken und im Anschluss gut anfeuchten.

Wie groß muss der Abstand zwischen den Stauden bei der Anpflanzung sein?

Am besten können Sie den Abstand einschätzen abhängig davon, wie sich die Staude einmal vom Wurzelwerk auszubreiten beabsichtigt. Diese Abstände können sie dann noch nach Belieben mit weiteren Kleinpflanzen oder einjährigen Sommerblühern füllen, die aufgrund ihrer Flachwurzelstruktur den Staudenpflanzen dabei nicht „in die Quere gelangen“.

Mit welchen Stauden fängt man an?

Am besten können Sie mit den auffälligsten Stauden mit dem höchsten Wachstum beginnen. Diese auffälligen Stauden werden auch als Leitstauden bezeichnet. Sie bilden in der Regel das optische Grundelement in ihrem Garten. Danach kommen erst die niedrigeren Stauden und Bodendecker zum Einsatz.

Bitte beachten Sie

Im ersten Jahr sollten Sie den eingepflanzten Stauden einen Winterschutz in Form von Rindenmulch oder Rindenhumus zur Verfügung stellen. Anfangs sind die Wurzeln der Stauden nur fein in ihrer Ausprägung und daher wie bei anderen Pflanzen leicht zu beschädigen. Verzichten sie daher auf Anwendungen von Gartengeräten wie einer Harke.

Winterharte Stauden

Winterharte Stauden können Sie gut in den Herbstmonaten pflanzen, da die Bodenverhältnisse dann oft recht günstig sind. Der Boden ist dann ausreichend gewärmt von den Sommermonaten und zudem befeuchtet von den Niederschlägen der Vormonate. Diese Voraussetzungen für die Aufzucht gelten als optimal und die Aussicht auf einen Austrieb im kommenden Frühjahr ist mehr als gut. In milden Regionen dürfen Sie Stauden bis in den November setzen.

Bitte beachten Sie

Je später sie ihre Staude anpflanzen, umso mehr „Verpflegung“ zum Beispiel an Rindenmulch wird notwendig sein. Der Rindenmulch bietet dann einen zusätzlichen Schutz für Ballen und Knospen.

Die Pflege von Stauden

Die Pflege von Stauden richtet sich nach der jeweiligen Staudenart und ihrem Standort. Bei den Stauden, die standortoptimal gewählt wurden, bedarf es nur eines geringen Pflegeaufwandes, der sich auf gelegentliches Schneiden beschränkt.

Die 10 Top Ten der Schattenstauden

Bei jeder Auswahl einer oder mehrerer Staude/n sollten sie immer auch die Gesamtfläche ihres Gartens, dessen Bodenbeschaffenheit, das Licht-Schattenverhältnis und allgemein die Möglichkeiten, die ihr Garten ihnen anbietet, einbeziehen. Gerade bei einer Neugestaltung ist anzuraten, sich zunächst auf 10 Staudenarten zu beschränken. In kleinen Gruppen von vier oder fünf Stauden können Sie hier den Anfang machen. Ein breites Spektrum an Staudenpflanzen bietet Ihnen eBay.

Ein kleiner Einblick in die Schattenstauden

  • Die Herzlilie

Die Blütezeit der Herzlilie ist im Herbst und Spätsommer und sie erreicht eine Höhe von bis zu 70 cm. Ihre Blätter sind als schmal anzusehen. Die Blattfarbe geht von Hellgrün über Grüngold bis hin zu Sattgrün. Oft weisen ihre Blätter eine Umrandung in Weiß oder Gelb auf. Lavendelfarben, Weiß oder Purpur sind die Farben der Herzlilienblüten.

  • Die Astilbe

Die sogenannte Prachtspiere ist sehr gut geeignet für halbschattige Standorte wie die unter Bäumen. Ihr Blätterwerk ist als „gefiedert“ zu beschreiben, was der Astilbe ein ganz besonderes Aussehen verleiht. Die Astilbe hat ihre Blütezeit bis in den Monat September hinein und findet nährstoffreichen und feuchten Boden schön.

  • Die kurzspornige Garten-Akelei

Die Gartenakelei besticht durch ihr Aussehen und ähnelt einem Veilchen. Die Farben Schwarzrot mir weißer Korolle sind ihre Kennungszeichen. Diese Staudenart gilt als schneckenresistent, allerdings auch als giftig.

  • Die Elfenblume oder Epimedium

Die sogenannte Elfenblume bevorzugt feuchte und schattige Standorte. Im Sommer werden ihre Blätter dunkler. In den Herbstmonaten trägt sie die Blattfarbe in orange, rot, bronzefarben sowie strahlendem Gelb. Die Blütengestalt reicht dabei von Weiß, Violett, Rot, Gelb über Kaminrot und macht diese kleine Staudenart zu einem Blickfang an jedem halbschattigen Standort.

  • Die Silberkerze

Die Staude besticht mit ihren langen Blütenständen und zierlichen Blütenkerzen. Ihre Blütentriebe haben eine Höhe von bis zu 170cm. Einige Silberkerzen haben einen so eigenwilligen Wuchs, dass sie vor allem als Blickfang in der Umgebung stilsicher benutzt werden können. Für die Anpflanzung nordseitig am Haus ist die Silberkerze gut verwendbar. Sie bevorzugt überdies einen feuchten Boden.

  • Die Anemone

Die Anemone gehört zu einer der bekanntesten Staudenpflanzen. Diese kleine „wilde“ Staude trägt ihre Blüten in einem Rose` und besitzt eine gelbe Blüte. Ihre Blütezeit ist der Herbst, genauer die Monate September bis Oktober. Die Anemone erreicht eine Höhe bis zu einem Meter. Die Anemonen der heutigen Kultur sind im Übrigen größer, als sie einst im Ursprung gewesen sind.

  • Der Wolfs-Eisenhut

Eine besonders auffällige und schöne Staude in ihrem Garten kann der in Wolfs-Eisenhut darstellen. Der Wolfseisenhut gehört zu den früh blühenden einheimischen Staudenarten. Er ist geeignet für kühlere Standorte also auch schattigen Bereichen in ihrem Garten. Bei guten Kulturbedingungen können Sie den Eisenhut bereits im Herbst wieder aussäen. Der Wolfs-Eisenhut erreicht eine Gesamthöhe von etwa 80 cm. Bitte beachten Sie, dass der Eisenhut zu den hochgiftigen Stauden zählt.

  • Hosta-Stauden

Wenn Sie eher die „stabile Ausführung“ einer Staudenart bevorzugen, die eher mit ihrem Blätterwerk besticht, dann können Sie ihre Auswahl vielleicht bei den Hosta-Stauden treffen.

  • Die blaue Gelbrand-Funkie

Diese großblättrige Staude kann ihrem Garten in fast jedem Bereich einen ausdrucksstarken Kontrast und Ausdruck verleihen. Die Staude, die den Schatten und Halbschatten bevorzugt, besticht durch Hellgrün bis gelb umrandete breite Blätter, die wiederum in einem satten Grün einhergehen. In Kombination mit Farnen und Efeu bieten Sie jedem Garten eine ganz natürliche Augenweite. Die blaue Gelbrand–Funkie wird ungefähr 100 cm hoch und geht dabei eher in die Breite, sodass auch für eine großflächige Bodenbedeckung geeignet ist.

  • Die Blaublatt-Funkie

Diese Hosta-Staude ist kleinblättriger als alle anderen Hostienarten, doch sie besticht durch ihre filigranen weißen Blüten in Kelchform. Die Blaublatt – Funkie bevorzugt halbschattige und schattige Standorte und erreicht eine Höhen von ca. 80 cm. Mit dieser Staude erhalten Sie im Übrigen eine sehr wertvolle Sorte.

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