Top 10 Schlagzeug-Marken – wie die Stars abrocken

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Die besondere Spezies Mensch: Drummer holen überall was raus – auch aus gebrauchten Schlagzeugen. (Foto: Thinkstock)
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Die besondere Spezies Mensch: Drummer holen überall was raus – auch aus gebrauchten Schlagzeugen. (Foto: Thinkstock)

Drummer sind eine interessante Spezies Mensch: Sie hämmern auf allem rum, was irgendwo in der Gegend rumliegt oder -steht. Sie leben den Rhythmus pur und jeder hat seine ganz eigene Vorstellung von den idealen Eigenschaften des Drum-Sets. Ausschlaggebend sind die verwendeten Hölzer, die Stabilität der Hardware, die Kesselgrößen und – schon lange ein besonderes Thema – die Frage, ob Naturset, E-Set oder eine Kombination aus beidem. Oder um es im Muckerjargon auszudrücken: Es muss einfach kesseln.
Cooles Design, bester Klang – Drum-Set aufs Wesentliche reduziert. (Foto: Thinkstock)
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Cooles Design, bester Klang – Drum-Set aufs Wesentliche reduziert. (Foto: Thinkstock)

Worauf Sie beim Kauf eines gebrauchten Schlagzeugs achten sollten

Beim Gebrauchtkauf stehen zunächst die Kessel im Mittelpunkt. Diese müssen unbedingt in verzugsfreiem Zustand sein. Schrauben, Streben und Ständer lassen sich notfalls mit wenig Aufwand auswechseln. Die Toms wieder in die stimmige Form zu bringen, nachdem sie möglicherweise feuchter Lagerung ausgesetzt waren, ist hingegen schwer bis gar nicht machbar. Kein Drum-Schüler oder Fortgeschrittener hat Freude an seinem Hobby, wenn die Kesselringe verzogen sind. Das Ergebnis wäre, dass sich die Felle nicht mehr stimmen lassen und außerdem viel zu schnell reißen. Letztlich aber ist ein Schlagzeug grundsätzlich eine mechanische Konstruktion. Mit ein wenig Geschick lassen sich kleine Beeinträchtigungen mit Schraubendreher, Schraubenschlüssel oder Spezialwerkzeug beheben. Interessante Instrumente für kleines Geld: Hier sind die Marken, mit denen auch die Stars sich nicht den Groove aus der Hand nehmen lassen.
Die Arbeitstiere on Stage: Schlagzeuger liefern den Groove. (Foto: Thinkstock)
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Die Arbeitstiere on Stage: Schlagzeuger liefern den Groove. (Foto: Thinkstock)

1. Roland

Phil Collins & Co. machen es seit vielen Jahren vor: Sound an den Drums entsteht nicht nur durch die Bauweise der Trommeln, Kessel und Becken. Das D-Drum und das V-Drum sind exzellente Vertreter der innovativen Generation. Ausgestattet mit Soundmodulen und Controllern erlauben sie Schlagzeugspiel auf allerhöchstem Niveau.

2. Yamaha

Vom einstigen Nischenprodukt zu einer der beliebtesten Marken überhaupt ist Yamaha aufgestiegen. Der Hersteller bietet eine riesige Range für Einsteiger, Semi-Profis und Profis. Besondere Schätzchen sind beispielsweise das Maple Custom Drum-Set zum 30-jährigen Jubiläum in den üblichen Tom-Größen.

3. Gretsch

Mit Retrostyle und dem Flair der 50er- bis 80er-Jahre punktet Gretsch. Das außergewöhnliche Dekor der Kessel ist einfach unnachahmlich schön. Der Sound zwischen Rim Shot und direktem Anspiel bleibt immer warm und druckvoll. Die Snares von Gretsch sind wegen ihres besonderen Klangcharakters beliebt.

4. Sonor

Sonor ist eine der führenden und bekanntesten Marken – vor allem in Deutschland. Kein Wunder, der Hersteller sitzt in Bad Berleburg und hat zur Bekanntheit der hiesigen Drum-Szene auf internationalem Niveau vieles beigetragen. Zwischen Nostalgie und Innovation – Sonor Drums gehören zu den Besten der Besten.

5. Ludwig

Als einer der Klassiker blickt Ludwig auf eine interessante und lebendige Geschichte. Ein klangvoller Name – im wahrsten Sinne des Wortes. Ludwig hat außergewöhnliche Kesselgrößen und Natursets im Programm. Wer eine Snare von Ludwig ergattern kann, wird sie so schnell nicht mehr aus den Fingern geben.
An die Zusatzkomponenten denken – auch Mikrofone sind wichtig. (Foto: Thinkstock)
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An die Zusatzkomponenten denken – auch Mikrofone sind wichtig. (Foto: Thinkstock)

6. Mapex

Noch ein wenig am eigenen Bekanntheitsgrad feilt Mapex. Umso idealer ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Schlagzeuge aus dem Fernen Osten vereinen beste Bespielbarkeit mit hochqualitativer Verarbeitung. Dabei sind sie nicht hochpreisig und belasten die Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger nur moderat.

7. Pearl

Mit der Perfektion der asiatischen Fertigung hat Pearl sich seit Jahrzehnten bei den Drummern etabliert. Die japanische Marke hat sich auf zwei Sparten gleichzeitig spezialisiert: Schlagzeuge und – oha – Flöten. Die Drums sind mittelpreisig – beliebt sind insbesondere die Snares, die mit bestem Tackling überzeugen. Der Vorteil der Drum-Sets von Pearl: Sie funktionieren einfach und sind nicht überteuert – ganz im Gegenteil.

8. DW-Drums

Außergewöhnliche Designs und teils exotische Hölzer bei bester Klangausbeute stehen im Fokus bei DW-Drums. Viele Sets klingen besonders filigran und detailreich. Auch deshalb werden die DWs von Jazz-Schlagzeugern gerne genutzt. Die Drums sind bis in die letzte Schraube der Hardware durchdacht und zuverlässige Stage-Begleiter.

9. Tama

Die Geschichte der Tama Drums ist eine ganz besondere: Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Schlagzeuge immer zu den jeweils aktuellen Musikstilen entworfen. Automatisch war man jederzeit hip und angesagt. Entsprechend gefragt sind die Schätzchen der Vergangenheit bei Musikern, die auf Nostalgie und Retrostyle setzen. Alles schon mal da gewesen – umso besser! Ein Renner war beispielsweise das Starclassic Maple Shellset von Tama.

10. Becken, Cymbals, Percussion

Den letzten Punkt der Top 10 wollen wir uns genüsslich auf den Ohren zergehen lassen: Was wäre ein Drum-Set ohne die entsprechenden Becken. Die Cymbals und die Percussion-Komponenten hauchen dem Set endgültig Leben ein – ob Naturset oder E-Drum. Umso wichtiger, sich auch hier die marktführenden Herstellernamen vor Augen zu führen: Wer sich nach den passenden Becken umschauen möchte, sucht sinnvollerweise nach Marken wie Paiste oder Zildjian. Solche Firmen wissen exakt, wie man Metall optimal zum Schwingen bringt.
Der Groove kommt aus dem Handgelenk – das Set muss maßgeschneidert passen. (Foto: Thinkstock)
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Der Groove kommt aus dem Handgelenk – das Set muss maßgeschneidert passen. (Foto: Thinkstock)

Das Schlagzeug – ein komplexes Gesamtsystem

Wer sich ein Drum-Set zulegen möchte, sollte bedenken: Ein Schlagzeug ist ein komplexes Gesamtsystem. Die Kessel und Ständer sind die Basis für Sound und Stabilität. Die Becken, Cowbells und sonstige Percussion-Teile sind die Garnitur. Die Kesselgröße und die Anzahl der Trommeln werden meistens passend zum Musikstyle gewählt. Genauso müssen sie aber zur persönlichen Körpergröße passen. Schlagzeugspielen ist in den allermeisten Fällen ein schweißtreibender Hochleistungssport – die Maschine wird angetrieben von den Beats des Drummers.
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