Tomaten selbst pflanzen

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Selbst angebaute Tomaten schmecken besser. (Fotokostic/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Sie gelten als das Lieblingsgemüse der Deutschen und sind aus der Sommerküche nicht wegzudenken: Die Rede ist von Tomaten. Saftig, süß und tiefrot sollen sie sein. Supermarktware kann hierzulande aber meist nur optisch überzeugen. Der Geschmack bleibt hingegen oft auf der Strecke. Wer einen Balkon, einen Garten oder gar ein eigenes kleines Gemüsefeld hat, baut sie einfach selbst an. Das ist leichter als man denkt und der vollreife Tomatengeschmack lohnt die Mühe.

Die Anzucht der Tomate beginnt bereits im Februar. Gutes Saatgut lohnt sich hier. In einem Joghurtbecher voll frischer Anzuchterde gedeihen die Keimlinge am besten auf einer sonnigen Fensterbank. Regelmäßiges Gießen nicht vergessen, da die Jungpflanzen sehr schnell austrocknen.

Gewächshäuser bieten perfekte Bedingungen

Mitte Mai, wenn der letzte Frost vorbei ist, werden die Pflanzen ins Freie gesetzt. Sie mögen warme, sonnige Gartenabschnitte und viel Platz. Mehr als 2,5 Pflanzen pro Quadratmeter sollten nicht verpflanzt werden. Tomatenpflanzen sind anspruchsvoll. Sie mögen keinen Regen, windstill sollte es auch sein. Wer ausreichend Platz hat, schafft sich am besten ein Tomatenhaus an, darin haben die roten Früchte optimale Wachstums- und Reifebedingungen.

Die Früchte der Pflanze werden im Sommer recht schwer. Daher sollte man der Jungpflanze bereits beim Einpflanzen eine Rankhilfe zur Seite stellen. Besonders geeignet sind Spiralstäbe, an denen man später auch schwere Triebe der Pflanze befestigen kann.

Die Blätter von Tomaten sollten besser nicht nass werden. (BananaStock/ BananaStock/ Copyright: Thinkstock)

Tomatenpflanzen zunächst in Anzuchterde setzen. (grégory medina/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Regelmäßiges Ausgeizen der Seitentriebe ist wichtig. (Stephanie Frey/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Tomaten regelmäßig ausgeizen

Wer eine reiche Ernte einfahren will, sollte niemals das sogenannte „Ausgeizen“ vergessen. Dabei werden junge Seitentriebe der Pflanze entfernt, um das Wachstum der Haupttriebe zu fördern. Wer beim Ausgeizen zu nachlässig bleibt, bekommt zwar am Ende viele Tomaten, diese bleiben aber klein und reifen nicht richtig.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das richtige Gießen. Die Tomate mag lockeren, feuchten Boden. Gerade in den heißen Sommermonaten sollte man darauf achten, dass die Erde nie vollständig austrocknet. Die Blätter und Früchte der Tomate sollten hingegen weitestgehend trocken bleiben, sonst bildet sich schnell die sogenannte „Braunfäule“ und die Früchte werden ungenießbar.

Wer alle diese Tipps befolgt, kann zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober täglich frische und gesunde Tomaten ernten.

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