Tolle Deko-Ideen selber nähen

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Nähmaschine, Stoff, Spule und Schere – und schon kann das erste Nähprojekt beginnen. (Ella/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Selbstmachen liegt voll im Trend: Ob gehäkelt, gestrickt oder genäht - alles was unsere Omas aus dem FF konnten und was bis vor wenigen Jahren noch einen recht angestaubten Charme hatte, erlebt heute eine regelrechte Renaissance. Wer sich selbst einmal an ein Nähprojekt heranwagen will, braucht jedoch etwas Zeit und Zubehör.

Zunächst benötigt man natürlich eine Nähmaschine. Günstige Modelle gibt es bereits ab 100 Euro, sie sind mit etwa 10 bis 15 Stichprogrammen für Anfänger vollkommen ausreichend. Verschiedene Nähfüßchen, ein abnehmbarer Anschiebetisch für Freiarmnähen und Knopflochautomatik sind auch bei günstigen Modellen Standard. Ersatznadeln und einige Spulen werden meist auch mitgeliefert.

Was man sonst noch braucht

Für den Anfang benötigt man zudem natürlich Stoffreste und farblich passendesNähgarn. Auch eine Stoffschere ist unverzichtbar, da gewöhnliche Scheren häufig zu stumpf für das Teilen von Stoff sind. Je nachdem, was genäht werden soll und wie dick der Stoff ist, benötigt man auch noch eine Bügeleinlage aus Vlies. Besonders dünnere Stoffe erhalten dadurch mehr Stabilität und Formschönheit.

Nun fehlt noch ein Schnittmuster für das gewünschte Teil. Anfänger können zum Beispiel mit einem Kissenbezug, einemUtensilo oder einer einfachen Handytasche beginnen. Dazu einfach das Schnittmuster auf den gewünschten Stoff legen, feststecken und sehr ordentlich ausschneiden. Gegebenenfalls die Teile zusätzlich aus der Bügeleinlage ausschneiden und auf die Stoffzuschnitte bügeln.

Herzchen und Sterne aus bunten Stoffresten sind eine tolle Deko. (oksix/iStock/Copyright: Thinkstock)

Auch als Mitbringsel und Aufmerksamkeit kommt Selbstgemachtes gut an. (Totojang/iStock/Copyright: Thinkstock)

Nähmaschinen mit zehn Stichprogrammen genügen für Anfänger. (MagMos/iStock/Copyright: Thinkstock)
 

 

Jetzt wird genäht

Wie man den Ober- und Unterfaden einfädelt und die Nähmaschine startklar macht, wird in der Anleitung erklärt. Wem das nicht ausreicht, der kann sich zudem ein Grundlagenbuch besorgen oder Videos im Internet ansehen. Ist die Maschine bereit, geht es ans Nähen.

Die einzelnen Stoffteile entsprechend des Schnittmusters rechts auf rechts übereinanderlegen und mit Stecknadeln fixieren. Den Geradestich der Nähmaschine auf eine Stichlänge von 2,5 einstellen und den Stoff unter dem Standardnähfüßchen platzieren, dabei die Nahtzugabe beachten. Das Füßchen ablassen und vorsichtig zwei Stiche nach vorne nähen. Wer sich mit dem Pedal noch unsicher fühlt, kann die ersten Stiche auch mit dem Handrädchen ausführen.

Damit die Naht später nicht aufgeht, werden die ersten zwei Stiche nun wieder zurückgenäht. So gilt die Naht als „verriegelt“ und das eigentliche Absteppen kann beginnen. In einer graden Linie die verschiedenen Seiten vernähen, verriegeln und an einer Seite gegebenenfalls eine Wendeöffnung lassen.

Fertig ist das Lieblingsteil

Am Ende die Nähte auseinanderbügeln und das fertige Teil wenden. Bei Utensilos oder Handytaschen die Wendeöffnung mit dem Blindstich von Hand oder mit der Maschine schließen und noch einmal bügeln.

Bei einem Kissenbezug einfach das Kissen einlegen. Knopflöcher und Reißverschlüsse sind etwas schwieriger zu nähen. Anfänger verschließen ihr Kissen daher am besten mit einem sogenannten „Hotelverschluss“.

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