Töpfe & Pfannen im Set kaufen: das richtige Kochgeschirr für Ihren Haushalt

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Töpfe & Pfannen im Set kaufen: das richtige Kochgeschirr für Ihren Haushalt

Die Küche ist ein Ort, an dem viele Menschen einen Großteil ihrer Freizeit verbringen. Gerne probieren sie neue interessante Speisen aus und servieren sie anschließend ihren Freunden und Verwandten. Damit dies zur Zufriedenheit aller gelingt, ist die richtige Küchenausrichtung nötig. Nicht nur Herd und Ofen gehören hierzu. Töpfe und Pfannen sind es, die ganz maßgeblich an der bedarfsgerechten Erhitzung von Speisen beteiligt sind.

Im vorliegenden Ratgeber lernen Sie verschiedene Materialien und Formen dieser zentralen Kochutensilien kennen. Sie erfahren dabei, was die Besonderheiten der einzelnen Modelle sind und worauf Sie beim Kauf besonders achten müssen.

Bei der Auswahl einer Pfanne gibt es viel zu beachten

Bei dem riesigen Angebot, das es an Pfannen in verschiedenen Formen und Materialien gibt, fällt die Entscheidung denkbar schwer. Ehe man sich eine Kücheneinrichtung zusammenstellen will, muss man zunächst darüber nachdenken, ob man eine Pfanne aus Aluminium, Kupfer, Edelstahl oder Eisen haben will. Im Anschluss daran ist der Entscheidungsprozess allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Auswahl der Beschichtung folgt. Der Interessent muss die Vor- und Nachteile von Teflon-, Keramik- und Emaillebeschichtung gegeneinander abwägen. Unter Umständen ist es auch eine unbeschichtete Ausführung, die ihm am besten liegt.

Um bei all diesen Variablen den Überblick zu bewahren, finden Sie an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die wichtigsten Typen von Bratpfannen.

Diese Eigenschaften müssen Sie berücksichtigen

Um bei der Auswahl möglichst systematisch und vergleichbar vorzugehen, orientieren Sie sich der Reihe nach an den wichtigsten Charakteristika der Pfannen. Anbei finden Sie eine Übersicht mit den relevanten Beispielen.        

Die Bedeutung des Pfannenmaterials

Bei der Materialauswahl ist die Frage von Belang, für welche Art von Gericht die Pfanne vorrangig genutzt werden soll. Jedes Material hat andere Eigenschaften, die sich auf die Speisezubereitung auswirken. Die am häufigsten zum Einsatz kommenden Materialien sind:

  • Aluminium: Dieses Metall zeichnet sich durch sein geringes Gewicht aus. In der Regel sind Pfannen aus Aluminium beschichtet. Man nutzt sie für empfindliche Speisen wie Fisch oder Omelett. Beachten Sie, dass Pfannen mit PTFE-Beschichtung weniger Hitze vertragen als Pfannen mit Keramikbeschichtungen.
  • Edelstahl: Vorteile dieses Materials sind seine Robustheit und seine Pflegeleichtigkeit. Pfannen auf Edelstahlbasis kommen mit und ohne Beschichtung vor. Ohne Beschichtung sind sie besonders gut zum scharfen Anbraten von Speisen geeignet. Hierzu trägt der Umstand bei, dass sich die Pfanne besonders stark erhitzen lässt. Da Edelstahl Wärme allein schlecht leitet, ist ein sogenannter Sandwich- oder Mehrschichtboden zu empfehlen. In seinem Kern befindet sich ein Material, das Wärme gut leitet. Beispiele hierfür sind Aluminium oder Nickel. Beachten Sie weiterhin, dass Edelstahl in geringem Maß Nickel an die Speisen abgibt. Allergiker sollten aus diesem Grund nicht in unbeschichteten Edelstahlpfannen kochen.
  • Eisen: Eisenpfannen sind sehr widerstandsfähig gegen mechanische Einwirkung und Hitze. Man verwendet sie zum scharfen Anbraten und zum Schmoren. Nachteile sind das hohe Gewicht und der hohe Pflegeaufwand. Eisenpfannen sollten nur mit spülmittelfreiem Wasser und feuchten Tüchern gereinigt werden. So kann sich mit der Zeit eine natürliche Antihaftschicht bilden. Unbeschichtete Eisenpfannen sind für den Haushalt eher nicht zu empfehlen. Sie sind zwar widerstandsfähig, müssen aber erst langwierig ausgebraten werden. Dieser Vorgang kann mehrere Wochen dauern. Gusseisenpfannen haben ähnliche Eigenschaften, sind aber dicker und schwerer. Sie nehmen Hitze langsam auf und geben sie langsam ab. Ihre Kocheigenschaften verbessern sich mit der Zeit.
  • Kupfer: Kupferpfannen bieten sehr vorteilhafte Eigenschaften. Sie erwärmen sich schnell und kühlen schnell wieder ab. Auf diese Weise ist eine gezielte Wärmezufuhr möglich. Mit Kupferpfannen garen Sie Zutaten schwenkend und exakt auf den Punkt. Ein Nachteil des Materials ist wie beim Eisen der erhöhte Pflegeaufwand. Das Kupfer muss regelmäßig poliert werden.

Damit setzt sich nichts auf der Pfanne fest - PTFE

Bei der Herstellung von Pfannenbeschichtungen kommt meistens der Kunststoff Polytetrafluorethylen zum Einsatz. Er verhindert das Anhaften von Speiseresten und ist widerstandsfähig gegen Kälte, Wärme und diverse Chemikalien. Durch verschiedene Beimischungen werden die Eigenschaften des Stoffes weiter verbessert. Hierbei nutzt man Keramik, die die Härte erhöht, und Bronze, die eine bessere Wärmeleitfähigkeit ermöglicht.

PTFE-Beschichtungen sollten nicht zu stark erhitzt werden. Ab einer Temperatur von 230 °C besteht die Gefahr, dass sich die Beschichtung verfärbt und mit der Zeit abblättert. Vermeiden Sie es weiterhin, die Pfanne ohne Inhalt zu erhitzen. Bereits nach drei Minuten kann es dadurch zu Überhitzungsproblemen kommen. Halten Sie sich vor Augen, dass diese Anwendungshinweise auch einen sicherheitsrelevanten Aspekt haben. Ab einer Temperatur von 360 °C strömen giftige Dämpfe aus. Bei einem Induktionsherd kann dies bereits nach einer Minute passieren.

PTFE-beschichtete Pfannen dürfen niemals mit Pfannenwendern und metallischen Bestecken verwendet werden. Der weiche Kunststoff würde dadurch zerkratzt werden und seine Antihafteigenschaften verlieren. Bereiten Sie öfter Gerichte zu, die einen Pfannenwender benötigen, sollten Sie lieber eine Pfanne mit Keramikbeschichtung wie Ceradur (WMF) oder Cerabase (Berndes) verwenden. Über die Antihafteigenschaft hinaus weisen sie eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer auf.

Die Form der Pfanne

Jetzt, wo Sie sich über die verschiedenen Materialien von Pfannen und ihren Beschichtungen belesen haben, erhalten Sie einen Überblick über die Formen. Grundlegend unterscheidet man fünf unterschiedliche Ausführungen.

  • Die Bratpfanne: Pfannen dieses Typs zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Rand nur wenige Zentimeter hoch ist. Dadurch lassen sich die Fleischzutaten leicht mit dem Pfannenwender umdrehen.
  • Die Schmorpfanne: Schmorpfannen haben einen höheren Rand. Er ist mehrere Zentimeter hoch. Aufgrund dieser Eigenschaft ist die Pfanne besonders gut zum Schmoren geeignet. Auch das Braten ist möglich.
  • Die Grillpfanne: Am Boden der Grillpfanne befinden sich mehrere Rillen, die das Fett auffangen. Dadurch entstehen die für das Steak typischen Grillstreifen. Grillpfannen sollte man prinzipiell aus Gusseisen kaufen. Nur sie ermöglichen die angemessene Erhitzung. Vom Geschmack her bleibt der Holzkohlegrill dennoch unübertroffen.
  • Die Fischpfanne: Die Besonderheit dieser Pfanne besteht in der länglichen, ovalen Form. Dort passt ein ganzer Fisch hinein. Wenn Sie öfter Forelle, Dorade oder Karpfen essen, ist diese Pfanne die erste Wahl.
  • Der Wok: Diese Pfanne hat eine stark gewölbte Form. Damit können Speisen am Boden scharf angebraten werden und nachher außen weitergaren. Der Wok ist besonders gut für die Zubereitung von Gemüse geeignet.

Das brauchen Sie noch in der Küche – das Set mit dem richtigen Topf

Da Kochbegeisterte stets verschiedene Speisen ausprobieren, brauchen sie viele verschiedene Pfannen und Töpfe. Um dabei nicht mit großem Aufwand viele Geschäfte durchsuchen zu müssen, finden Sie auch im Internet Pfannen- und Topf-Sets. Sie finden darin alle Geräte vereint, die Sie für Ihren persönlichen Bedarf benötigen. Alle wichtigen Hersteller wie Fissler, ELO, AMC und WMF sind in dem Sortiment vereint.

Für die Auswahl des Topfes gelten dieselben Regeln wie für die Auswahl der Pfanne. Achten Sie darauf, dass wenigstens 4-5 Töpfe für verschiedene Größen in dem Set vorhanden sind. Wichtig sind Fleisch- und Bratentöpfe. Sonderformen wählen Sie entsprechend Ihres persönlichen Bedarfs aus. Hierzu zählen Etagentöpfe, Spargeltöpfe, Slow-Cooker und Schnellkochtöpfe. In nicht wenigen Topf-Sets sind einzelne Vertreter davon neben den klassischen Varianten enthalten. Anbei erhalten Sie einen kurzen Überblick über ihre Besonderheiten.

Schonendes Dämpfen mit dem Etagentopf

Mit einem Etagentopf ist es möglich, Flüssigkeiten im unteren Abschnitt des Topfs zu erhitzen und Speisen auf der oberen Ebene zu dämpfen. Mit Töpfen dieser Art können Sie auch Reis zubereiten. Der Pastatopf ist eine spezielle Variante des Etagentopfs. Knapp über dem Boden befindet sich ein mit Löchern versehener Einsatz. Die Pasta kann damit ganz normal im Salzwasser gekocht und zusammen mit dem Einsatz entnommen werden.

Sind Sie an einem Etagentopf interessiert, achten Sie beim Kauf auf die genaue Bezeichnung. Einige Hersteller vertreiben ihre Modelle unter dieser Bezeichnung, obwohl es sich eher um größere Kochtöpfe handelt.

Diese Vorteile bietet Ihnen ein Spargeltopf

In dieser Topfvariante befindet sich ein Sieb mit engen Maschen. Der Spargel wird aufrecht darauf gestellt und kann so besonders schonend zubereitet werden. Einen ähnlich sanften Umgang mit den Zutaten ermöglicht der Schmortopf. Es handelt sich dabei um einen Topf mit schlecht leitendem Boden. Er gibt die Wärme nur langsam und sehr gleichmäßig an das Gargut ab. Fleisch können Sie auf diese Weise im eigenen Saft zubereiten. Eine Antihaftbeschichtung optimiert das Ergebnis.

Schnell oder langsam? Slow Cooker oder Druckkochtöpfe?

Auch der Slow Cooker dient der schonenden Zubereitung von Speisen. Die Lebensmittel garen dabei langsam bei einer Temperatur von 70 – 90 °C. Durch die gleichmäßige und vorsichtige Erwärmung behalten die Speisen sehr gut ihre Struktur.

Genau das Gegenteil tut der Druckkochtopf. In seinem Innern wird ein Druck erzeugt, der höher ist als der der Umgebung. Dadurch wird die Siedetemperatur herabgesetzt und die Speisen können wesentlich schneller gegart werden. Ermöglicht wird dies durch einen Deckel, der per Bajonettverschluss mit dem Topf verbunden ist. Durch die Gummidichtung wird verhindert, dass Druck und heiße Dämpfe nach außen entweichen. Die Garzeit kann dadurch auf 50 – 75 % verringert werden.

Bei der Nutzung eines Schnellkochtopfs gilt es allerdings, Einiges zu beachten. In dem Gerät herrscht ein sehr hoher Druck vor. Es sollte niemals versucht werden, ihn im kochenden Zustand zu öffnen. Teile könnten sich unkontrolliert ablösen. Außerdem geht man die Gefahr ein, von heißem Spritzwasser verletzt zu werden. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass der Kochtopf über zwei sichere Ventile verfügt. Eins davon ist das normale Dampfablassventil. Das andere ist das Sicherheitsventil, mit dem man in einer Gefahrensituation Dampf ablassen kann.

 
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