Titan das Wundermetall im Uhrenbau

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TITAN - Das „Wundermetall“
 

Titan wurde bereits im Jahr 1791 vom Engländer Gregor u. Klaproth entdeckt. Das Rohmaterial stammt heute meist aus Italien oder den USA.
 

Titan wird unter anderem in der Formel 1, im Flugzeug- und Raketenbau aber auch in der Medizin verwendet. Es ist leicht, robust, antimagnetisch und gilt als antiallergisch. Neben diesen sehr guten Eigenschaften dürfen die weiteren exzellenten Charakteristika nicht ausser Acht gelassen werden:

 

-          ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit

-          geringe elektrische Leitfähigkeit

-          sehr gute Tieftemperaturverhalten

-          niedrige Ausdehnungskoeffizient

-          hervorragende biologische Verträglichkeit (antiallergisch)

-          niedrige Wärmeleitfähigkeit

-          das Elastizitätsmodul liegt zwischen denen von Stahl und Aluminium

Die ZENO Titanuhren werden nach den modernsten Fabrikationsmethoden und unter Verwendung von erstklassigem Material hergestellt. Zudem werden alle Uhren einer eingehenden Kontrolle unterzogen, so dass volle Garantie für Fabrikationsfehler übernehmen. (Gemäss DIN)

 

 
Verarbeitung:
 
Das Rohmaterial Titan wird von quadratischen Blechen in Streifen geschnitten, aus denen in mehreren Schritten die ungefähre Gehäuseform ausgestanzt wird. Nach dem Entfernen des beim Stanzen entlang den Seitenflächen grob verformten Metalls und dem Planfräsen der Oberflächen beginnt der eigentliche Prägevorgang.

 

Dabei wird der Titanrohling unter einem Druck von ca. 130 Tonnen nacheinander in mehrere Formen aus Schnelldrehstahl gedrückt. Die letzte davon entspricht der Endform des Gehäuses. Vor jedem Werkzeugwechsel wird das Werkstück gründlich gewaschen und bei 730º C unter Vakuum weichgeglüht. Die Verformung des Rohlings erfolgt nur sehr langsam. Nach jeder Prägung wird überschüssiges Titan nach innen und aussen gedrückt und muss durch Stanzen entfernt werden. Nachdem der Rohling die gewünschte Form hat, wird das Gehäuse-Zentrum ausgedreht, diverse Löcher gebohrt, das gewünschte Dekor gefräst und die Gewinde geschnitten. Am Schluss erfolgt die gewünschte Oberflächenbehandlung.

Quelle Zeno
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