Tipps zur korrekten Lagerung und Installation von Antennenkabeln

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Tipps zur korrekten Lagerung und Installation von Antennenkabeln

Wenn Sie in Ihrem Wohnzimmer ein TV-Signal empfangen möchten, benötigen Sie ein Antennenkabel. Ob Ihnen das Signal per Satellitenschüssel, Antenne oder Kabelanschluss zur Verfügung gestellt wird, spielt dabei keine Rolle. Antennenkabel werden oft durch das ganze Haus verlegt, entweder vom Hausanschluss im Keller nach oben oder von der Satellitenschüssel auf dem Dach aus nach unten. Damit Sie später mit der Qualität Ihres Fernsehsignals zufrieden sind, sollten Sie auf einige Besonderheiten achten.

 

Die richtige Lagerung: Trocken und nicht gebogen ist ideal

Wenn Sie das Antennenkabel bereits gekauft haben, es aber noch nicht montieren können, sollten Sie auf eine korrekte Lagerung achten. Die Anforderungen an den idealen Lagerplatz sind jedoch nicht besonders hoch. Das wichtigste Kriterium ist Trockenheit – Antennenkabel sollten selbstverständlich während der Lagerung nicht feucht werden. Die Temperatur spielt hingegen keine Rolle. Im Regelfall halten die Kabel auch höheren Temperaturen stand. Achten Sie darauf, dass das Kabel bei der Lagerung nicht stark gebogen wird (nicht mehr als 90°). Spätere Schäden am Kabel können sonst nicht ausgeschlossen werden. Es gibt zwar Antennenkabel, die stark biegbar sind. Auf handelsübliche herkömmliche Modelle trifft dies jedoch in der Regel nicht zu.

 

Die Verlegung: Aufputz, Unterputz oder im Leerrohr?

Ehe Sie das Antennenkabel verlegen, sollten Sie entscheiden, wo es verlaufen soll. Hierbei haben Sie mehrere Optionen:

  • Leerrohr (Unterputz): Sie verlegen in Unterputz-Installation ein Leerrohr. Durch dieses ziehen Sie das Antennenkabel ein. Vorteil: Müssen Sie später ein weiteres Kabel einziehen, ist dies nachträglich ohne Probleme möglich.
  • Unterputz: Sie können das Antennenkabel auch direkt in Unterputz-Installation verlegen und es ohne ein Leerrohr direkt in der Wand verputzen. Dies spart Arbeit und geht schnell. Nachträgliche Erweiterungen oder ein Austausch des Kabels ziehen allerdings einen hohen Aufwand und viel Schmutz nach sich.
  • Aufputz: Möchten Sie die Wand nicht öffnen, können Sie ein Antennenkabel auch in Aufputz-Installation verlegen. Sie können es anschließend beispielsweise mit einem Kabelkanal verkleiden oder auch hinter Fußbodenleisten verstecken. Dies ist die ideale Option für Mietwohnungen.

 

Negative Einflüsse vermeiden: Beachten Sie die magnetische Wirkung des Antennenkabels

Verlegen Sie ein Antennenkabel niemals direkt neben einer 230-Volt-Stromleitung. Diese baut in ihrem Umfeld ein magnetisches Feld auf. Das kann die Übertragung der TV-Signale über das Antennenkabel negativ beeinflussen.

Das Fernsehsignal kann sich außerdem verschlechtern, wenn sehr lange Strecken im Gebäude überbrückt werden müssen (z.B. für die untersten Empfänger an einer Gemeinschaftssatellitenschüssel in einem zehnstöckigen Wohnhaus). Greifen Sie in diesem Fall auf ein Antennenkabel mit starker Abschirmung zurück oder sorgen Sie nachträglich für eine zusätzliche Abschirmung, um einen zu starken Signalverlust zu verhindern.

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