Tipps zum Restaurieren eines VW Westfalia

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Tipps zum Restaurieren eines VW Westfalia

Generationen von Campern ist er ein vertrautes Vehikel: der VW Westfalia. Dabei handelt es sich nicht um ein reines Modell aus der Flotte von Volkswagen, sondern um eine Sonderanfertigung des Spezialausrüsters Westfalia aus Rheda-Wiedenbrück. Neben den inzwischen legendären VW-Anfertigungen ist das Unternehmen für eine Reihe weiterer Varianten im Campingbereich verantwortlich. Zahlreiche Westfalia-Busse, wie etwa der T1, gehören zu den Oldtimern und stellen zudem ein begehrtes Objekt für den Selbstausbau dar.

 

Der Anfang des Kults: der VW-Bus als Mini-Wohnmobil

Seit den 50er-Jahren entwickelt Westfalia bereits Zubehörteile und ganze Aufbauten für Volkswagen. Das erste Accessoire war ein Anhänger für den ersten VW-Bus, den T1. Seitdem gilt der VW-Westfalia als Prototyp eines Kleinbusses für die kompakte Nutzung: Ganz gleich, ob Sie Ihr Augenmerk auf die technische Zuverlässigkeit oder die Option des eigenhändigen Ausbaus legen, ein VW-Westfalia gibt stets den passenden Rahmen ab. Vorab unverzichtbar: Vermarktet wurden und werden die Varianten des Westfalias unter verschiedenen Serienbezeichnungen. Eine besonders erfolgreiche ist zum Beispiel der VW-Joker, der 1978 erstmals ausgeliefert wurde.

 

Ein souveränes Wohnmobil ohne kostspielige Extras: Handanlegen erwünscht

Die Westfalia-Versionen genießen den Volkswagen-typischen Ruf, besonders rustikale Autos zu sein. In der Tat präsentiert das entsprechende Segment bei eBay eine üppige Auswahl an diversen exzellent erhaltenen Zubehörteilen. Von einzelnen Sitzen oder Sitzbänken über Versatzstücke des Innenraums bis hin zu Anhängern in diversen Größen sind die handwerklichen Fähigkeiten von Liebhabern und Sammlern gefragt. Unabhängig von den exotischen Namensgebungen wie California, Tour oder Club steckt unter der Haube immer ein VW-Bus-Motor. Eingriffe an dieser Stelle sollten Sie aber lieber dem Fachmann überlassen, im Innenraum hingegen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Veränderung.

 

Aufbauten im Fokus: wo die Motorleistung weniger zählt

Anders als bei Limousinen oder Kombis steht bei den Westfalia-Modellen der Umfang der Ausrüstung klar im Vordergrund. Passende Vordächer gehören zur Serienausstattung, können aber ebenso wie die Schrankwand-Ausführungen ausgebaut und durch nachgekaufte Serien ersetzt werden - gerade bei nicht mehr erhältlichen Versionen wird das selbstständige Einbauen unumgänglich. Doch Obacht bei der Planung: Ohne versierte handwerkliche Fähigkeiten läuft wenig, denn trotz aller Komplett-Angebote handelt es sich beim Dekor der Westfalia-Busse nicht um ein schlichtes Baukastenprinzip. Mit Fingerfertigkeit und der richtigen Unterstützung durch Kfz-Werkzeug steht dem Aufmöbeln des heimeligen Campers aber nichts mehr im Weg.

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