Tipps zum Kauf von Lenkungsdämpfern, Lenksäulen, Lenkmanschetten und Servoleitungen

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Teile der Lenkung müssen von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden

Die Lenkung eines Fahrzeuges hat die Funktion, das Fahrzeug in die vom Fahrer gewünschte Fahrtrichtung zu manövrieren. Um das sicher bewerkstelligen zu können, sollte diese Fahrzeugkomponente sehr sensibel und genau eingestellt sein. Die Lenkvorrichtung an Kraftfahrzeugen ist Bestandteil des Fahrzeugfahrwerks und somit des Fahrwerks.

Die Lenkung eines Autos zählt zu den sicherheitsrelevanten Teilsystemen innerhalb eines Fahrzeugs. Aus technischer Sicht handelt es sich darüber hinaus um eines der anspruchsvollsten Fahrzeugsysteme. Kommt es zu einem Ausfall der Lenkvorrichtung, kann das für den Pkw-Fahrer und die Insassen des Fahrzeugs lebensgefährliche Folgen haben. Aus diesem Grund müssen die einzelnen Lenkungsteile jederzeit einwandfrei funktionieren, weshalb Autobesitzer großen Wert auf die Qualität des Materials und die Passgenauigkeit der Fahrzeugkomponenten legen müssen. Kommt es zu einem Verschleiß der Lenkungselemente, wirkt sich das auf das gesamte Fahrwerk aus.

Aus diesem Grund sollten defekte Lenkungsteile umgehend ausgetauscht werden. Autobastlern und Hobbyschraubern entscheiden sich dabei für hochwertige Fahrzeugersatzteile wie Lenkungsdämpfer, Lenksäulen, Lenkmanschetten oder Servo-Leitungen. Voraussetzung zum erfolgreichen Austausch ist natürlich, dass man sich umfassend über Funktionsweise und Auswahlkriterien der Ersatzteile informiert.

Der Lenkungsdämpfer eines Fahrzeugs

Ein Lenkungsdämpfer kommt überwiegend bei Zweirädern zum Einsatz. Es gibt aber auch Pkw, die über eine solche Fahrzeugkomponente verfügen.

Der Lenkungsdämpfer eines Motorrads hat die Aufgabe, das lebensgefährliche Lenkerschlagen beim Motorrad verhindern. Dazu kann es kommen, wenn das Vorderrad der Maschine bei starker Beschleunigung oder sehr hoher Geschwindigkeit entlastet beziehungsweise angehoben wird. Der Lenkungsdämpfer reduziert das Risiko unliebsamer Lenkungsschwingungen.

Diese Lenkungskomponente funktioniert im Prinzip wie der Stoßdämpfer bei einem Auto, wobei die Dämpfung bei Ausübung von Druck oder Zug konstant bleibt. Motorradfahrer sollten bei der Einstellung des Lenkungsdämpfers sicherstellen, dass sich das Zweirad bei langsamen Bewegungen, beim Durchfahren enger Kurven oder bei Wendemanövern leicht lenken lässt. Ruckartige Lenkbewegungen müssen allerdings ordentlich abgefedert werden.

Der Lenkungsdämpfer bei Pkw

Es gibt ältere Automodelle, die über einen Lenkungsdämpfer verfügen. Ein Beispiels dafür ist der VW Käfer Baujahr 1964. Das Lenkungsteil befindet sich bei diesem Modell unter dem Tank. Auch moderne Fahrzeuge können mit Lenkungsdämpfern ausgestattet sein. Hierbei handelt es sich vorrangig um sportliche Pkw. So wurde eine hydraulisch gedämpfte Kugelumlauflenkung bis zum Jahr 2004 beim Mercedes Benz SLK verbaut. Die hohe Dämpfung hatte die Aufgabe, das möglicherweise auftretende Flattern der leichten Lenkung verhindern. Auch Wagen mit einer extrem leichtgängigen Schneckenlenkung haben sehr von diesem Lenkungsteil profitiert.

Fahrzeuge mit Zahnstangenlenkung beziehungsweise einem sogenannten langen Vorderwagen sind auf einen Lenkungsdämpfer nicht angewiesen. Die erzeugte Eigenreibung der Lenkvariante reicht vollkommen aus.

Der Einbau und Einstellen von Lenkungsdämpfern

Beim Austausch eines Lenkungsdämpfers gibt es einiges zu beachten. Auf dem Markt gibt es verschiedene Einbausets. Einige davon bestehen aus dem Lenkungsdämpfer, der Lenkkopfhalterung sowie einer Befestigung für den Rahmen inklusive Schrauben.

So geht der Lenkungsdämpfer-Austausch am Motorrad

Vor dem Austausch des Lenkungsdämpfers am Motorrad ist die Staubkappe der Lenkkopfmutter zu entfernen. Dafür eignet sich am besten ein Schraubenzieher mit Schlitz. Anschließend werden die Schrauben der Tankhalterung herausgedreht. Durch leichtes Anheben des Motorradtanks kann die Rahmenhalterung des neuen Lenkungsteils vorsichtig hineingeschoben werden. Wer das richtige Ersatzteilset erworben hat, stellt fest, dass das neue Fahrzeugteil ganz genau mit den entsprechenden Rahmenbohrungen sowie den Vorrichtungen am Cockpit und der Tankbefestigung übereinstimmen. Das ermöglicht ein präzises Fixieren der neuen Schrauben. In diesem Stadium der Austauscharbeiten sollten die Schrauben noch nicht fest angezogen werden.

Nun ist der Lenker des Zweirades vollständig nach links einzuschlagen, um so die sogenannte Nuss unterhalb der Verstrebungen des Cockpits auf die dafür vorgesehene Nuss des Lenkkopfes aufzubringen. Mit etwas Krafteinsatz lässt sich die Mutter relativ problemlos lösen. Die Halterung des Lenkkopfes besteht meist aus Aluminium und verfügt an ihrer Unterseite über einen winzigen Stift. Die Gabelbrücke des Motorrads verfügt über eine dazu passende Bohrung. So lässt sich das Lenkungselement optimal positionieren, das Lösen oder Verdrehen der Komponente bei Inbetriebnahme des Zweirades wird zuverlässig verhindert. Nach der Fixierung werden die Muttern erneut angezogen. Jetzt folgen das Anziehen und die Einstellung der Inbusschrauben, der Lenkkopfmutter und die Befestigung des Tanks. Wertvolle Hilfestellung bezüglich der Drehmomentzahlen leistet das VTR-Handbuch der Maschine.

Das weitere Vorgehen: Mit einer Markierung wird die Dämpferschellenposition aufgezeichnet, anschließend die sogenannte Klemmschraube gelockert. Das leichte Auseinanderbiegen der Dämpferschelle erleichtert das Herausziehen des defekten Lenkungsdämpfers. Nun kann die Schelle gemeinsam mit dem O-Ring auf der dafür vorgesehenen Position des Lenkkopfes angebracht werden. Der neue Lenkungsdämpfer wird behutsam bis zu der vorab aufgebrachten Markierung hineingeschoben. Nun kann die Klemme festgedreht werden.

Am Ende muss der Motorradbesitzer noch die Dämpferstange sowie das Kugelgelenk der Maschine an der Rahmenhalterung fixieren und die Staubkappe wieder aufsetzen.

Funktionstüchtigkeit überprüfen

Jetzt sollte der Lenkungsdämpfer noch auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Nach dem korrekten Einbau lässt sich der Lenker des Motorrades maximal einschlagen, ohne das ein Widerstand spürbar ist. Zum Schluss wird der Lenkungsdämpfer eingestellt. Dabei ist zu beachten, dass das Lenkungsteil nur so hart wie nötig abfedern soll, da das Motorrad ansonsten nur mit sehr viel Kraftaufwand zu lenken wäre.

Die Lenksäulen eines Fahrzeuges

Die Lenksäulen an Kraftfahrzeugen sind ein elementarer Bestandteil der Fahrzeuglenkung. Es gibt sie in Stangenform oder in Form einer Röhre. Das obere Ende der Lenksäule ist am Lenkrad fixiert.

Diese Lenkkomponente hat die Aufgabe, die Lenkbewegung des Fahrers auf das Gestänge und somit auf die Räder zu übermitteln. Die Lenksäule ist in Fahrtrichtung verbaut und befindet sich unter dem Sitz des Fahrzeugführers.

Die Ausführungen von Lenksäulen

Es gibt verschiedene Modelle von Lenksäulen. Manche Lenksäulen verfügen über eine Verstellfunktion für das Lenkrad. Das ermöglicht dem Fahrer, die Fahrzeugsteuerung entsprechend seiner Körpergröße anzupassen. Das Lenkrad kann in diesem Fall sowohl in der Höhe als auch im Winkel und der Entfernung zum Fahrer optimal positioniert werden.

Bei der sogenannten Teleskoplenksäule können bestimmte Teile des Säulenträgers ineinandergeschoben werden. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit im Falle eines Unfalls. Kommt es zu einem Frontalaufprall, schieben sich die Teleskopteile der Lenksäule ineinander. Dadurch dringt das Lenkrad nicht in das Fahrercockpit ein und ein Einklemmen des Pkw-Besitzers wird verhindert.

Einige Lenksäulen verfügen über sogenannte Bedienungssatelliten. Mit Hilfe elektrischer Schalter können so verschiedene Zusatzfunktionen und das Schloss der Zündung angebracht werden.

Die Lenkmanschetten von Fahrzeugen

Bei den Lenkmanschetten des Fahrwerks handelt es sich um sogenannte Faltenbälge aus Gummi. Ihnen kommt in erster Linie eine schützende Funktion zu. Sie verhindern das Eindringen von Schmutzpartikeln ins Lenkgetriebe und eine Verschmutzung der Spurstangengelenke.

Der Austausch von Lenkmanschetten

Der Austausch der Lenkmanschetten kann nur auf einer Hebebühne oder einer entsprechenden Werkstattgrube erfolgen. Hierfür muss der Unterbodenschutz des Wagens zum Teil entfernt werden. Die Erneuerung der Lenkmanschetten kann unter Umständen eine Achsvermessung notwendig machen. Auch eine neue Spureinstellung kann erforderlich sein.

Die Servo-Leitungen von Fahrzeugen

Ein Servolenkgetriebe kann ohne entsprechende Servo-Leitungen nicht arbeiten. Die Leitungen sind dafür zuständig, die entsprechenden Öle und Flüssigkeiten unter hohem Druck zu transportieren. Sie sind für das reibungslose Funktionieren der Servolenkung essenziell notwendig. Um ihre Aufgabe bestmöglich zu erfüllen, müssen die Servo-Leitungen über eine gute Isolierung und entsprechende Dichtungen verfügen. Das gewährleistet die in der Regel lange Lebensdauer dieser Fahrzeugelemente.

Sind die Servo-Leitungen beschädigt, lässt sich das Fahrzeug nur unter hohem Kraftaufwand steuern.

Der Austausch von Servo-Leitungen

Aufgrund der kontinuierlich hohen Belastung der Lenkungskomponenten können enorme Abnutzungserscheinungen auftreten. Dann müssen die defekten Servo-Leitungen ausgetauscht werden. In der Regel sind einzelne Servo-Leitungen nur schwer erhältlich. Üblich ist der Erwerb eines gesamten Servolenkgetriebes.

Es ist jedoch nicht unmöglich, einzelne Servo-Leitungen zu kaufen.

Wer sich für die eigenhändige Reparatur der Servo-Leitungen entscheidet, muss sich im Vorfeld gut informieren. Es ist dabei unbedingt auf die Passgenauigkeit zu achten, denn nicht jede Leitung passt zu jedem Fahrzeug. Gleichzeitig kann es vorkommen, dass sich der Fahrzeughalter aufgrund mangelnder Recherche nicht nur für die falschen, sonder auch für minderwertige Ersatzteile entscheidet.

Mit den richtigen Lenkungs-Ersatzteilen zum Erfolg

Autobesitzer finden in der Rubrik Motors hochwertige Ersatzteile, die zum Fahrzeugtyp und Hersteller passen. In der Unterrubrik Auto Ersatz & Reparatur finden Sie schließlich den Bereich Lenkung & Achsaufhängung und dort das passende Lenkungsteil für Ihren Wagen.

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