Tipps zum Kauf von Büchern zum Thema Magie und Zauberei

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Tipps zum Kauf von Büchern zum Thema Magie und Zauberei

Nicht erst seit Harry Potter sind die Menschen von Magie und Zauberei fasziniert. Seit Menschengedenken gab es immer in jedem Volk so genannte Hexer, Schamanen oder Medizinmänner und deren weiblichen Pendants, von denen geglaubt wurde, dass sie in Kontakt zu guten oder bösen Geistern stehen und dazu in der Lage seien, das Schicksal oder das Wetter zu beeinflussen. Auch bei schweren Krankheiten wurde ein Hexer oder eine Kräuterfrau aufgesucht, denn Ärzte waren früher selten und teuer. Traditionell wurde das Wissen über Zauberei und Magie innerhalb der Familie weiter gegeben. Später hielten sie ihr Wissen in Wort und Schrift fest, doch dank der Hexenverfolgung im Mittelalter konnte es schnell lebensgefährlich werden, derartige Schriften zu besitzen. Diese Angst müssen Sie heutzutage als Magie-Interessierter nicht mehr haben. Bei eBay ist eine Fülle von Büchern über dieses Thema zu finden, so dass die Auswahl sehr schwer fällt. Da diese Bücher wie viele Sachbücher recht kostspielig sind, ist es wichtig, vorab eine gute Auswahl zu treffen.

Zauberei und Magie im historischen Kontext

Wer sich nicht nur für Magie an sich, sondern auch für die Magie im historischen Zusammenhang interessiert, hat ein vielfältiges Angebot vor sich, bei dem die Auswahl schwer fallen könnte. Viele Bücher behandeln die klassische europäische "verbotene Kunst" im Mittelalter. Heutzutage brauchen Sie keine Angst mehr zu haben, derartige Bücher zu besitzen, doch noch vor 500 Jahren reichte allein schon der Verdacht der Zauberei, um angeklagt und verbrannt zu werden. Damals wurde Magie nicht nur eingesetzt, um sich persönliche Vorteile wie Reichtum und Fruchtbarkeit zu sichern, sondern auch um die medizinische Versorgung zu gewährleisten, denn die Menschen hatten noch nicht so ein umfangreiches Wissen über Medizin und den menschlichen Körper wie heutzutage. Wer sich mit dem Thema Magie beschäftigt, kommt nicht darum herum, sich auch mit der Hexenverfolgung im Mittelalter auseinander zu setzen. Der bekannte Hexenhammer erschien erstmals 1486 und war die Grundlage der grausamen Hexenverfolgung in Europa, die mehrere Jahrhunderte andauern sollte und der zahlreiche Menschen, vor allem Frauen, zum Opfer fielen. Auch hierzu gibt es umfangreiche Literatur sowohl historische Sachbücher als auch Romane. Auch heutzutage ist die Faszination an Magie nicht abgeflaut. Trotz der modernen Wissenschaft glauben noch genug Leute an die alten Bräuche und Riten, um dieses Wissen an nachfolgende Generationen weiter geben zu können.

Weiße und schwarze Magie

Weiße Magie

Schon immer gab es weiße Magie für gute Absichten und schwarze Magie für böse Ziele. Die weiße Magie dient überwiegend dazu, Krankheiten zu heilen oder einen Liebespartner zu finden, aber auch, um die Zukunft voraus zu sagen oder eine gute Ernte zu beschwören. Hierzu gibt es zahlreiche Bücher, in denen teilweise auch uralte Rituale und Anwendungen beschrieben sind und die umfangreiches Basiswissen vermitteln. Ein auch heute noch sehr bekannter Heilkundiger war Paracelsus, der nicht nur Arzt war, sondern auch immer den Einfluss von Geistern auf Krankheiten berücksichtigte. Auch heute gelten Paracelsus‘ Schriften noch als Standardwerk für angehende Ärzte, Heilpraktiker und Esoteriker. Interessant ist dabei die Mischung aus naturwissenschaftlicher Medizin und uraltem Heilwissen und Glauben.
Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Liebespartner sind, können Sie es statt mit Online-Dating mit uralten Liebesritualen versuchen, ein passendes Gegenstück zu finden. Schon immer glaubten die Menschen, durch das Verabreichen von so genannten Liebestränken oder Amuletten den Partner ihrer Wahl an sich binden zu können oder ihren verlorenen Partner zurück zu bekommen. Ob es hierbei zu erfolgreichen Resultaten kam, lässt sich leider nicht belegen. Die Leute glaubten früher daran, dass es positive Zauber gäbe, der sie beispielsweise vor bösem Zauber beschützt. Hierfür wurden magische Amulette hergestellt, die auch heutzutage noch einfach nachzumachen sind und Glück bringen sollen. Schon immer wollten die Menschen einen Blick in die Zukunft riskieren. Auch das ist ein Zweig der weißen Magie. Hierzu gehören vor allem die Tarot-Karten. Bei eBay gibt es viele Bücher als Set mit Tarotkarten, mit denen Sie sofort los legen können. Die bekanntesten Tarot-Karten sind die so genannten Rider-Waite-Tarot-Karten, die 1910 erstmalig veröffentlicht wurden. Durch die zahlreiche Literatur zu diesen Karten gelingt ein schneller Einstieg in das richtige Legen dieser sehr schön gezeichneten Karten. Ein besonders hübsches Karten-Set für Frauen ist das Motherpeace-Tarot. Das Besondere an diesen Karten sind neben ihrer runden Form die sehr aufwendigen und naturverbundenen Zeichnungen.
Auch das Pendeln dient der Entscheidungshilfe und der Weissagung der Zukunft. Ebenso wie beim Tarot gibt es viele Bücher zum Thema Pendeln, die Einsteigern einen schnellen Einstieg in die Thematik und Praxis ermöglichen. Hierfür brauchen Sie allerdings kein umfangreiches Wissen, wichtig ist die eigene Intuition und dass Sie das Pendel finden, das zu Ihnen gehört. Das so genannte Hellsehen gehört ebenfalls zur Weissagung. Früher galt dies als angeborene Gabe, doch laut diverser Büchern ist Hellsehen eine Kraft, die jeder erlernen kann. In vielen Völkern werden Hellsichtige als Heilige verehrt. Ebenso wird auch das bekannte Handlesen heute noch gern genutzt, um an den Linien der inneren Hand die Zukunft heraus lesen zu können. Hierfür reicht oftmals eine gut lesbare Hand und eine gute Einführung in die Kunst des Handlesens, die alles erklärt.

Schwarze Magie

Oftmals kann das Positive ohne das Negative nicht existieren, und somit gibt es neben der positiven weißen Magie auch den Zweig der schwarzen Magie. Im Unterschied zur heilenden weißen Magie dient die schwarze Magie dazu, anderen Menschen Schaden zuzuführen. Das war ein wichtiger Aspekt, weswegen es zu fürchterlichen Verfolgung angeblicher Hexen im Mittelalter kam. Trotz der damaligen Vorstellung vollzogen jedoch nur wenige angebliche Hexen im Mittelalter schwarzmagische Rituale, bei denen u.a. böse Geister beschworen wurden. Auch der Satanismus ist ein Zweig der schwarzen Magie und wird oftmals mit dem englischen Magier Aleister Crowley in Verbindung gebracht. Crowley verfasste Anfang des letzten Jahrhunderts zahlreiche Bücher und entwarf sogar ein eigenes Tarot-Deck. Der moderne Satanismus geht jedoch auf Anton S. LaVey zurück, der 1966 die "Church of Satan" gründete. Wer sich ernsthaft mit schwarzer Magie beschäftigt, kommt um die Werke von LaVey einfach nicht herum. LaVey wollte den satanischen Glauben aus dem Mittelalter in die Neuzeit bringen und verfasste die "Satanische Bibel", die auch heute noch Grundlage für satanische Rituale ist. Außerdem legte er damit den Grundstein für die bekannten satanischen Horror-Filme, die Mitte der 60-er und 70-er Jahre des letzten Jahrhunderts gedreht wurden. Nicht nur in Europa war und ist der Glaube an Hexerei und Magie weit verbreitet. Die bekannteste ausländische Magie ist mit Sicherheit der Voodoo-Kult, der ursprünglich in Afrika entstand und sich durch die Sklaverei auch in Haiti und den USA ausbreitete. Auch wenn Voodoo wie bei der europäischen Zauberei überwiegend zu guten Zwecken eingesetzt wird, hält sich der Glaube daran, dass es sich bei Voodoo um schwarze Magie handelt, was an den oft in Filmen und Büchern vorkommenden Motiv der Voodoo-Puppe liegen mag. Diese kleinen, nicht besonders hübschen Puppen können jedoch sowohl positiv als auch negativ eingesetzt werden. Auch bei den Indianern in Nord-und Südamerika gab und gibt es wie in allen indigenen Völkern Zauberrituale. Wer kennt nicht das vielfach in Büchern und Filmen verbreitete Bild des indianischen Medizinmannes, der aufgrund seines Wissens meist noch über dem Häuptling stand? Oftmals wurde den so genannten Schamanen nachgesagt, in direkter Verbindung zu den Göttern zu stehen und Kontakt zu den Toten aufnehmen zu können. Hierüber gibt es zahlreiche Bücher, die nicht nur den bekannten indianischen Schamanismus behandeln, sondern auch den der Kelten.

Zauberei zur Unterhaltung

Zauberei gibt es jedoch nicht nur, um sich davon persönliche Vorteile zu verschaffen, sondern auch zur Unterhaltung. Jeder kennt bestimmt den Trick, wo auf unerklärliche Weise ein Kaninchen aus einem zuvor leerem Zylinder gezaubert wird. Dieser Zweig der Zauberei wird Zauberkunst genannt. Die Kunststücke beruhen auf verschiedenen Kniffen und Tricks, über die unter professionellen Zauberkünstlern strenges Stillschweigen gewahrt wird. Dennoch gibt es verschiedene Bücher, mit denen auch der Laie und sogar Kinder durchaus passable Tricks erlernen können. Hierzu werden auch häufig Zauberkästen mit dem notwendigen Equipment angeboten, so dass einer gelungenen Show in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege steht. Viele der auch heute noch üblichen Zaubertricks wurden früher von den sogenannten Taschenspielern durchgeführt, die es auch heute noch gibt. Jedoch werden sie heute Straßenkünstler genannt, da das Wort Taschenspieler inzwischen einen negativen Beigeschmack hat. Die Straßenkünstler arbeiten teilweise witterungsbedingt unter schwierigeren Umständen, aber auch diese Tricks sind zu erlernen und nachzulesen. Auch die Mentalmagie gehört zur Zauberkunst. Sicher kennt jeder den wohl bekannten Mentalmagier Uri Geller, der durch scheinbar reine Gedankenkraft Löffel verbiegen und Uhren zum Laufen bringen, aber auch die Gesundheit positiv beeinflussen kann. Durch die Zauberkunststücke fand die Zauberei ihren Weg vom Geheimen und Lebensgefährlichem im Mittelalter in das Licht der Moderne. Heutzutage ist bekannt, dass Zauberei auf kniffeligen Tricks beruht, was sie aber nicht weniger faszinierend macht.

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