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Tipps zum Kauf von Amateurfunk-Verstärkern

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Den Amateurfunk für sich als Hobby entdecken

Vielleicht haben Sie schon Erfahrungen im gewerblichen Betriebsfunk oder dem Jedermann-Funk, dem CB-Funk, gesammelt. Was am Amateurfunk reizt, ist nicht die reine Kommunikation per Funk, sondern das technische Wissen, das erworben werden kann, während Sie sich Ihre ganz persönliche Funkanlage basteln. Peilwettbewerbe, Funkertreffen und viele andere Aktionen machen das Hobby interessant und sorgen auch für öffentliches Interesse. Einen sehr guten Ruf konnte sich der Amateurfunk dank der vielen Hilfseinsätze in Katastrophenzeiten erwerben. Auch in der Wissenschaft wird der Amateurfunk geschätzt, bringt er doch beständig neuen wissenschaftlichen Nachwuchs, der sich für technische Wirkweisen interessiert.

Bei dieser Begeisterung für den Amateurfunk verwundert es nicht, dass auch Nicht-Funkamateure gern die Sendungen mithören wollen. Das ist ganz legal in Deutschland möglich. Notwendig ist dafür lediglich ein Empfänger. Wenn Sie Wert auf einen guten Empfang legen, sei zudem eine Antenne mit Verstärker empfohlen. Was für einen guten Empfang des Amateurfunks beachtet werden muss und welche Rolle der Verstärker spielt, lesen Sie in diesem Ratgeber.

Funkwege für den Amateurfunk

Um den Amateurfunk richtig zu empfangen, bedarf es zwar zum einen natürlich der notwendigen Technik, aber zum anderen auch des Wissens, wo Amateurfunk tatsächlich stattfindet.

Generell gilt, dass der Amateurfunk alle gängigen Bandbreiten nutzt. Zur Verfügung stehen den Funkamateuren UKW, KW, LW und MW als Sendebereiche. Sie sollten allerdings bedenken, dass nicht nur Amateurfunker in diesen Sendebereichen unterwegs sind, sondern dass diese zum Teil auch vom Betriebsfunk und anderen Funkanwendern benutzt werden. Falls Sie den Amateurfunk empfangen, kann es also sein, dass es in diesen Bereichen zu Überschneidungen kommt und Sie eventuell auch andere Funkdienste mithören.

Funkbereich wählen

Welchen Funkbereich ein Funkamateur wählt, hängt wesentlich davon ab, welches Ziel er erreichen will. Der früher als kaum nutzbare KW-Bereich geltende Sendebereich wird inzwischen genutzt, um Entfernungen über viele Kilometer zu überbrücken. Mit einem entsprechenden Verstärker ist das kein Problem, auch wenn die atmosphärischen Voraussetzungen nicht unbedingt die Besten sind. Im KW-Bereich wird gemorst, Sprache übermittelt, aber auch Daten versendet. Letzteres geschieht unter Zuhilfenahme eines PCs und wurde letztlich erst durch die Digitalisierung des Funks ermöglicht.

Die UKW-Frequenz ist in ihrer Reichweite begrenzt, dennoch wird Sie gern für lokalere Verbindungen verwendet. Der Vorteil des Sendens im UKW-Bereich liegt darin, dass auch Server angewählt werden können. Diese fungieren mittlerweile als Speicher und dienen damit als Mailbox.

Am Amateurfunk teilnehmen

Wer in den Amateurfunk einsteigen will, benötigt eine Zulassung. Diese gibt es erst nach einer bestandenen Prüfung. Je nachdem, auf welchen Bändern Sie funken wollen, müssen Sie eine Zulassung zur Klasse A oder E beantragen. Ist das erfolgt, regelt die Bundesnetzagentur die Zulassung als aktiver Amateurfunker. Sie erhalten im Rahmen des Zulassungsverfahrens ein individuelles Rufzeichen, das Sie wiedererkennbar macht in der Welt des Funks, denn all Ihre Nachrichten werden damit unterzeichnet.

Um die ersten Schritte in die Welt des Amateurfunks zu unternehmen, benötigen Sie eine Funkanlage, die im Wesentlichen ein Sendeempfänger ist. Auch wenn der Amateurfunk als Hobby der Bastler und Technikfreaks gilt, gibt es nicht nur Bausätze. Wer technisch weniger erfahren ist, kann ein fertiges Komplettgerät wählen, das es im spezialisierten Fachhandel zu kaufen gibt.

Lohnt sich die Anschaffung eines Komplettgeräts?

Bevor Sie die kostenintensive Anschaffung tätigen, gilt es zu überlegen, was genau Sie vom Amateurfunk für sich erwarten. Geht es um den Kontakt zu anderen Funkern in der weiten Welt? Wollen Sie sich lediglich über Alltagsthemen, nicht aber über technische Aspekte austauschen, ist womöglich der CB-Funk der einfachere Weg für Sie. Haben Sie sich bewusst für den Amateurfunk entschieden, weil Sie Ihr bisheriges technisches Wissen erproben und unter Beweis stellen wollen oder weil es Ihnen darum geht, weiteres Wissen zu erwerben, dann lohnt es sich, über den Aufbau einer eigenen Funkanlage nachzudenken. Der Kauf eines Komplettgerätes ist dann eher nicht ratsam, denn die Technik der Sendeempfänger ist sehr kompliziert aufgebaut. Keines dieser Geräte ist dafür gedacht, dass an ihm geschraubt und experimentiert wird.

Bausets

Sie können Ihr Grundlagenwissen gut überprüfen, wenn Sie ein Bauset verwenden. Dieses enthält alle benötigten Teile und ist dennoch so flexibel aufgebaut, dass Sie genügend Spielraum haben, um eigene Ideen einzubringen. Außerdem können alle Teile wieder demontiert und einzeln ausgetauscht werden. Auf diese Weise lässt sich am besten experimentieren, welchen Erfolg ein Einzelteil für das gesamte System hat. Klar ist, dass Sie eine gewisse Grunderfahrung im Umgang mit Technik besitzen sollten. Zumindest sollten Sie in der Lage sein, einen Schaltplan zu lesen und einen einfachen Schaltkreis selbst aufzubauen. Beim Aneignen dieses Wissens helfen Handbücher, die es für den Amateurfunkbereich in großer Zahl gibt. Auch die Anleitung des Bausets hilft bei der Montage. Sie können und sollten sich exakt daran halten, solange Sie noch unsicher sind. Oftmals werden in der Anleitung aber auch Hinweise gegeben, was verändert werden kann, ohne dass die Gesamtfunktion beeinträchtigt wird.

Der Kontakt zum lokalen Amateurfunkverein verbindet Sie nicht nur mit Gleichgesinnten, sondern ermöglicht Ihnen auch den Zugang zum Wissen der Mitglieder. Diese können zudem stützend beim Aufbau eines Systems mitwirken und Ihnen auch hilfreiche Messtechnik empfehlen, die ihre Funkanlage ideal abrundet.

Wenn Sie den Amateurfunk nur empfangen wollen

Der Empfang des Amateurfunks ist legal und gewollt. Sie brauchen weder eine Anmeldung noch eine Zulassung, um den Amateurfunk mithören zu können. Auch die Prüfung als Funkamateur muss nicht abgelegt werden, wenn Sie den Funk nur hören wollen, also nur passiv in Erscheinung treten.

Ein Weltempfänger gehört dazu

Empfehlenswert ist für alle Einsteiger die Anschaffung eines Weltempfängers. Diese sind kostengünstig, wenngleich vor den billigen Geräten gewarnt werden muss. Sie sollten in keinem Fall ein einfaches Radio anschaffen, das oftmals auch als Weltempfänger bezeichnet wird. Der Empfänger, den Sie benötigen, muss in jedem Fall SSB-fähig sein. Diese schmale Bandbreite ist typisch für den Amateurfunk und wird überwiegend verwendet. Ein normales Radio kann maximal im AM-Bereich empfangen, ein Empfang von Amateurfunk ist dann eher selten, da die Hauptmodulationsart SSB ist. Sie sollten zudem darauf achten, dass sowohl 160 als auch 80 Meter Bandbreite vom Empfänger abgedeckt werden. Die Weltempfänger sind kompakte Geräte, bei denen die Antenne und auch der Verstärker bereits eingebaut sind.

Deutlich kostenintensiver, dafür aber auch individueller zu gestalten sind Stationsempfänger. Diese eignen sich als Teil einer Amateurfunkanlage, können aber auch als einzelne Empfänger von Nicht-Funkamateuren genutzt werden. Sie sollten in jedem Fall mit einer leistungsstarken Antenne betrieben werden. Um einen guten Empfang zu gewährleisten, sollten Sie in jedem Fall einen Verstärker verwenden. Die meisten Funkamateure senden mit einer geringen Ausgangsleistung, so dass dies in jedem Fall erforderlich ist.

Der richtige Verstärker für einen guten Empfang des Amateurfunks

Die Wahl des Verstärkers ist im Wesentlichen von der Wahl der Antenne abhängig. Empfehlenswert sind multifunktionale Antennen, wie beispielsweise die Aktivantenne. Diese verfügt über einen bereits eingebauten Verstärker, der im Hochfrequenzbereich arbeitet.

Wird eine reguläre Amateurfunkantenne verwendet, so sollte ein externer Verstärker oder Tuner ergänzt werden.

Wenn Sie zögern, ob sich die Anschaffung eines Verstärkers lohnt, dann sollten Sie einmal einen testen. Leihweise kann ein Testgerät aus dem Amateurfunkverein zur Probe eingesetzt werden. Sie sollten bei dem Versuch aber in jedem Fall mehrere Versuchsreihen zu unterschiedlichen Tageszeiten und Witterungsverhältnissen durchführen.

Es kann sein, dass bei optimalen Bedingungen ein Verstärker bei Ihrem Signal als unnötig erscheint. Doch ganz sicher wollen Sie sich beim Funken nicht vom Wetter und von atmosphärischen Situationen abhängig machen. Aus diesem Grund ist ein Verstärker immer sinnvoll, denn so kann Ihre Anlage oder Ihr Empfänger auch bei schlechten Verhältnissen genutzt werden. Ein Verstärker ist sinnvoll, auch dann wenn es Störquellen im weiteren Umfeld gibt. Dennoch lohnt es sich, die Störquellen in der unmittelbaren Umgebung aufzuspüren und abzuschalten.

Störungen beim Empfang des Amateurfunks vermeiden

Der beste Verstärker ist ein zuverlässiges Mittel bei atmosphärischen Schwankungen. Doch bei Störfeldern im direkten Umfeld kann der Verstärker recht wenig ausrichten. Aus diesem Grund sollten Sie auch als Besitzer eines Hochleistungsverstärkers bestimmte Verhaltensregeln beachten.

Störquellen Fernsehen Funknetzwerke & Co

Die größte Störquelle ist der Fernseher. Moderne Flats lassen sich oft nicht ausschalten. Auch wenn der TV im Stand-by läuft, kann er zu Störungen führen. Es empfiehlt sich aus diesem Grund, eine abschaltbare Steckdose für den Fernseher zu besorgen, damit dieser bei Funkbetrieb gänzlich ausgeschaltet werden kann.

Eine recht ähnlich störende Wirkung können Funknetzwerke habe, wie Sie beispielsweise für das Internet verwendet werden. Auch hier empfiehlt es sich, nach störenden Signalen zu suchen.

Etwas weniger auffällig sind Energiesparlampen, Neonröhren oder auch Dimmschalter an Stehlampen. Diese Störfelder sind zwar typisch, werden jedoch selten beachtet. Ebenso wie die Netzteile einiger elektronischer Geräte. In jedem Fall sollten besser Schaltnetzteile verwendet werden. Den geringsten Einfluss auf den Amateurfunkbetrieb üben Netzteile mit integriertem Trafo aus, da diese meist besonders stabilisiert sind. Ob eines Ihrer Netzteile ein Störfaktor ist, können Sie am einfachsten testen, wenn das Gerät im Batteriebetrieb verwendet wird.

Auch die Antenne selbst kann ein Störfaktor sein, unabhängig davon, ob es sich um eine Antenne mit der ohne Verstärker handelt. Wenn schlechter Empfang besteht, dann sollte die Antenne einmal gegen eine andere ausgetauscht werden. Als störanfällig bekannt sind besonders die elektrischen Stabantennen. Falls Sie bereits alle Störquellen eliminiert haben und auch der Einbau eines Verstärkers kein zuverlässiges Signal bringt, dann lohnt es sich, die Antenne gegen eine Rahmenantenne auszutauschen. Diese Rahmenantennen werden auch als Loops bezeichnet.

 
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