Tipps zum Kauf und zur Pflege von Music-Shirts für Fans

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Tipps zum Kauf und zur Pflege von Music-Shirts für Fans

Heutzutage gibt es unzählige Musikrichtungen und Bands. So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Musikgeschmäcker. Meist kann man es einer Person nicht ansehen, welche Bands sie gut findet. Für viele Menschen ist aber gerade der Musikgeschmack ein Spiegel der Seele, denn musikalische Vorlieben sagen oft viel über den Charakter aus. Gemeinsame Bandvorlieben können bereits erste Anzeichen einer gemeinsamen Interessenlage sein. Aber wie soll man herausfinden, was andere Menschen privat gerne hören? Eine Lösung, die sich zunächst in der Metalszene etabliert hat, aber mittlerweile bei fast allen Musikströmungen zu finden ist, sind Bandshirts mit dem Logo der Künstler. Meistens als T-Shirts getragen, zeigen sie, welche Bands man gerne hört. Aber auch Hoodies und andere Merchandise-Artikel sorgen für die gewünschte Wirkung. Als Fan kann man damit nicht nur Gleichgesinnte finden, sondern auch die Lieblingsband bekannter machen und allen zeigen, welche musikalischen Vorlieben man hat. Nicht zuletzt kann man beim Kauf von Fanartikeln natürlich auch die Lieblingsbands unterstützen, die so für ihre Kunst und ihre Musik belohnt werden. Demnach können Music-Shirts schnell zu kleidsamem Zündstoff für Gespräche werden. Oder Sie haben ein bestimmtes Festival besucht und möchten mit einem Festival-Shirts Ihre Zugehörigkeit zeigen. Des Weiteren sind Music-Shirts heute ein essenzieller Bestandteil für ein gelungenes Festival Outfit.

T-Shirts aus dem Bereich Musik 

Die ursprüngliche Bezugsquelle von Bandshirts waren Konzerte, auf denen die Shirts häufig direkt von der Band verkauft wurden. Anfangs waren diese Shirts bei kleineren Bands häufig handgemacht. Erst später kamen größere und bekanntere Bands auf die Idee, zu ihren Konzerten nicht nur Kassetten und CDs zu verkaufen, sondern auch andere Merchandise-Artikel. Heute können Sie Shirts von so gut wie jeder Band kaufen, ohne auf die Konzerte fahren zu müssen, was vor allem bei kleineren Bands praktisch ist. Aber auch Fans von Musik der letzten Jahrzehnte können noch Shirts ihrer Idole ergattern, wenn diese Bands nicht mehr existieren und keine T-Shirts mehr hergestellt werden.

Puristen werden vielleicht der Ansicht sein, nur Shirts, die auf Festivals oder Konzerten erworben wurden, können einen wahren Fan auszeichnen – denn viele aktive Bands bieten manche Motive und Designs nur bei Liveauftritten an. So können Fans schnell sehen, wer wirklich aktiv an Konzerten teilnimmt und oft lange Wege in Kauf nimmt, nur um die Musiker live spielen zu sehen. Aber auch hier gibt es eine einfache Lösung: Shirts vergangener Touren stehen auch nach dem Event neu und gebraucht zum Verkauf zur Verfügung. Dabei lohnt es sich durchaus, auch ein Auge auf Shirts mit Aufdruck zu werfen, die keinen Bezug zu bestimmten Bands haben. 

Beim Kauf zu beachten: T-Shirts in verschiedenen Größen und Schnitten 

Es gibt verschiedene Schnitte bei Bandshirts, die Sie beim Shopping beachten sollten. Bandshirts können kleiner oder größer ausfallen, als Sie es vielleicht gewohnt sind. Frauen sollten beachten, dass Unisex-Shirts meist für Männer geschnitten werden und dementsprechend größer ausfallen. Deswegen bieten viele Shops auch Bandshirts in sogenannten „Girlie-Größen" an, die enger und taillierter geschnitten sind. Zu einem Problem könnte sich jedoch die Oberweite entwickeln, denn es kann schnell dazu kommen, dass das Shirt eng sitzt oder zu kurz ist. Hier sollten Sie darauf achten, einen passenden Schnitt oder gleich eine größere Nummer zu wählen. Als Frau kann man aber auch ein Männer-Shirt tragen, welches jedoch eine Größe kleiner bestellt werden sollte. Außerdem haben die Männershirts den Vorteil, dass man zwischen sehr viel mehr Varianten auswählen kann als bei den Girlie-Modellen. Mittlerweile sind allerdings auch viele Bands dazu übergegangen, eigene Designs für Frauen-Shirts herauszugeben. Gute Beispiele dafür sind weltweit bekannte Bands wie Rammstein oder Metallica. Während hier eine große Auswahl an Motiven für Männer vorhanden ist, lässt sich dies von Girlie-Shirts nicht behaupten. Aber es gibt auch das ein oder andere Positivbeispiel. So bietet die Band Placebo verhältnismäßig viele Motive für Damenshirts an.

Wissenswertes zum T-Shirt-Druck

Bei der Druckqualität gibt es auch deutliche Unterschiede. Vor allem bei kleinen Bands mit wenigen Fans findet man Shirts, bei denen das Motiv per einfachem Siebdruck hergestellt wurde. Das erzeugt zwar weniger Kosten als andere Druckvarianten, hält aber auch nicht sehr lang. Nach einigen Waschungen fängt der Druck an, aufzubrechen und die Farben verlieren ihre Leuchtkraft. Beim ähnlich beliebten Flex- und Flockfolien-Transferdruck ist die Haltbarkeit ebenfalls begrenzt. Die momentan beste Variante ist der Textil-Direktdruck, bei dem die Farben direkt auf den Stoff des Shirts aufgetragen und mit Hitze versiegelt werden. Das Music-Shirt fühlt sich dadurch sehr weich an und man kann den Druck nicht erfühlen wie bei den anderen Verfahren. Wenn Sie allerdings ein bestimmtes Design haben möchten, dann müssen Sie meist mit der Variante vorlieb nehmen, in denen das Shirt angeboten wird.

Wenn Sie Fan von unbekannten Bands sind, die kein eigenes Merchandising anbieten, noch ein Tipp: Man kann auch eigene Motive auf T-Shirts drucken lassen. So können Sie individuelle Bandshirts anfertigen, die Ihren Geschmack treffen und genau das auch nach außen tragen. In den meisten Fan-Kreisen von größeren Musikgruppen sind solche Shirts allerdings verpönt, da die Bands mit ihren Merchandise-Artikeln auch Geld einnehmen wollen und die Fans ihre Lieblinge unterstützen möchten.

Das perfekte Styling für Bandshirts – so gehen Sie musikalisch durch den Alltag

Nur ein T-Shirt allein macht noch kein Outfit. Es gibt viele Wege, ein Bandshirt zu kombinieren, ohne auf den altbekannten „T-Shirt-und-Jeans-Look" ausweichen zu müssen. Vor allem als Frau hat man viele Möglichkeiten, die Helden der Musik bei sich zu tragen und gleichzeitig noch gestylt auszusehen. So kann man das einfache Shirt zu einer Jeans tragen – aber dann mit goldenen Accessoires und auffälligen Schuhen kombinieren, um dem Klassiker einen neuen Anstrich zu verpassen. Bürotauglich wird das Bandshirt mit einem Blazer und einem Bleistiftrock. Dieses Outfit lässt sich mit High Heels weiter veredeln, ist aber auch mit flachen Schuhen ein Hingucker.

Gerade Männer sind sehr anfällig für die „T-Shirt, Jeans, Turnschuhe"-Kombi. Aber auch die Herren können ihr Outfit mit einer passenden Uhr aufpeppen oder andere Accessoires tragen. Im Job ist ein gut sitzendes Musik-T-Shirt auch kein No-Go mehr, solange man nicht in Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen arbeitet. Aber gerade in der Kreativszene ist ein gekonnter Stilbruch mit Bandshirt ein Highlight im grauen Büroalltag. Zum Weggehen dagegen ist ein solches T-Shirt immer die richtige Wahl, auch wenn das Styling dazu am Abend natürlich etwas wilder ausfallen darf. Auf Konzerten sind diese T-Shirts natürlich besonders erwünscht, denn dort kommt es mehr darauf an, dass man sich gut und frei bewegen kann.

Die richtige Pflege: So hält Ihr bedrucktes Lieblings-Music-Shirt länger

Da die meisten Bandshirts im Siebdruckverfahren hergestellt sind, bleiben die Motive meist nicht lange gut sichtbar. Um das Shirt aber lange schön zu erhalten, gibt es ein paar Tricks, die die Haltbarkeit des Aufdrucks verlängern. An erster Stelle steht dabei natürlich die Wäsche. Vor allem nach Konzerten und Discobesuchen, aber auch im Alltag müssen die T-Shirts früher oder später den Weg in die Waschmaschine antreten. Um den Aufdruck zu schonen, ist es günstig, das Bandshirt auf links zu drehen, sodass der Druck nach innen zeigt. Die Shirts sollten immer mit ähnlichen Farben gewaschen werden, damit die Farben nicht „ausbluten" oder andere Wäschestücke mit einfärben. Ein 40°-Waschgang reicht dabei in der Regel vollkommen aus. Sollte das Shirt stärker verschmutzt sein, sind in Ausnahmefällen auch 60° möglich. Für weiße Shirts empfiehlt es sich, zu Vollwaschmittel zu greifen und keinen Bleichstoff zu verwenden. Die aggressiven Chemikalien würden den Aufdruck innerhalb weniger Waschgänge zu stark angreifen. Schwarze T-Shirts hingegen sollten mit speziellem Waschmittel für schwarze Textilien gewaschen werden, damit die Farbe erhalten bleibt und nicht ausgraut. T-Shirts trocknen am besten in der Luft, im Trockner kann der Stoff vor allem bei weniger hochwertigen Stoffen einlaufen oder sich in eine Richtung verziehen. Wenn Sie den Stoff jetzt noch auf links bügeln, ist es geschafft und der Druck wurde weitgehend geschont.

Einfach selbstgemacht – diverse kreative Tipps, um Ihr Fan-Shirt attraktiv umzugestalten

Mit ein bisschen Kreativität kann man auch aus einem Bandshirt viel machen. Für Anfänger an der Schere bieten sich zum Beispiel Aufnäher an: Schneiden Sie einfach kleine oder große Aufdrucke aus und nähen Sie diese auf andere Shirts, Kutten oder einen Rucksack. Eine so angefertigte Kutte, also eine Jeansjacke mit vielen Aufnähern dieser Art, ist ein ganz besonderes Stück und innerhalb der Metal-Szene fast ein Pflichtkleidungsstück. Wenn Sie es lieber punkig mögen, dürfen Sie auch mutiger mit der Schere agieren. Abgeschnittene Ärmel, Sicherheitsnadeln und eingenähte Reißverschlüsse gehören in der Punkszene zum guten Ton und verleihen dem Bandshirt noch einen extra Hauch von Verwegenheit.

Zeigen Sie mit Music-Shirts optisch Ihren Musikgeschmack und Ihre Lieblingsbands

Bandshirts sind ein vielfältigeres und bunteres Feld, als man beim Anblick von Metal-Conventions denken mag. Für fast jeden Musikgeschmack lässt sich ein passendes Shirt finden, welches anderen Menschen die Liebe und Hingabe zur Lieblingsband zeigt. Beachten Sie die Pflegetipps, bleibt Ihre Freude an diesen Kleidungsstücken auch lange erhalten. Wer clever shoppt, kann so durchaus an Raritäten und Sammlerstücke kommen, die oft einen hohen, ideellen Wert haben – und bei Bands, die heute nicht mehr aktiv sind, teilweise auch wertvolle Stücke finden. Allerdings sind Bandshirts kein klassisches Sammlerstück, und das sollen sie auch gar nicht sein. Vielmehr drücken sie das Zusammengehörigkeitsgefühl von echten Fans aus, die so auch nach außen hin klar zeigen, welche Musik sie lieben.

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