Tipps zum Kauf einer Footballausrüstung

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Tipps zum Kauf einer Footballausrüstung

Touch-Down mit einer hochwertigen Footballausrüstung

Eine Grundvoraussetzung für erfolgreichen Sport ist gutes Material. So wie ein Fußballspieler nicht in Sandalen spielen kann und zum Hockey ein ordentlicher Schläger gehört, ist ein Footballspieler auf eine intakte Ausrüstung angewiesen. Bei den Kräften, die auf den Spieler einwirken, ist sie zudem eine Versicherung gegen Verletzungen. Wer hier spart, setzt unter Umständen seine Gesundheit geradezu fahrlässig aufs Spiel.

Football: Nicht jeder Ball ist rund

Die eigentliche Grundlage des Spiels ist der Ball. Er hat diesem Spiel seinen Namen gegeben. zudem kann Football ohne diesen Ausrüstungsgegenstand nicht stattfinden. Den Football einfach nur „Ball“ zu nennen, wird seinem Wesen nicht gerecht, denn ihm fehlt ein entscheidendes Merkmal: Er ist nicht rund, sondern oval. Betrachtet man die Form, so kann man ihn am ehesten mit einer länglichen Honigmelone verglichen werden. Auch mit der Form einer Zitrone oder Olive wird er gerne in Verbindung gebracht. Das Sportgerät als „Ei“ zu bezeichnen, wie es gerade im deutschsprachigen Raum üblich ist, könnte unpassender nicht sein.

Material und Gewicht des Footballs

Ein Football besteht in der Regel aus einer Gummiblase, die mit einer Hülle aus Kunststoff oder braunem, griffigem Leder ummantelt wird. Dabei ist das hochwertige Material schon allein aufgrund seines Spielverhaltens vorzuziehen. Das Leder ist in vier Mantelstücke aufgeteilt, die von Innen vernäht sind. Um die Blase einzusetzen, lässt man eine kleine Öffnung, die später mit einer Schnur geschlossen wird. Ausgehend von den Enden befinden sich beidseitig in einem Abstand von 7,5 bis 8,1 cm zwei weiße Streifen, die der besseren Sichtbarkeit dienen. An der breitesten Stelle beträgt der Querumfang 52,7 bis 54 cm. Längs erreicht der Football einen Umfang von 70,5 bis 72,3 Zentimeter. Sein Gewicht liegt zwischen 397 und 425 Gramm.

Gerade der Ball war jahrzehntelang das Sorgenkind des Footballs. Zurückzuführen ist das auf die lange Zeit noch nicht vorhandenen technischen Möglichkeiten. So musste der Ball vor Spielbeginn mühselig aufgepustet werden. Verlor er während des Spiels Luft, wurden zunächst die Verschnürungen der Ummantelung entknotet. Wie Sie sehen, eine recht mühselige Arbeit, die keinen Spielfluss aufkommen ließ. Eine Ballpumpe, die den Vorgang des Aufpustens auf fünf Minuten verringerte, wurde erst im Jahre 1886 patentiert.

Während die ersten Ventile aus Metall noch unangenehme Verletzungen verursachten, sorgte die Erfindung von Gummiventilen für mehr Sicherheit. In den ersten Jahren der Sportart besaß der Ball tatsächlich eine annähernd runde Form. Nach und nach kam man zu der Erkenntnis, dass längliche Bälle besser gefangen und getragen werden können.

Eine weitere Veränderung kam mit der Einführung des Vorwärtspasses, der zuvor streng verboten war. Um den Football weit entfernt zielgerichtet zu werfen, ist eine stabile Flugbahn wichtig. Dafür benötigt das Spielgerät eine aerodynamische Form. Seit den 1930er Jahren gab es keine weiteren wesentlichen Änderungen.

Trikots und Beinbekleidung aus atmungsaktiven Stoffen

Man kann sich kaum vorstellen, dass die Akteure dieses körperbewussten Spiels in den Anfängen mit einem Trikot aus einem Sackleinen ähnlichem Stoff auf das Spielfeld gelaufen sind. Football-Spieler können sich während eines Matchs nicht mit unzumutbar schwerer Ausrüstung herumschleppen. Auch weitere Erfindungen wie die Moleskin-Bekleidung der Soldaten oder ein mit Schnüren verbundener Einteiler lieferten keine zufriedenstellenden Ergebnisse.

Ein Zweiteiler, der sitzen muss

Heutige Trikots sehen zwar weitaus voluminöser aus, doch sie dürfen auf keinen Fall zu weit sein. Werden sie für den gegnerischen Spieler greifbar, können wichtige Ausreißversuche unterbunden werden. Genau passende Trikots unterstützen Schnelligkeit und Wendigkeit, zwei Attribute, die den Sport auszeichnen. Die Zweiteiler bestehen aus einer engen Hose und einem weiten Oberteil, in das von Innen die schützenden Polster in für diesen Zweck vorgesehene Taschen geschoben werden. Inzwischen verwendet man für die Bekleidung die synthetischen Stoffe Polyester, Nylon und Polyamid. Das Material sollte reißfest sein, um den Belastungen des Sports standhalten. Ein ordentliches Trikot ist wirtschaftlicher als zwei schlechte.

Seit im Jahre 1876 die Princeton-Collegemannschaft mit einem großen „P“ auf den Trikot auflief, folgten mit der Zeit alle Mannschaften diesem Trend. Vereinsabzeichen sind inzwischen nicht nur auf den Trikots zu finden. Auch auf T-Shirts, Caps und Sporttaschen prangen die beliebten Embleme. Freizeitsportdesigner lassen sich immer neue Möglichkeiten einfallen, wie sie das Logo in Szene setzen.

Vorerst wurde der Helm von dem Logo verschont. Erst der amerikanische Profi Fred Gehrke bemalte die Helme seines Heimatverbands mir Widderhörnern. Diese Idee wurde von anderen Mannschaften übernommen.

Kopfschutz: Helm tragen seit 1943 Pflicht

Ein Helm ist heute eine selbstverständliche Schutzkleidung, die zur Ausrüstung eines verantwortungsbewussten Sportlers gehört. Vorher hätten sich Spieler dem Spott hartgesottener Männer ausgesetzt, wenn sie einen Helm getragen hätten. Selbst als im Jahr 1888 Tacklings unter der Gürtellinie als neue Regel eingeführt wurde, und die Spiele an Härte zunahmen, gab es zunächst keinen Schutz. Durch die rapide ansteigenden Verletzungen begannen einige Profis, sich mit schützenden Polstern auszustatten. Doch für einen Helm war die Football-Welt noch lange nicht reif. Man befürchtete, Profis das Selbstvertrauen zu nehmen, schwadronierte über abgerissene Ohren oder andere brutale Verletzungen. Auch eine mögliche Verrohung des Sports wurde diskutiert. Erst 1943 siegte die Vernunft und das Tragen eines Helms in der NFL wurde zur Pflicht.

Helm - vom Leder zum Kunststoff 

Auch die Materialien, aus denen Helme gefertigt werden, haben eine große Entwicklung hinter sich. Quasi der erste natürliche Helm – eine wollige Haarpracht, die dem Schutz dienen sollte – zeigte selbstverständlich keine Wirkung. Die ersten Helme aus Leder umgaben maßgeschneidert den Kopf des Spielers. Danach folgten komplizierte Integralkonstruktionen. Die ersten Pufferzonen gehen auf das Jahr 1917 zurück. Der stoßabsorbierende Kopfschutz wurde nicht nur bequemer, er war zudem besser belüftet. Erste Versuche, die Nase eines Spielers zu schützen, verliefen im Sand. Der damalige „Nose protector“ führte regelmäßig zu akuten Atembeschwerden.

Als 1939 erstmalig Plastikhelme zum Einsatz kamen, begann eine neue Ära. Das leichte und dennoch hoch belastbare Material brachte viele Vorteile. In den nächsten Jahren konzentrierte sich die Forschung auf stetige Verbesserung des Schutzes. Kinnhalter, an vier Stellen befestigt, gewährleisten heute einen rutschsicheren Halt. Ein Schutzgitter vor dem Gesicht bringt den Schutz der Augen mit sich. Die Konstruktionen bestehen je nach Position des Spielers aus Kunststoff oder Stahl bzw. Aluminium, das mit einer Kunststoffschicht überzogen ist. Auch Zunge, Zähne und Lippen werden durch einen Mundschützer vor Verletzungen bewahrt, der aus dem Boxsport übernommen wurde.

Inzwischen erhalten Profis einen individuellen Helm, der ihre Wünsche berücksichtigt.

Polsterungen: Schutz für stark beanspruchte Körperstellen

  • Schulterpolster werden von dem Trikot verdeckt und sind somit nicht sichtbar. Trotzdem sind sie aufgrund ihrer Größe kaum zu übersehen. Selbst schmächtige Spieler sehen mit dem eindrucksvollen Körperschutz recht gefährlich aus. Auch wenn er aus normalen Männern einen Herkules macht, sollte die Sicherheit, die er einem Spieler bietet, nicht außer Acht gelassen werden. Zwischen der rüstungsähnlichen Panzerung und dem Körper besteht ein Abstand, der der Pufferung von Stößen dient. Gefertigt aus Schaumstoffen, Plastik und Leder schützen die Polster wirkungsvoll Schultern, Schlüsselbein sowie Teile des Rückens und der Brust.
  • Weniger verbreitet sind Ellenbogenschützer, Sie bewahren vor durch Kunstrasen verursachte Schürfwunden. In Deutschland ist dieser Untergrund jedoch kaum gebräuchlich.
  • Für männliche Footballer – der Sport wird in vielen Vereinen ebenfalls von Frauen ausgeübt – gibt es Suspensorien, welche die Geschlechtsteile schützen. In Sportarten wie Judo, Ringen oder bei Handball-Torwarten ist der Genitalschutz ebenfalls Teil der Ausrüstung.
  • Nicht zu unterschützen ist die Wirkung von Handschuhen. Zwar sind die Modelle für Footballer sehr dünn und bieten keinen erwähnenswerten Schutz, doch sie sichern eine gute Handhabung des Balls.

Der Footballschuh: Stollen geben Halt

Passendes Schuhwerk sollte auf den Untergrund abgestimmt sein. Als in Amerika 1965 mit der Eröffnung des Houston Astrodome der erste Kunstrasen bespielt wurde, begaben sich Sportartikelhersteller an die Überarbeitung der Schuhe.

Die ersten Stollenschuhe gab es bereits viel früher. Die Stollen bestanden Anfang des Jahrhunderts aus kleinen, geklebten Lederstückchen, die unter den Schuh genagelt wurden. Eine oft sehr wacklige Angelegenheit. Zu Beginn der 1920er Jahre kamen die ersten Metallstollen auf den Markt. Sie ließen sich unter den Schuh schrauben, was einen grundlegenden Vorteil mit sich brachte: Der Schuh musste bei einem defekten Stollen nicht mehr entsorgt werden. Man tauschte einfach den Stollen aus. Gleichermaßen konnten die Spieler sich schnell auf einen neuen Bodenbelag einstellen. Allerdings war die Verletzungsgefahr bei einem abgebrochenen Stollen hoch. Geschah das Unglück während des Spielverlaufs, konnte es zu Zusammenstößen und Stürzen kommen. Bereits 1939 wurde der Metallnagel wieder verboten. Auch das Nachfolgemodell, bei dem man den Stahl mit Plastik verkleidet hatte, wurde schnell aus dem Verkehr gezogen.

Kunststoffnoppen

Heute verwenden Footballer rund um die Welt kurze Kunststoffnoppen. Die reduzieren das Steckenbleiben auf verschiedenen Untergründen auf ein Minimum. Selbst in tiefen Böden sinken sie nicht ein. Als Folge konnte man eine Abnahme verschiedener Verletzungen bemerken.

Mit sicherer Schutzbekleidung American Football entdecken

Viele Sportarten, die bereits seit Jahren in Amerika erfolgreich sind, haben den Sprung über den großen Teich geschafft. In zahlreichen Vereinen Deutschlands werden heute American Football, Baseball und Rugby angeboten. Spieler und Zuschauer genießen das Spektakel, das der Sport mit sich bringt. Showveranstaltungen, ausführliche Präsentationen und Cheerleader ergänzen das eigentliche Spielgeschehen. Der Tag im Stadion wird für die ganze Familie zum Ereignis. Wer sich mit dem Sport beschäftigt und einem Team beitreten möchte, sollte von vornherein auf eine hochwertige Ausrüstung setzen.

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