Tipps zum Gießen von Zimmerpflanzen

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Während des Winters legen viele Zimmerpflanzen eine Ruhepause ein. Auslöser ist hier die geringe Lichtmenge, die an den kurzen, trüben Tagen durchs Fenster gelangt. Da heißt es, beim Gießwasser ganz besonders vorsichtig zu sein. In jedem Fall sollte das völlige Austrocknen verhindert werden. Ebenso schädlich ist aber auch das Übernässen. Die Wurzeln bekommen dann zu wenig Sauerstoff und beginnen zu faulen. Solche Wurzelschäden zeigen sich an den Blättern, sie werden fahl und rollen sich ein. In diesem Fall den Ballen aus dem Topf nehmen und erst nach dem Abtrocknen wieder einsetzen. Bei den meisten Pflanzen sollte nur dann gegossen werden, wenn die Oberfläche abgetrocknet ist und am Zeigefinger keine Erde mehr haften bleibt, wenn man ihn 2 bis 3 Zentimeter tief ins Substrat steckt. Lieber seltener und dafür durchdringend gießen. Im Untersetzer oder Übertopf sollte aber kein Wasser für längere Zeit stehen bleiben. Ausnahmen hierbei: Pflanzen in kleinen Töpfen oder solche mit stark behaarten Blättern, zum Beispiel Usambaraveilchen, gießt man besser von unten. Nach einigen Stunden sollte aber der Rest abgegossen werden. In manchen Regionen ist das Leitungswasser zu hart (ab 12 Grad dH und mehr), auf Dauer bekommen viele Zimmerpflanzen damit Probleme. Besser ist es, mit enthärtetem Wasser oder einer Mischung aus Regenwasser und Leitungswasser zu gießen. Zimmerpflanzen danken es, wenn das Wasser nicht kalt, sondern lauwarm ist. Düngen sollte man während der Ruhezeit nicht, sondern erst wieder ab März. Neben diesen allgemeinen Tipps sollten aber die speziellen Pflegeansprüche für jede Zimmerpflanzenart beachtet werden.
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