Tipps vom Ordnungs-Profi: Entrümpele Dein Zuhause

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Geschrieben von:  Kieran Alger
(Quelle: StorganizationBlog)
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Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung schaffst Du Platz in Deinen eigenen vier Wänden: Unsere Expertin für die optimale Organisation verrät Dir nützliche Tipps.

Ordnung ist das halbe Leben! Lebst Du in der anderen Hälfte?

Es ist Zeit zum Aufräumen – und jetzt aber mal wirklich mit Verstand und nachhaltig. Unsere Ordnungs-Expertin Vicky Silverthorn hat für Dich sechs Tipps parat. Probiere Sie aus und schaffe dauerhaft Ordnung.
Silverthorn ist seit zehn Jahren als persönliche Assistentin in der Welt unterwegs und hat dabei für namhafte Klienten wie die Sängerin Lily Allen gearbeitet. "Ich habe das Organisieren immer geliebt", sagt Vicky. "Schon als Kind habe ich ständig mein Zimmer aufgeräumt und neu organisiert. Als persönliche Assistentin erledige ich viele Verwaltungsaufgaben, besonders gut gefallen hat mir dabei immer, tatsächlich Ordnung zu schaffen. Daher habe ich im Jahr 2010 meinen Ordnungs- und Entrümpel-Service gegründet."
Dein Vorteil dabei: Besser organisiert zu sein, regelmäßig zu entrümpeln und Dinge mit System an ihren Ort zurückzulegen, kann unerwartet positive Auswirkungen auf Dein Wohlbefinden haben. Je weniger Unordnung Du siehst, desto weniger chaotisch fühlst Du Dich – ein gutes Mittel zum Entstressen.
"Bei meinem Job helfe ich acht Stunden am Tag Menschen dabei, für Ordnung in ihrem Zuhause zu sorgen. Mein erster Rat für alle: Starte mit Deiner Sockenkiste." Du hast noch keine und in Deinem Kleiderschrank fliegt alles wild in der Gegend herum? Okay, dann ist jetzt der Zeitpunkt für Deine erste Sockenkiste gekommen. Probiere es selbst aus – wetten, dass Du Dich schon am nächsten Tag besser fühlst?

Vickys Top-Tipps für mehr Ordnung zu Hause

Los geht's! Nutze die folgenden Tipps und erreiche Dein Ziel Schritt für Schritt.
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1. Fange klein an

Das ganze Haus aufräumen – das klingt für viele nach einer gigantischen und unlösbaren Aufgabe. Unterteile die Arbeit daher in viele kleine Teile. Wähle für den Beginn einen Raum und eine Zimmerecke aus. Plane täglich erst einmal nur 20 bis 30 Minuten ein. So kannst Du nach jeder Einheit eine Aufgabe abhaken und Du bist viel schneller, weil Du nicht ständig diese eine große Mammutaufgabe vor Dir herschiebst.
Kauftipp: Kleine Verwahrungskisten für mehr Ordnung.
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2. Sieh die erste Entrümpelungsrunde als Phase eins

Sei nicht enttäuscht, wenn Du bei Deiner ersten Entrümpelungsaktion nicht so viel los wirst wie erhofft. Du wirst besser – es ist ansteckend. Mit der Zeit fällt es Dir immer leichter, Sachen auszusortieren. Und bald stellst Du fest: Weniger ist mehr.
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3. Persönliche Gegenstände in Aufbewahrungsboxen verwahren

Du willst Dich von bestimmten Gegenständen nicht trennen? Meist liegt das daran, dass sie für Dich einen sentimentalen Wert haben. Dinge wie Deine ersten Babyschuhe und besondere Geschenke von geliebten Menschen gehören gut verstaut an einen Ort. Andernfalls räumst Du die Sachen immer wieder hin und her. Sortiere daher alle persönlichen Dinge wie Fotos und Tagebücher zur Seite und investiere in geeignete Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Kauftipp zur Verwahrung persönlicher Gegenstände: Aufbewahrungsboxen.

4. Mit Methode aussortieren

Öffne Deinen Kleiderschrank – oder zu Beginn eine Schublade – und fang nicht an nachzudenken, sondern räume einfach alles aus. Sammle alles auf einem Haufen, was Du unbedingt behalten möchtest und räume die anderen Sachen auf einen zweiten Haufen. Persönliche Gegenstände wie Tagebücher und Fotos sammelst Du auf einem separaten Stapel, darum kümmerst Du Dich zum Schluss.
Welche Dinge kannst Du bei eBay verkaufen? Sammle all diese Gegenstände in einer Kiste. Sind Kleidungsstücke dabei, die Du lieber spenden möchtest? Auch diese gehören in eine eigene Kiste. Denke nicht darüber nach, dass dieses oder jenes eines Tages nützlich sein könnte. Was Du jetzt nicht brauchst, benötigst Du wahrscheinlich nie. Sei bei Deiner Auswahl für eBay realistisch: Für ein altes T-Shirt bekommst Du wahrscheinlich nur einen Euro, da lohnt sich der Aufwand kaum. Stelle besser eine Tasche mit hochwertigen Dingen zusammen, für die potenzielle Käufer auch Geld ausgeben. Der Rest wandert in die Altkleidersammlung oder an wohltätige Vereine.

5. Blockiere nichts

Wenn Du Dinge zurück in die Schublade oder den Schrank legst, stelle nicht das Eine vor das Andere. Andernfalls sorgst Du für eine Blockade im Kopf. Wenn Du den Toaster hinter der Reihe ordentlich aufgestellter Kaffeebecher verwahrst, verwendest Du ihn aller Wahrscheinlichkeit nach nie wieder – dann kann er genauso gut direkt weg.
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6. Praktisch denken

Sortiere die Dinge mit Methode und nach ihrem praktischen Nutzen, so hast Du täglich weniger Arbeit. Verwende dafür in der Küche Helfer wie Küchenregale, Hängeregale und Gewürzregale. Die Teekanne sollte sich beispielsweise unter den Teetassen befinden, die wiederum nahe dem Fach für Tee und Kaffee stehen. Darunter sind die Teelöffel richtig verwahrt. Jetzt irrst Du nicht mehr durch die Küche, bis Du alles zusammenhast. Stattdessen ist alles zentral an seinem bestimmten Platz – das macht Sinn.

Geschrieben von:  Kieran Alger
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