Tipps für die Montage eines PC-Systems

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Tipps für die Montage eines PC-Systems

Nach dem Ausscheiden der alten Röhrenmonitore bevölkern verschiedene Versionen den Computermarkt. Alle bieten sie eine deutlich schärfere Darstellung, auch finanziell nehmen sich die flachen PC-Monitore im Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich günstiger aus als ihre fossilen Vorgänger - leichter zu transportieren sind sie sowieso. Bei den technischen Details hingegen lohnt der genaue Blick auf das Datenblatt. Nicht jeder flache PC-Monitor ist identisch mit anderen flachen Modellen, obwohl er optisch vielleicht den Eindruck erweckt.

  

Bewährter Standard: Die TN-Technologie ist in den meisten Monitoren verbaut

Seit geraumer Zeit dominiert die TN-Technik als Nachfolgerin der überholten Bildröhren-Bauart. Der Nachteil: Ändert der Betrachter den Blickwinkel, ändert sich auch die Wahrnehmung der Bildoberfläche. Beim kontinuierlichen Arbeiten stört das wenig, lediglich beim Schwerpunkt Multimedia und einer überdurchschnittlich großen Zoll-Einheit – etwa 24 Zoll – stoßen TN-Modelle an ihre Grenzen. TN steht übrigens für „twisted Nematic“, was so viel heißt wie „verdrehtes und flüssiges Kristall“. Das Licht bahnt sich seinen Weg durch die Kristallschicht und lässt schließlich ein aus unzähligen erleuchteten Bildpunkten zusammengesetztes Monitorbild entstehen.

  

Detailreich und beständig: Dank IPS-Technik bleibt das Bild konstant

Bei der Weiterentwicklung IPS handelt es sich um ähnliches Verfahren. Das Kürzel steht für „In-Plane-switching“ und bedeutet so viel wie „auf einer Ebene schaltend“. Tatsächlich erzeugen IPS-Monitore ihr Bild durch einen wesentlich geradlinigeren Lichtweg. Anstatt sich den Weg durch eine Schicht Flüssigkristall zu bahnen, läuft das Licht auf einer mehr oder weniger geraden Bahn. Das Resultat ist ein deutlich größerer Blickwinkel, zudem sind Schärfe- und Helligkeitseinstellungen genauer vorzunehmen. Der Nachteil ist ein um rund 30 Prozent höherer Stromverbrauch im Vergleich zu TN-Monitoren.

  

Pro und contra: TN und IPS im Vergleich

Die Beleuchtungsart LED bzw. LCD wirkt sich übrigens nicht auf die Darstellung aus, bei beiden Optionen handelt es sich lediglich um die Art der Lichtquelle. Trotz der gestiegenen Bildqualität sorgen IPS-Monitore gerade beim Abspielen von Filmdateien mitunter für unschöne Verzögerungen, da sich der Bildwechsel deutlich langsamer vollzieht. Dafür liefert er allerdings gestochen scharfe Aufnahmen. Ebenfalls im Vorteil befinden sich TN-Monitore beim Anschluss analoger, also meist älterer Kabeltypen. Eine VGA-Verbindung funktioniert bei einem TN-Monitor reibungslos, während die IPS-Variante zwar eine entsprechende Schnittstelle anbietet, diese aber nur sehr dürftig zu nutzen weiß. Stöbern Sie im weitreichenden Sortiment bei eBay nach Ihrem persönlichen Favoriten und decken Sie sich mit Monitor-Zubehör ein.

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