Tipps für den Kauf eines Fotodruckers bei eBay

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Tipps für den Kauf eines Fotodruckers bei eBay

Mit diesen Tipps finden Sie den passenden Fotodrucker

Fotos sind Erinnerungstücke, die man gern immer wieder betrachten möchte. Obwohl sich Bilder heute digitalisiert auf dem PC archivieren lassen, sind Papierausdrucke trotzdem nicht aus der Mode gekommen. Aber heute muss niemand mehr die Entwicklung im Labor abwarten. Moderne Fotodrucker erledigen den Bilderausdruck direkt von der Kamera aus oder über den PC im Handumdrehen.

Vor dem Kauf eines Fotodruckers sollte man sich jedoch informieren, welche Unterschiede es bei den Fotodruckern gibt und worauf man unbedingt achten sollte. Dieser Ratgeber versorgt Sie dazu mit den wichtigsten Informationen und Tipps.

Auch ein guter Standarddrucker kann Fotos drucken

Natürlich ist heute nahezu jeder gute Tintenstrahldrucker in der Lage, Fotos in ansprechender Qualität auszudrucken. Allerdings sollte man in diesem Fall ein qualitativ hochwertiges Modell anschaffen. Ansonsten muss man einfach Abstriche bei der Druckqualität in Kauf nehmen. Wer das nicht möchte, seinen Standarddrucker aber auch nicht gegen ein hochwertigeres und meist teureres Modell austauschen möchte, sollte sich nach einem Spezialdrucker für Fotos umschauen. Hier darf man kompromisslos eine hohe Qualität erwarten, sodass die selbst ausgedruckten Fotos den Laborabzügen in nichts nachstehen.

Die Besonderheiten eines Fotodruckers

Bei Fotodruckern liegt das Hauptaugenmerk ausschließlich auf der Bildqualität. Texte erscheinen hingegen manchmal weniger scharf und akzentuiert, besonders wenn man zu den etwas preiswerteren Geräten greift. Der Grund liegt meist in der Tinte, die im Fotodrucker verwendet wird. Für eine exzellente Textdarstellung werden Pigmente in der Tinte verwendet, die ein Verlaufen der Farben verhindern sollen. Gerade beim Bildausdruck mit einem Tintenstrahldrucker ist aber ein solcher Farbverlauf gewünscht, um eine brillante Farbwiedergabe zu erhalten. Auf einem Foto sollen nicht, wie es zum Beispiel bei Laserdruckern oder Zeitungsfotos der Fall ist, viele kleine Punkte sichtbar sein. Alle Zwischenräume müssen komplett mit Farbe bedeckt sein. Außerdem hat der Farbverlauf den Vorteil, dass sich die Farben auch untereinander mischen lassen. Das erzeugt eine sehr realistische Wiedergabe.

Es gibt Fotodrucker, die über zwei getrennte gesonderte Einheiten für die Tinte verfügen. Sie können mit pigmentierter Tinte auch perfekte Textausdrucke erstellen. Bei reinen Bilddateien wird auf das Reservoir zurückgegriffen, das den Farbverlauf erlaubt. Wenn Sie einen Fotodrucker kaufen, der zur Textausgabe eine eigene Tinte verwendet, sollten Sie jedoch diese Funktion auch regelmäßig nutzen. Ansonsten trocknet die Tinte ein und wird unbrauchbar.

Druckgeschwindigkeit und Verbrauchskosten beim Fotodrucker

Fotodrucker sind oft etwas langsamer als herkömmliche Tintenstrahldrucker. Hier sollte genau verglichen werden, wie lange der Drucker zum Beispiel für einen DIN-A4-Ausdruck benötigt. Die Differenzen liegen zwischen weniger als fünf bis hin zu zwanzig Minuten für eine Seite. Die vom Hersteller angegebenen Druckzeiten beziehen sich in der Regel auf normale und kleinformatige Fotos. Achten Sie darauf, dass Sie immer dieselben Formate für einen Zeitvergleich heranziehen können. Nur so haben die Angaben zu den Druckzeiten wirklich eine Aussagekraft.

Auch die Verbrauchskosten sind ein Entscheidungskriterium beim Kauf eines Fotodruckers. Vergleichen Sie also auf jeden Fall die Preise für die Ersatztintenpatronen und auch für das empfohlene Fotopapier der jeweiligen Hersteller miteinander. Die Druckkosten können, je nach Tintenverbrauch und Kosten für Spezialpapier, deutlich voneinander abweichen. Achten Sie daher darauf, dass der Fotodrucker das Papier bis zum Rand bedrucken kann. So können Sie zum Beispiel mehrere Fotos auf einem Blatt unterbringen und dadurch Papier sparen. Eine perfekte Lösung, die es bei einigen Fotodruckern gibt, ist der Druck auf einer Fotopapierrolle, die bis zu den Rändern bedruckt und am Ende automatisch abgeschnitten wird. So entsteht kein Verschnitt und das kann die Druckkosten ebenfalls minimieren.

So erzielt man mit dem Fotodrucker die optimale Druckqualität

Die meisten Hersteller von Fotodruckern haben ihre Geräte so optimiert, dass die beste Druckqualität ausschließlich mit der Originaltinte und dem Originalfotopapier des Herstellers erzielt werden kann. Es ist natürlich möglich, preiswertes No-Name-Verbrauchsmaterial zu verwenden, ohne dass der Drucker Schaden nimmt. Aber auf die wirklich optimale Qualität der ausgedruckten Bilder muss man hier unter Umständen verzichten.

Interessant sind Fotodrucker, die über einen integrierten Papiersensor verfügen. Sie sorgen durch automatische Veränderungen im Druckdialog dafür, dass die bestmöglichen Ergebnisse für jedes eingelegte Papier erzielt werden können. Wer nicht auf das Original-Verbrauchsmaterial angewiesen sein möchte, sollte bei der Auswahl des Fotodruckers auf jeden Fall ein Gerät mit Papiersensor bevorzugen.

Die besten Fotoausdrucke lassen sich mit sogenannten Thermosublimationsdruckern herstellen. Diese Fotos unterscheiden sich in nichts von Abzügen, die ein professionelles Fotolabor erstellt hat. Allerdings sind Thermosublimations-Fotodrucker extrem teuer, und auch das Verbrauchsmaterial verursacht hohe Kosten. Diese Drucker werden in der Regel nur im gewerblichen Bereich eingesetzt.

Die Druckqualität hängt ganz wesentlich von der Tinte ab

Je mehr unterschiedliche Farbene in Fotodrucker verwenden kann, umso brillanter werden die Ausdrucke. Das resultiert daraus, dass bei mehr Farbangeboten weniger gemischt werden muss. Üblich sind – wie bei normalen Standarddruckern auch – die Farben

  • Schwarz
  • Cyan
  • Magenta und
  • Gelb.

Bei hochwertigeren Fotodruckern gibt es Zusatzfarben wie zum Beispiel

  • Light Cyan (Hellblau) oder
  • Light Magenta (Hellrot).

Damit lassen sich Farbunterschiede und Farbübergänge wesentlich realistischer darstellen. Besonders bei Personenaufnahmen und Porträts wirkt so auch die Hautfarbe sehr viel natürlicher.

Fotodrucker drucken auch ohne Anschluss an den PC

Fast alle im Handel erhältlichen Fotodrucker können ohne den Anschluss an einen Computer drucken. Entweder verfügen Sie über einen integrierten Cardreader oder sie bieten einen Direktanschluss für die Digitalkamera an.

Für Direktausdrucke ohne PC sollte der Fotodrucker über ein sehr gutes Farbdisplay verfügen, das möglichst mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sein sollte. So lassen sich die Bilder vor dem Ausdruck betrachten, und man kann auch die Ergebnisse einer Bildbearbeitung vor dem Ausdruck besser überprüfen. Wenn der Fotodrucker nicht über ein eigenes Display verfügt, sollte er zumindst einen Direktanschluss für die Digitalkamera anbieten. Dann kann der Monitor der Kamera zur Bildauswahl und Überprüfung verwendet werden.

Das Display am Fotodrucker sollte so groß wie möglich sein. Nur so lassen sich Bilddetails wirklich exakt erkennen. Wer ohne Display und ohne Kameraanschluss arbeitet, läuft Gefahr, viele Fehldrucke zu produzieren. Das verursacht unnötige Kosten, die in keiner Relation zu den Mehrkosten für die Anschaffung eines Druckers mit ausreichend großem Display stehen.

Prüfen Sie vor dem Kauf die Kompatibilität

Überprüfen Sie vor dem Kauf, ob der ausgewählte Fotodrucker kompatibel mit Ihrer Digitalkamera ist. Es gibt Hersteller, die keine Fremdprodukte akzeptieren. Hier sollten Sie auf jeden Fall ein Gerät wählen, das universell mit jeder Kameraart zurechtkommt und möglichst auch unterschiedlich große Kartenslots anbietet. Ansonsten laufen Sie Gefahr, beim Kauf einer neuen Digitalkamera den vorhandenen Drucker nicht mehr benutzen zu können. Auch das Auslesen von fremden Speicherkarten würde unter Umständen erschwert oder unmöglich gemacht.

Angaben zu kompatiblen Geräten und Speicherkarten finden Sie in der Bedienungsanleitung des Fotodruckers. Ein Besuch auf der Webseite des Herstellers ermöglicht Ihnen in der Regel auch die Einsicht in die technischen Datenblätter. Hier sollten Sie alle notwendigen Informationen finden.

Pictbridge – die Technologie, die alles einfacher macht

Der Pictbridge-Standard wurde von einem Herstellerverbund für Digitalkameras und Fotodrucker entwickelt. Inzwischen haben viele weitere Hersteller dieses Verfahren übernommen und statten sowohl ihre Kameras als auch ihre Fotodrucker mit dieser Technologie aus.

Pictbridge sorgt dafür, dass von nahezu jeder beliebigen Digitalkamera aus an jedem Fotodrucker Bilder ausgedruckt werden können. Einzige Voraussetzung ist, dass sowohl die Kamera als auch der Drucker Pictbridge unterstützen. Die Kamera wird dabei über ein USB-Kabel direkt mit dem Fotodrucker verbunden.

Während normalerweise immer nur ein Foto pro Druckauftrag abgearbeitet werden kann, bieten einige Fotodrucker mit Pictbridge die Möglichkeit, mehrere Bilder pro Auftrag zu drucken, einzelne Bildausschnitte vorzuwählen oder Indizes zu erstellen.

Achten Sie sowohl beim Kamerakauf als auch beim Erwerb eines Fotodruckers darauf, dass die Geräte Pictbridge unterstützen. So sind Sie unabhängig und können Zuhause und unterwegs Fotos zu jeder Zeit auch ohne PC-Unterstützung ausdrucken.

Bildbearbeitung über den Fotodrucker – auch das ist möglich

Nicht immer sind die Fotos, so, wie sie aus der Kamera kommen, wirklich geeignet für einen optimalen Ausdruck. Ein wenig Nacharbeit wie zum Beispiel

  • das Entfernen roter Augen bei Blitzlichtaufnahmen,
  • ein besserer Kontrast,
  • mehr Farbbrillanz oder eine
  • bessere Schärfe

verlangt nicht zwangsläufig nach einer kompletten Bildbearbeitungssoftware. Es gibt inzwischen Fotodrucker, die entsprechende Korrekturen ermöglichen. Ziemlich praktisch und wenig zeitaufwendig ist die automatische Bildkorrektur. Hierbei übernimmt der Drucker die wichtigsten Nacharbeiten automatisch. Um rote Augen ohne Unterstützung zu korrigieren, sollte der Drucker über eine Gesichtserkennung verfügen, ähnlich wie es die meisten Digitalkameras haben Fällt das Ergebnis der automatischen Bildkorrektur nicht zur Zufriedenheit aus, kann immer noch ein wenig von Hand nachjustiert werden. Auch die manuelle Bildkorrektur sollte der Fotodrucker nach Möglichkeit also unterstützen.

Mobile Fotodrucker – die Alternative für unterwegs

Es gibt mobile Fotodrucker, die selbstverständlich ohne PC-Unterstützung auskommen und so klein sind, dass Sie auch in einer etwas größeren Fototasche Platz finden. In der Regel sind sie mit leistungsfähigen Akkus ausgestattet, sodass auch ohne vorhandenen Netzanschluss gedruckt werden kann.

Pictbridge-Unterstützung bei Kamera und mobilem Drucker sollte vorhanden sein, genauso wie möglichst viele unterschiedliche Kartenslots für die Speicherkarten diverser Digitalkameras. So kann man im Urlaub zum Beispiel eigene Fotopostkarten drucken und an die Lieben daheim versenden. Mit einem mobilen Fotodrucker machen Sie aus Ihrer Digitalkamera ganz unkompliziert eine Sofortbildkamera.

Kauftipp: Achten Sie darauf, welche Fotogrößen der mobile Drucker ausdrucken kann. Sie sollten hier mindestens ein Format von 10x15 Zentimetern voraussetzen. Das entspricht der Postkartengröße.

Übrigens: Eine Reservepackung Fotopapier sollte mitgeführt werden. Die mobilen Drucker fassen immer nur wenige Blatt und können nicht als Vorratsbehälter dienen.

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