Tipps für den Kauf eines Desktop-PCs

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10 Tipps für den Kauf eines Desktop-PCs bei eBayEin neuer Desktop-PC: Worauf sollten Sie achten?

Der Kauf eines Desktop-PCs stellt für viele Menschen eine mittelschwere Hürde dar. Was sollte man beachten, wenn diese Investition ansteht? Ein Desktop-PC besteht – im Gegensatz zum Notebook – aus einem Computer und einem Bildschirm. An den Computer werden die entsprechenden Peripheriegeräte angeschlossen, wie z. B. Drucker, Scanner, Maus und Tastatur.

An erster Stelle steht eine kurze Analyse der eigenen Computernutzung: Wer nur ab und zu ein wenig im Internet surft, stellt an seinen PC andere Anforderungen als ein Anwender, der leidenschaftlich gern HD-Filme am Computer schaut. Jemand, der aufwendige Bildbearbeitungssoftware nutzt, benötigt einen anderen PC als eine Person, die moderne Spiele in hoher Grafikqualität genießen möchte. 

Unabhängig von den Anforderungen gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten, zum neuen Desktop-PC zu gelangen: Entweder Sie kaufen ein Komplettsystem, das neu oder gebraucht zur Verfügung steht, oder sie stellen sich Ihren Traumrechner aus Einzelteilen zusammen. Doch welches System benötigen Sie für Ihre individuellen Ansprüche und welche  Anschaffung ist empfehlenswert?

Sind Sie ein Gelegenheitsnutzer?

Hin und wieder etwas im Internet suchen, mailen und ab und zu einen Brief schreiben oder ein Foto speichern – Gelegenheitsnutzer sind mit einem Desktop-PC beinahe schon überversorgt. Wer tatsächlich nur das soeben Genannte mit seinem Computer bewerkstelligen möchte, könnte sich problemlos auf einen Tablet-PC oder einen Laptop konzentrieren.

Der Grund dafür ist leicht zu erklären: Keine der vorstehenden Nutzungsmöglichkeiten benötigt herausragende Ressourcen seitens des Computers. Das Profil des Gelegenheitsnutzers gleicht fast dem des mobilen Dauernutzers – die Tätigkeiten sind dieselben, nur die Zeit, die beide am Computer verbringen ist unterschiedlich: der eine sitzt weniger oft an seinem PC, der andere verbringt oft viele Stunden davor.

Vorteile eines Desktop-PCs für Gelegenheitsnutzer 

Wer sich als Gelegenheitsnutzer für einen Desktop-PC entscheidet, zieht bewusst keine mobile Nutzung in Betracht, weil technikseitig die Basisausstattung ausreicht: ein Prozessor mit zwei oder vier Kernen, mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, Grafik und Sound onboard (dies bedeutet, dass es keine separate Grafik- oder Soundkarte gibt). Ein DVD- oder Blu-ray-Brenner runden die Hardware ab.

Der große Vorteil eines Desktop-PCs ist eine Flexibilität in der Ausstattung, die kein Tablet und kein Notebook bieten kann, denn deren Komponenten sind nur schwer oder gar nicht aufrüstbar. Achtet man jedoch beim Kauf eines PCs auf einen nicht zu alten Prozessor mit zwei oder vier Kernen, kann man die restlichen Komponenten wie Festplatte, Grafik- und Soundkarte oder Arbeitsspeicher jederzeit auf- oder umrüsten. Beim Einsatz des Arbeitsspeichers sollte man am besten auf DDR-RAM zurückgreifen. Wenn Sie also vom Gelegenheitsnutzer zum „Poweruser” werden, kann sich Ihr Desktop-PC mit ihnen weiterentwickeln.

Als Gelegenheitsnutzer können Sie ohne Bedenken ein neues oder gebrauchtes Komplettsystem erwerben. Sich den PC aus Einzelteilen zusammenzustellen ist in diesem Falle wenig empfehlenswert, denn der Aufwand steht in keinem Verhältnis zur späteren Nutzung.

Sind Sie Filmliebhaber?

Filmportale, die gegen Zahlung eines Obulus ganze Serien und Filme zum Streamen anbieten, schießen wie Pilze aus dem Boden. Da nicht jeder über ein Smart-TV mit der nötigen Internetanbindung verfügt, können Sie sich mit einem guten, auf die Anforderungen des Filmerlebens abgestimmten Desktop-PC behelfen. Im Gegensatz zum PC des Gelegenheitsnutzers sollte der neue Computer eines Cineasten ganz auf Sehen und Hören in erstklassiger Qualität ausgerichtet sein.

Wichtig: Arbeitsspeicher, Grafik- und Soundkarte 

Unbedingt zu empfehlen ist ein schneller Prozessor und ein mindestens 4 bis 6 Gigabyte großer Arbeitsspeicher. Das ist nötig, da Streaminginhalte beim Downloaden abgepuffert werden, wofür der PC eine gewisse Leistung erbringen muss.

Das Herzstück eines solchen Computers ist die erstklassige Grafikkarte, kombiniert mit einer soliden Soundkarte und einem Dolby-Digital-Sorround-System, das an den PC angeschlossen wird. Die Grafikkarte sollte mindestens 1 Gigabyte Arbeitsspeicher aufweisen, damit auch hochauflösende Filme in perfekter Qualität angesehen werden können. Der Desktop-PC hat dabei den Vorteil, dass Sie Soundsystem und Grafik auch im Nachhinein aufrüsten können. Generell lohnt es sich, nach einem günstigen Komplettsystem zu suchen, das dann nach Bedarf aufgestockt werden kann.

Spitzen-Bildschirm statt Leinwand

Ein guter Bildschirm oder Flachbild-Fernseher in ansprechender Größe von mindestens 23 Zoll macht den „Kino-PC” perfekt. Beim Kauf des Bildschirms lohnt es sich, auf Qualität zu achten. Empfehlenswert ist ein LED-Backlight-Monitor der neuesten Generation. Die maximale Helligkeit des Bildschirms ist zweitrangig, viel wichtiger ist die Möglichkeit, die Helligkeit individuell verstellen zu können. Ist der Monitor zu hell eingestellt, kommt es zu einer schnelleren Ermüdung der Augen. Als Anschlussart wird HDMI empfohlen, da nur mit diesem Anschluss ein Filmgenuss in Full HD erreicht wird.

Sind Sie der Designer-Typ?

Moderne Grafikprogramme wie Photoshop oder Desktop-Publishing-Anwendungen wie InDesign stellen hohe Anforderungen an das PC-System, mit dem sie betrieben werden sollen.

Effektives Arbeiten durch großen Arbeitsspeicher

Da diese Anwendungen oft gleichzeitig genutzt werden, hängt der Komfort dabei sehr vom Umfang des Arbeitsspeichers ab, den der neue Desktop-PC mitbringt. Es sollten mindestens 6, besser 8 Gigabyte sein, damit diese Applikationen, die oft große Datenmengen in die Zwischenablage schieben, flüssig funktionieren und Sie nicht mit langen Wartezeiten frustrieren: Nichts ist ernüchternder, als minutenlang dem Aufbau eines Programmes zusehen zu müssen, weil der Arbeitsspeicher überlastet ist.

Leistungsstarker Prozessor gefragt

Ein besonderes Augenmerk liegt bei einem grafiklastigen PC auf dem Prozessor. Ist dieser auf dem neuesten Stand, lassen sich andere Komponenten jahrelang an veränderte Nutzungsbedingungen und Updates der verwendeten Programme durch Aufrüstung anpassen.

Anzahl der Anschlüsse und Bildschirme beachten

Da die Grafik- und Bildbearbeitung oft mit mehreren Peripheriegeräten gleichzeitig arbeitet – zum Beispiel mit mehreren Druckern, einem Scanner und einem Grafiktablett –, benötigt ein derartiges System eine überdurchschnittliche Anzahl an USB-Schnittstellen.

Gängig ist auch der parallele Betrieb zweier Bildschirme, von denen der zweite zugeschaltet werden kann, wenn besonders breite Dokumente bearbeitet werden müssen.

Individuell statt kompakt

Nicht zuletzt stellen Menschen, die im Designbereich zu Hause sind, auch an das optische Erscheinungsbild gehobene und besondere Ansprüche. Die ideale Lösung für das perfekte PC-System ist hier, jede Komponente einzeln auszusuchen und sich den PC aus den gewünschten Einzelteilen zusammenzustellen.

Sind Sie ein sparsamer Multimedia-Allrounder?

Wenn Sie die folgenden Fragen bejahen, sind Sie ein so genannter Multimedia-Allrounder:  

  • Surfen Sie mal mehr und mal weniger im Netz?
  • Streamen Sie Filme und Musik?
  • Nutzen Sie regelmäßig Office-Anwendungen und E-Mail-Programme?
  • Spiel Sie ab und an ein Computergame?
  • Bearbeiten Sie eigenen Fotos und vielleicht auch Videos?

Was zunächst einmal nicht besonders anspruchsvoll klingt, ist für einen neuen Desktop-PC eine kleine Herausforderung. Denn Sie möchten von allem "ein bisschen" und dementsprechend nicht zuviel für das neue Komplettsystem bezahlen. Worauf also kommt es an?

Ein Desktop-PC ist für Allrounder vorteilhafter als ein Notebook

Prinzipiell ist bei dieser Nutzung einem Desktop-PC in jedem Fall der Vorzug gegenüber einem Notebook zu geben. Die Gründe dafür finden sich in der Flexibilität: Ein Aufrüsten ist jederzeit möglich.
Grundsätzlich machen Sie nichts  falsch, wenn Sie einen Prozessor mit vier Kernen (einen sogenannten Quad-Core-Prozessor) wählen. Dieser sollte mit mindestens 4 Gigabyte RAM (Bezeichnung für den Arbeitsspeicher) kombiniert sein. Wer des Öfteren ein Spiel spielt, achtet auf eine Grafikkarte mit mindestens 500 MB Arbeitsspeicher. Sound ist zumeist ausreichend onboard – kombiniert mit einem soliden Soundsystem können Sie sehr gute Klangergebnisse erzielen.

Perfekte Ergänzung zum Allrounder-PC-System: transportable Festplatte

Eine transportable Festplatte sollten Sie sich zulegen, wenn der gegebene Speicherplatz nicht mehr ausreicht. In der Anschaffung ist ein Desktop-PC mit kleinerer Festplatte günstiger. Zu der Standardausrüstung zählt auf jeden Fall ein DVD-/Blu-Ray-Brenner. Die benötigte Bildschirmgröße ist auch abhängig vom Abstand, den Sie zum  Monitor einnehmen wollen. 

Als Multimedia-Allrounder mit Freude am Sparen können Sie aktuelle Angebote für Komplettsysteme ins Visier nehmen, sofern diese über die Basisausstattung verfügen.

Spielen Sie gern und viel?

Wer schon einmal ein modernes Spiel auf einem älteren PC mit durchschnittlicher Ausstattung gespielt hat, weiß, dass die Behäbigkeit in Bildaufbau und die insgesamt unbefriedigende Darstellung die Freude am Spielen beträchtlich trübt. Worauf aber sollten Sie als Gamer achten, wenn Sie auf der Suche nach dem perfekten Gesamtpaket in Form eines neuen Desktop-PCs sind?

Schneller Prozessor und potenter Arbeitsspeicher sind ein Muss

Ein moderner Prozessor der neuesten Generation und ein mindestens durchschnittlicher Arbeitsspeicher sind in diesem Falle die Mindestvoraussetzungen. Im Gaming-PC-Bereich gibt es nach oben kaum Grenzen, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt – ein Gamer sollte bei der Wahl seines Computers jedoch bedenken, dass die Investition in mühelos bewegte Bilder sich lohnen.

Zwei Grafikkarten sind von Vorteil 

Da eine einzelne Grafikkarte den Anforderungen oft nicht genügt, rüsten viele Spieler ihre Computer mit einer zweiten Grafikkarte auf. Die Leistungen beider Karten summieren sich, was zu einem weitaus besseren Ergebnis in Spielleistung und Anzeige führen kann.

Augenmerk auf Lüftung und Kühlung legen

Hohe Leistung bedeutet auch hohe Wärmeentwicklung. Wird beim Gaming-PC nicht auf ausreichende Kühlung geachtet, kann es schnell passieren, dass einzelne Komponenten Schaden nehmen und der PC unbrauchbar wird. Möglichkeiten der effektiven Kühlung gibt es einige. Beliebt sind beispielsweise Wasserkühlungen oder mehrere Lüfter, die an verschiedenen Stellen im PC-Gehäuse angebracht werden. Sie kühlen dann die Komponenten einzeln, was unter dem Strich eine gute Möglichkeit darstellt, das ganze System vor Überhitzung zu schützen.

Gamer sind Individualisten

Komplettsysteme aus dem Elektronikmarkt empfehlen sich für Spielfreudige eher weniger, da diese an manchen Stellen leistungsbezogen mangelhaft, an anderen wieder überbesetzt sind. Das perfekte Gamer-System besteht daher aus individuell zusammengestellten Komponenten.
Da Gamer ihren PC oft als Statussymbol sehen, machen Gaming-PC-Gehäuse auch optisch allerlei her. Man arbeitet mit unterschiedlichen Materialien, mit LEDs oder völlig verrückt erscheinenden Gehäuseformen, denen man nicht ansieht, dass sie auch einer Zweckmäßigkeit folgen: Ein großes Gehäuse bietet Platz für Luftzirkulation.

 

 
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