Tipps für Küchen- und Esszimmermöbel: schöne Buffetschränke mit Stauraum

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Tipps für den Kauf von Küchen- und Esszimmermöbeln: formschöne Buffetschränke mit viel Stauraum

Bei der Einrichtung von Räumen greift man gern auf Möbelstücke zurück, die gleichzeitig einfach und vielseitig sind. Sie können an verschiedenster Stelle genutzt werden und mit vielfältigen Vorteilen überzeugen. Ein Beispiel hierfür ist der Buffetschrank in seinen unterschiedlichen Ausführungen. Im Folgenden lernen Sie den Aufbau dieses seit langer Zeit verbreiteten Haushaltsgegenstands ebenso kennen wie die Materialien, aus denen er hergestellt ist. Im Zuge dieser Ausführungen erhalten Sie einen Einblick in mehrere Erweiterungen und Modifikation des Buffetschranks. Im Vordergrund stehen dabei das Sideboard, das Flyboard und die Anrichte.

Das Buffet – praktisch und unscheinbar

Buffetschränke sind Möbelstücke, die in den Wohnräumen vieler Menschen anzutreffen sind. Es handelt sich dabei um spezielle Formen von Anrichten, die traditionell zur Aufbewahrung von Tischdecken, Tischutensilien, Geschirr und Besteck verwendet werden. Der Nutzungsumfang moderner Ausführungen ist breiter gefächert. Als platzsparende Gestaltungselemente schaffen sie Stauraum für Textilien wie Decken und Kissen. An der Front des auch als Sideboard oder Kredenz bekannten Möbelstücks befinden sich Schwing- oder Schiebetüren. Den oberen Abschluss bildet eine Arbeitsfläche, die zur Ablage und zum Sitzen verwendet werden kann. Ob sich an die Arbeitsfläche noch ein verblendeter Oberschrank anschließt, ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Ausführungen mit Oberschränken stehen in Wohnzimmern und Küchen. Sind sie glasverkleidet, spricht man auch von Vitrinen.

Sind Sie auf der Suche nach einem Buffetschrank, werden Sie feststellen, dass er ebenso häufig als Anrichte bezeichnet wird. Diese Gleichsetzung ist nicht grundlegend falsch, jedoch lässt sie die historische Entwicklung der Möbelstücke außer Acht. Das Buffet ist aus der Truhe entstanden, während der Vorläufer der Anrichte der Tisch ist. Berücksichtigen Sie diesen Umstand, wenn Sie eine kleine längliche Schrankverbindung suchen, unter einem Modelltyp aber nichts Passendes finden. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Buffetschränke in den meisten Fällen einen integrierten Oberschrank enthalten.

Die meisten Besitzer sind sich darüber einig, dass Buffetschränke an der Wand positioniert werden sollten. An dieser Stelle vereinen sie zwei positive Eigenschaften. Sie bieten den höchstmöglichen Stauraum und beanspruchen ein Minimum an Platz. Der Raum wirkt dadurch offen und größer. Sie können diesen Eindruck verstärken, indem Sie Buffetschränke aus hellen Hölzern mit Glasfronten auswählen. Modelle dieses Typs übernehmen zudem eine repräsentative Funktion. Der Blick auf edle Geschirr-Sets und ansprechende Accessoires ist gewährleistet.

Dadurch zeichnet sich ein Sideboard aus

Bei der Einrichtung einer Wohnung spielt die Positionierung und die konstruktive Verteilung von Freiräumen eine wichtige Rolle. Wie vorteilhaft und offen eine Wohnung auch geschnitten ist, ohne sinnvolle Einrichtungsstruktur wirkt sie sich nachteilig auf Behaglichkeit und Platzbedarf aus. Sideboards stellen eine unkomplizierte Möglichkeit dar, dieses Problem zu umgehen. Auf welche Aspekte es bei ihrer Auswahl besonders zu achten gilt, erfahren Sie in der folgenden kurzen Übersicht.

Die Verschlüsse des Schranks und sein Volumen

Ehe Sie sich auf die Suche nach einem bestimmten Modell begeben, klären Sie für sich selbst ab, welchen Platz Sie benötigen. Sie können sich hierbei an dem Zimmer orientieren, in dem Sie es aufstellen wollen. Im Wohnzimmer empfiehlt es sich, etwas mehr Platz für Decken, Kissen, Bücher, Zeitschriften und ähnliche Dinge zur Verfügung zu haben. Transparente Seitenfächer nutzen Sie, um schmückende Gegenstände als wirksamen Blickfang aufzustellen. Als Faustregel können Sie sich hierbei merken, dass hohe und breite Modelle den größten Stauraum bieten. Bei flachen Ausführungen genügt eine zusätzliche Breite in der Regel nicht aus, um viele Dinge aufzubewahren. Bei Buffetschränken dieses Typs steht die Wirkung des Möbelstücks an sich im Vordergrund.

Wie hoch oder tief der Schrank sein soll, hängt überdies davon ab, wie das Zimmer wirken soll. Bevorzugen Sie ein offenes, lichtes Ambiente, tendieren Sie zu kleineren Schränken. Sie lassen den Raum größer wirken. Den Nachteil des geringeren Stauraums gleichen Sie aus, indem Sie sich für ein Modell mit größerer Tiefe entscheiden. Mit der Tiefe steigt das Ausmaß der Schrankoberfläche, die Ihnen dann als Ablagefläche zur Verfügung steht.

Haben Sie ein großes Zimmer, kann sich der Kauf eines höheren Buffetschranks lohnen. Er bietet Ihnen viel Stauraum und eine große Ablagefläche, ohne dass er die Weite des Raums zu stark beschneidet. In sehr großen Zimmern wird er als Raumteiler zu einer wichtigen strukturellen Größe. Ihre Wohnumgebung wirkt dadurch geordneter, kompakter und gemütlicher. Beliebt ist darüber hinaus die Verwendung als Hausbar. Als Übergang zwischen Küche und Wohnzimmer kann auch ein hoher Buffetschrank die Räume optisch vergrößern. Achten Sie hierfür lediglich darauf, dass er farbliche Komponenten der Küche und des Wohnzimmers in sich vereint.

Das Flyboard – eine stilvolle Modifikation des Buffetschranks

Buffetschränke haben eine einfache Grundform, die von den Herstellern regelmäßig um zeitgemäße Applikationen erweitert wird. Ein Beispiel hierfür sind stabile Wandhalterungen, mit denen man die Buffetschränke an der Wand fixiert. Durch den Umstand, dass sie keinen direkten Bodenkontakt haben, wirken sie so, als ob sie schweben. Neben dem optischen Aspekt zeichnet die bessere Luftzirkulation dieses System aus. Durch das Fenster eindringende Frischluft kann frei unter dem Möbelstück hindurchströmen. Dies wirkt der Entstehung von Pilzsporen entgegen.

Flyboards hängen in einer Höhe von 20 bis 40 cm. Zu ihrer Befestigung verwendet man handelsübliche Dübel. Ist es Ihnen nicht möglich, das Board so zu fixieren oder wollen Sie keine Löcher in die Wand bohren, gibt es eine alternative Möglichkeit. Hierbei entscheiden Sie sich für ein Board, das auf besonders transparenten oder dünnen Beinen steht. Der Effekt ist annähernd derselbe. Verstärkt wird er durch Beine, die farblich mit der Wand harmonisieren.

Für welche Ausführung Sie sich auch entscheiden, Sie sollten keinen zu starken Kontrast zur Wandfarbe wählen. Die leichte Wirkung des Boards geht dadurch verloren. Ein weiterer Aspekt, der in diesem Zusammenhang nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Tiefe des Schranks. Sie sollte nicht mehr als 50 cm betragen, da sie sonst zu weit in den Raum hineinragt.

Platzprobleme mit einem Buffetschrank lösen

Haben Sie nur wenig Platz in Ihrer Wohnung? Bewirten Sie regelmäßig Gäste? Dann könnten die Buffetschränke aus einem weiteren Grund interessant für Sie sein. Sie lassen sich als Sitzmöbel verwenden. Um sie vorzubereiten, ist kein großer Aufwand erforderlich. Legen Sie einfach einige Kissen auf der Arbeitsfläche aus. Damit Gäste bequem darauf sitzen können, sollte die Sitzhöhe nicht viel mehr und nicht viel weniger als 50 cm betragen. Die Sitztiefe sollte in etwa der eines normalen Stuhls entsprechen.

Wollen Sie Ihren Buffetschrank häufiger als Sitzmobiliar verwenden, empfiehlt sich eine Ausführung ohne Griffe. Sie umgehen so das Risiko, dass ein Gast sie beim Sitzen versehentlich beschädigt. Die Technik, die stattdessen zum Einsatz kommt, bezeichnet man als Tip On. Dabei üben Sie mit Ihrem Finger einen leichten Druck aus, durch den ein Federmechanismus ausgelöst wird.

Anders, als es der Name nahelegt, lassen sich Buffetschränke im Schlafzimmer verwenden. Sie kommen als Alternativen zum Nachttisch vor, die sich am Kopfende des Betts platzieren lassen. Diese Lösung ist gut für Schlafzimmer in Schlauchform geeignet, die nicht genügend Platz für die Aufstellung von Nachttischen bieten.

Was ist bei der Auswahl der Holzart zu beachten?

Der traditionelle Buffetschrank wird vom Schreiner aus Holz hergestellt. Dabei kommen Materialien wie Wildeiche, Kiefer, Kernbuche, Lärche, Pecanuss und Mahagoni zum Einsatz. Bei der Verkleidung der Fronten verwendet er Glas oder ebenfalls Holz. Bei einigen Ausführungen kommen auch Stein und Kunststoff zum Einsatz. Da sie allerdings einen verhältnismäßig geringen Marktanteil beanspruchen, bleiben sie an dieser Stelle unberücksichtigt.

Die verschiedenen Holzklassen und ihre Farbeinschläge

Vor der Anschaffung eines Möbelstücks aus Holz stellt man sich die Frage, wie es passend in das Wohnambiente integriert werden kann. Oberster Bezugspunkt sind hierbei die bereits vorhandenen Holzmöbel. Es gilt die Richtlinie, dass Hölzer gleicher Art generell zusammenpassen, unabhängig davon, ob sie sich im Kontrast unterscheiden. Haben Sie beispielsweise bereits Eichenmöbel in Ihrem Wohnzimmer stehen, lässt sich bedenkenlos ein Buffetschrank aus Eiche hinzufügen.

Der zweite wichtige Aspekt betrifft die Holzarten. Man unterteilt sie in drei Gruppen, die Braunhölzer, die Rothölzer und die neutralen Hölzer. Ersteren gehören einheimische Bäume wie Birke, Eiche und Nussbaum an. Rothölzer sind Erle, Roteiche, Buche und Mahagoni. Zu den neutralen Hölzern zählt man helle Arten wie Ahorn.

Die Holzklasse spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Kontraste zu setzen. Dunkle Holzarten ziehen die Aufmerksamkeit in hellen Umgebungen stets auf ihre Form. Dasselbe gilt für helle Möbelstücke, die sich von einem dunklen Untergrund abheben. Umgekehrt verschwimmen helle Möbel mit hellen Hintergründen. Neben den Kontrasten ist der subjektive Eindruck von Dynamik von Bedeutung. Je stärker die Maserung auf einer Holzart ausgeprägt ist, desto bewegter wirkt sie. Homogene Holzoberflächen strahlen hingegen Ruhe aus.

Ein weiterer Aspekt, den Sie beachten sollten, wenn es um die Natürlichkeit des Holzes geht, ist die Beize. Mögen Sie es lieber authentisch und unbehandelt, verwenden Sie ungebeizte Hölzer. Können Sie sich für Hölzer in ungewöhnlichen Farben erwärmen, entscheiden Sie sich für gebeizte Hölzer. Sie sind chemisch mit verschiedenen Farbstoffen behandelt, die ihnen einen optischen Mehrwert verleihen. Mit einer schützenden Ölschicht sind beide Arten ausgestattet. Sie machen sie unempfindlicher gegen Verunreinigungen und verleihen Ihnen einen ansprechenden Glanz.

Weitere Materialien bei der Herstellung von Buffetschränken

Wie bereits angesprochen kommen neben Holz Stein und Kunststoff zum Einsatz. Die Steinvariante hat den Vorteil, dass sie besonders robust ist und eine glatte Oberfläche hat. Dasselbe gilt für Holzschränke, die mit einer Schicht aus Melaminharz überzogen ist. Sie weisen einen Glanz auf, den unbehandeltes Holz nicht hat. Nachteile beider Materialien bestehen allerdings in leicht sichtbaren Flecken. Stein ist überdies ein sehr schwerer Werkstoff, der Hilfe bei der Einrichtung erfordert.

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