Tipps für Hobbyschneiderinnen: diese verschiedenen Nadel-Typen benötigen Sie

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Tipps für Hobbyschneiderinnen: diese verschiedenen Nadel-Typen benötigen Sie

Nähen gehört zu den beliebten Hobbys. Es macht Spaß, ist entspannend und sorgt für schöne Erfolgserlebnisse. Mit dem richtigen Nähzubehör zaubern Sie aus einem Stück Stoff einzigartige Geschenke, Wohnaccessoires und Kleidung. Die Wahl der richtigen Nähnadel ist dabei von großer Bedeutung.

  

Verschiedene Nähnadeltypen, ihre Bezeichnungen und was dahinter steckt

Im Handel erhalten Sie zwei Nadeltypen: Flachkolbennähnadeln (System 130 / 705 H) und Rundkolbennähnadeln (System 287 WH). Die meisten Haushaltsnähmaschinen arbeiten mit Flachkolbennadeln; das System 287 WH findet man eher bei Industrienähmaschinen. Auf der Verpackung finden Sie Buchstaben, die für die Anwendungsgebiete der Nadel stehen.

Das "H" steht zum Beispiel für Universalnadeln, "H-J" für Jeansnadeln und "H-LL" für Ledernadeln.

Die Stärke der Nadeln ist in Millimetern angegeben. Ganz feine Nadeln haben die Stärke 70 (0,7 mm), die stärksten Nadeln 110 (1,1 mm).

  

Diese Nadeltypen gehören auf jeden Fall ins Nähkästchen einer Hobbyschneiderin

Fast für jede Stoffart gibt es einen speziellen Nähnadeltyp. Es gibt Nähmaschinennadeln extra für Jersey-, Jeans-, Leder- und Stretch-Material und zum Quilten und Sticken. Die wichtigsten sind jedoch die Universalnadeln. Davon ist ein kleiner Vorrat in den Stärken 70 bis 100 ratsam. Die am häufigsten benutzten sind die Stärken 70 und 80. Sie eignen sich gut für allgemeine Näharbeiten mit leichter bis mittelschwerer Baumwolle. Wenn Sie Jerseystoffe vernähen möchten, brauchen Sie die Jerseynadeln. Diese haben eine Kugelspitze und sind besonders für Strick- und Wirkstoffe geeignet. Für hoch elastische Stoffe, wie zum Beispiel bei Badeanzügen, verwenden Sie Stretchnadeln. Die extra gehärteten Jeansnadeln haben eine scharfe Spitze. Diese ist beim dichten und dickeren Gewebe sehr hilfreich. Eine wirkungsvolle Besonderheit sind die Doppelnähte, die Sie mit einer Zwillingsnadel nähen können.

 

Eine schöne, saubere Naht hängt in erster Linie von der Nähnadel ab

Eine kaputte Nadelspitze ist oft für ein unschönes Stichbild verantwortlich. Wenn Sie viel nähen, wechseln Sie daher regelmäßig die Nähnadel. Bei dickeren Materialien ist der Wechsel zu einer Jeansnadel ratsam. Es erspart Ihnen das Abbrechen der dünnen Spitze während des Nähens. Beim Vernähen vom Jersey ist der Einsatz einer Universalnadel möglich. Bei feineren Qualitäten führt es aber zu Löcherbildung in der Naht.

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