Thema Damen-Fitnessmode: Wissenswertes über Funktionswäsche für Fitness, Jogging & Co

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Thema Damen-Fitnessmode: Wissenswertes über Funktionswäsche für Fitness, Jogging & Co

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist – diese Weisheit ist heute wichtiger als je zuvor. Unzählige Fitnesscenter sind in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen und locken jedes Jahr zahlreiche Sportbegeisterte und Fitnessfreunde auf ihre Laufbänder und Hantelbänke. Vor allem zum Jahreswechsel schließen viele Frauen und Männer - ob jung oder alt - einen Vertrag mit der nächsten Sporteinrichtung, um bis zum Sommer die ersehnte Figur zu erreichen.

Oft unterschätzt, aber von großer Bedeutung ist die Qualität der richtigen Sportbekleidung für den Trainingserfolg. Die speziellen Anforderungen, die die meisten Sportarten sowohl an Unterwäsche, als auch an die Kleidung stellen, sollten nicht vernachlässigt werden. Die Zeiten, in denen kurzerhand das nächstbeste T-Shirt und eine alte Leggins zum Joggen getragen wurden, sind längst passé.

Qualität und Anforderungen – mit der richtigen Sportbekleidung zur Traumfigur

Ein ganzer Industriezweig hat sich den besonderen Anforderungen an die Sportbekleidung angenommen. Heraus kam ein wahres Multitalent – die Funktionswäsche. Qualitativ hochwertige Sportkleidung sollte die Fähigkeit aufweisen, Ihren Körper zu kühlen und gleichzeitig den Schweiß nach außen zu transportieren. Dabei sollten Sie weder auskühlen noch überhitzen. Doch welches Material vermag dieses Wunder zu vollbringen? Über Jahrzehnte wurde vor allem Baumwolle zur Herstellung von Fitnesskleidung verwendet. Diese wurde nach und nach von synthetischen Stoffen verdrängt. Damit konnten allerdings noch nicht die besten Ergebnisse erreicht werden. Die Lösung brachte erst das patentierte Schichtsystem. Bei dieser funktionellen Sportbekleidung werden Körperwärme und Schweiß als Wasserdampf über einzelne Stoffschichten nach außen geführt, bis sie letztlich über die äußerste Schicht entweichen können. Die einzelnen Schichten werden heute aus einer Mischung aus Baumwolle, Wolle und Fleece gefertigt. Als äußerste Schicht wird ein Material verwendet, das widerstandsfähig gegen Wind und Wetter ist und optisch ansprechend wirkt.

Auf das richtige Material kommt es an

Die Naturfaser Baumwolle findet auch heute noch sehr häufig Verwendung in der Sportbekleidungsindustrie. Dies hat sie ihren ausgezeichneten Eigenschaften zu verdanken. Die Fasern der Baumwolle nehmen die Feuchtigkeit des Körpers sehr gut auf und können diese speichern. So hat das Material vor allem bei heißen Temperaturen einen kühlenden Effekt und es droht keine schnelle Überhitzung des Körpers. Um in der kälteren Jahreszeit nicht auszukühlen, müssen die Kleidungsstücke jedoch um eine weitere Faser ergänzt werden. Nylon zum Beispiel ist ein Polyamidstoff, der keine Feuchtigkeit aufnimmt und somit sehr gut isoliert. Auch Elasthan und andere synthetische Stoffe kommen dabei häufig zum Einsatz. Ergänzt wird diese Mischung durch ultrafeine Mikrofasern. Die feinen Polyacryl-, Polyester- oder Polypropylenfasern sind so dünn gewebt, dass sie zum einen das Wasser einfach abweisen und zum anderen keinen Wind durchlassen. Zudem erfolgt die Verdunstung wesentlich schneller als bei Baumwolle. Die Mikrofasern nehmen kein Wasser auf, sondern leiten es blitzschnell an die nächste Schicht nach außen weiter.

Sportbekleidung ist heutzutage ein wahres High-Tech-Wunder. Wenn Sie sich zum ersten Mal nach geeigneter Kleidung umsehen, sollten Sie unbedingt auf eine gute Isolation, Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, ausreichend Bewegungsfreiheit und einen guten Tragekomfort achten. Lassen Sie sich am besten eingehend beraten und investieren Sie lieber ein bisschen mehr, als am Ende in Ihrem sportlichen Ehrgeiz aufgehalten zu werden.

Sportlich geht es in den Sommer – die passende Bekleidung ist ein Muss

Die Yoga-Stunde im Park, joggen in der Großstadt oder eine Partie mit der besten Freundin auf dem Tennisplatz – der Sommer hält viele Möglichkeiten der sportlichen Ertüchtigung bereit. Insbesondere die Hitze von innen als auch außen stellt gewisse Ansprüche an Ihre Kleidung. Mit einem einfachen Baumwoll-Shirt ist es dabei nicht getan. Das Material nimmt zwar einen Großteil der austretenden Feuchtigkeit auf, gibt sie aber nur langsam an die Umgebung ab, sodass Sie schon nach kurzer Zeit die durchgeschwitzte Kleidung wechseln müssen. Besser eignen sich feine Kunstfasermaterialien, die die Körperfeuchtigkeit aufnehmen und diese dann nach außen abgeben.

Fitnesswäsche – mit sicherem Halt in die nächste Runde

Vor allem beim Laufen oder auch im Zumba-Kurs sollten Frauen bei Ihrer Wäsche auf ausreichende Stabilität achten. Einfache Bügel-BHs oder gar der Verzicht auf eine stützende Unterwäsche können beim Springen, Rennen und Tanzen schmerzhaft sein und das Bindegewebe stark beanspruchen. Ein Sport-BH bietet Ihnen mit den verstärkten Nähten und breiteren Trägern einen optimalen Tragekomfort, sodass Sie sich bei Ihrem nächsten Sprint richtig auspowern können.

Sommer-Fitnessmode mit Funktion und Stil

Bei heißem Wetter gilt: kurze Hose, leichtes Shirt. Die Kleidung sollte auf jeden Fall atmungsaktiv sein und Ihnen einen angenehmen und leichten Tragekomfort bieten. Feine Materialien aus Polyester und Elasthan können diese Ansprüche in der Regel sehr gut erfüllen. Zudem sollten Sie sich von vornherein für hellere Farben entscheiden, die nicht so sehr von der Sonne aufgewärmt werden können. Sobald Sie Ihre Trainingseinheit beenden, ist es ratsam, eine wärmende Sportjacke überzuziehen. Freizeitsportler überschätzen oftmals die Außentemperatur, wenn sie selbst noch erhitzt sind, und provozieren somit schnell eine ernste Erkältung. Mit der richtigen Kleidung und einem ausgewogenem Fitnessprogramm stärken Sie hingegen schon nach kurzer Zeit Ihren Körper und Ihr Immunsystem. Die Traumfigur ist dann nur noch einen Katzensprung entfernt.

Mit der richtigen Kleidung in den Wintersport

Skifahren, Snowboarden und Schneewanderungen liegen derzeit hoch im Trend und halten außerdem den Körper fit. Gerade in der kalten Jahreszeit sollten Sie auf eine geeignete Sportbekleidung achten. Gute Kleidung für den Wintersport besteht in der Regel aus drei wärmenden Schichten. Sie muss gut isolieren, sollte vor Wind und Wasser schützen und zudem bequem zu tragen sein.

Wärmende Unterwäsche auf der Skipiste

Obwohl naheliegend, wird sie von vielen Wintersportlern oft vernachlässigt – die Unterwäsche. Dabei ist gerade diese erste Schicht die wichtigste. Achten Sie beim Kauf auf einen engen Sitz, der aber nicht kneift. Die Unterwäsche muss möglichst nah an Ihrem Körper anliegen, damit sie die austretende Feuchtigkeit schnellstmöglich aufnehmen und nach außen weitergeben kann. Kunstfasermaterialien, die die Feuchtigkeit nicht speichern, sondern weiterleiten, eignen sich dafür am besten. Mit der richtigen Unterwäsche halten Sie Ihre Haut trocken und müssen bei Kälte nicht so schnell frieren. Auch an die Fußbekleidung soll an dieser Stelle gedacht werden. Bitte tragen Sie beim Sport nicht Omas selbst gestrickte Wollsocken mit den hübschen Bommeln. Nutzen Sie lieber dünnere, eng an Ihrem Fuß anliegende Socken mit einer Faserverstärkung an den Zehen und Ballen. So vermeiden Sie unbequeme Druckstellen und Schweißfüße.

Die zweite Schicht besteht in der Regel aus einem langärmeligen Shirt und einer langen Hose aus Kunstfasern. Diese Schicht muss sowohl isolierend, als auch atmungsaktiv sein. Wenn Sie sich für ein T-Shirt entscheiden, achten Sie auf einen erhöhten Stehkragen, damit Ihr Hals vor Kälte geschützt ist.

Mit Skianzug & Co. trotzen Sie Wind und Wetter

Die äußere Schicht ist wohl die für das Aussehen wichtigste. Skianzüge und Skijacken in allen Farben und Formen rauschen die Hänge und Gipfel hinab. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf eine gute Wetterfestigkeit. Das Material muss wasser- und winddicht sein und trotzdem den Wasserdampf Ihres Körpers nach außen transportieren können. Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf den Nähten und Reißverschlüssen liegen. Diese müssen sich in einem einwandfreien Zustand befinden und dürfen keine Löcher aufweisen. Reißverschlüsse sollten idealerweise doppelt angebracht sein, sodass kein kühler Wind nach innen dringen kann. Unterschätzen Sie auch nicht die Vorteile einer Kapuze, denn über den Kopf geht viel Körperwärme verloren. Ohne Mütze oder Kapuze kann aus dem Wintersporterlebnis schnell ein gesundheitliches Problem werden.

Auch die Wahl der Farbe kann Ihr Wohlbefinden beeinflussen. Natürlich sollten Sie sich da ganz auf Ihren Geschmack verlassen. Es wird beim Wintersport jedoch eher eine helle Tönung des Outfits angeraten. Gerade in den Bergen kann die Sonne sehr hell scheinen. Dunkle Farben nehmen das Sonnenlicht schneller auf und sorgen so für eine hohe Wärmezufuhr von außen.

Mütze, Schal und Sonnenbrille – die sportlichen Details der Skimode

Besonders die Hände reagieren empfindlich auf die Kälte des Winters. An den Fingerspitzen merken wir oftmals zuerst, dass uns kalt ist. Die richtigen Handschuhe mit guter Atmungsaktivität müssen extrem wetterbeständig sein und in der richtigen Größe gekauft werden. Sind Ihre Handschuhe zu klein, werden Sie das auch bald zu spüren bekommen. Hände und Finger werden nicht mehr richtig durchblutet und Kälte kann von oben in die Handschuhe eindringen. Zu groß sollten Ihre Handschuhe jedoch auch nicht sein. Der Wind bahnt sich schneller seinen Weg und lässt Sie in kürzester Zeit auf der Piste zittern. Falls Sie Skifahren möchten, achten Sie auf eine Verstärkung zwischen Daumen und Zeigefinger, da dieser Bereich durch die Griffe der Skistöcke viel stärker beansprucht wird und so schnell durchscheuern kann.

Für Ihren Kopf eignen sich unter der Kapuze vor allem wärmende Stirnbänder und Mützen. Diese sollten in erster Linie schweißabsorbierend sein, können dabei jedoch durchaus schick aussehen. Nur weil Ihre Kleidung funktional ist, heißt das nicht, dass Sie auf der Piste keinen Sinn für Stil beweisen dürfen. Wie wäre es mit einer Mütze mit kleinen Strass-Verzierungen oder einem Stirnband mit winterlichen Strickornamenten? Lassen Sie Ihrem Geschmack einfach freien Lauf.

Nicht nur die Sonne kann im Winter Ihren Augen zu schaffen machen, sondern auch die hell leuchtende Reflexion des weißen Schnees. Dieses Phänomen ist unter der Bezeichnung „Schneeblindheit" bekannt und kann verhindert werden, indem Sie die richtige Skibrille tragen. Neben einem UV-Filter sollte Ihre Brille bruchsicher und beschlagfrei sein. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht Ihrem nächsten Wintersporturlaub nichts mehr im Wege.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden