The happening

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Die Natur schlägt zurück: Im Öko-Katastrophenfilm unterhält sich Mark Wahlberg mit einer Topfpalme.


Wenn der Wind weht, wird es gefährlich im neuen Film von M. Night Shyamalan ('The Sixth Sense'). 'The Happening' beginnt im New Yorker Central Park: Spazierende Menschen verharren ohne erkennbaren Anlass mitten in der Bewegung und verüben dann Selbstmord oder gehen anderen an die Gurgel. Ähnliche Vorfälle werden aus allen Teilen des Landes gemeldet. Was steckt dahinter? Terroristen? Ein biochemischer Angriff? Nein - Pflanzen! Das Grünzeug hat sich gegen die Menschheit verschworen. Um die lästigen Umweltvernichter loszuwerden, produziert es eine toxische Substanz, die vom Wind übertragen wird und die Menschen in den kollektiven Selbstmord treibt. Im ausbrechenden Chaos rennen Mark Wahlberg und Zooey Deschanel um ihr Leben. Doch wohin soll man flüchten, wenn überall Bäume rumstehen? Shyamalan trägt seine Fleurop-Apokalypse mit heiligem Ernst vor, ohne sich der grotesken Banalität seines Öko-Schwurbels scheinbar je bewusst zu sein. Peinlicher Höhepunkt ist eine Szene, in der sich Wahlberg bei einer Topfpalme entschuldigt - die allerdings aus Plastik ist. Im Gegensatz zu anderen Shyamalan-Filmen gibt es kein überraschendes Ende, es gibt eigentlich gar kein Ende. Die letzten Worte werden auf Französisch gesprochen: 'Mon Dieu', mein Gott. Der einzig mögliche Kommentar zu diesem krachenden Nichts an Film. Möge M. Night Shyamalan wieder zu Sinnen kommen.
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