Thai Chili

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Thai Chili – in der asiatischen Küche unverzichtbar

Thai Chili (Thai Dragon) stammt aus Thailand und wird dort in großen Mengen angebaut. Die thailändische Küche ist im Vergleich zu europäischen Küche außerordentlich scharf. Abhängig von der Sorte können Chilis im Schärfegrad stark variieren. Gemessen an einer Skala von 0-10 liegt der die Schärfe des Thai Dragon bei 7-8. Je mehr des Alkaloids Capsaicin in der Chilischote enthalten ist, desto schärfer schmeckt sie. Dünnwandige Sorten sind besonders gut zum Trocknen geeignet. Dickwandigere Sorten nimmt man überwiegend zur Herstellung von Chilipaste. Die Sorte Thai Orange Hot Chili ist eine der schärfsten unter thailändischen Chili-Gewächsen.

Chilischoten – ein Muss in der Thai-Küche

In Thailand existieren Chilis in diversen Variationen. Generell ist thailändischer Chili sehr scharf, doch die schärfste Chili weltweit kommt aus Indien: die Sorte Bhut Jolokia. Die Schoten der Thai Chili sind entweder grün, gelb oder rot und werden getrocknet oder frisch angeboten. Ihre Schärfe lässt sich mit der von Tabasco-Chilis vergleichen. Diese Pflanze wird speziell für das Gewürz Tabasco in den US-amerikanischen Südstaaten angebaut. Thai Dragon ist in ganz Südostasien verbreitet und wird dort als Chilipepper intensiv verwendet. Thai Dragon Büsche werden etwa 30 cm hoch und dicht. Die Schoten sind länglich und schmal, ihre Spitzen zart. Die Schoten können bis zu 7 cm lang werden. Die Früchte werden geerntet, wenn sie leuchtend rot sind.

Die scharfe asiatische Küche kommt nicht ohne Chilipaste aus zerstampfen Schoten aus. Die Paste ist Basis vieler thailändischer Gerichte und wird in jedem Haushalt benutzt. Jede Köchin hat ihr Spezialrezept. Die rote thailändische Chili ist auch eine Grundzutat eines der meistverbreiteten Gerichte, der Kaeng Phet (Scharfe Suppe). Ein anderes typisches Thai-Gericht ist das gelbe Thai-Curry. Hierfür verwendet man grüne und gelbe Schoten. Diese haben bereits ein blumiges, intensives Aroma und sind nachhaltig scharf.

Thai-Chili selbst kultivieren

Wer Thai-Chili Zuhause kultivieren möchte, hat wenig Probleme, die Pflanze zum Gedeihen zu bringen. Sie ist relativ anspruchslos, verträgt auch kühlere Temperaturen und kann daher in Deutschland angebaut werden. Sie wächst im Mini-Gewächshaus oder draußen, braucht aber regelmäßig Wasser. Man kann sie sogar auf der Fensterbank ziehen und das ganze Jahr über Chilis ernten.
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