Testbericht über das Sony Ericsson V800

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Hallo,

ich habe mir letztes Jahr das Sony Ericsson zugelegt und bin im Großen und Ganzen wirklich zufrieden. Klar gibt es auch einige Dinge, die hätten besser sein können aber welches Handy ist schon perfekt?! Und um auch mal einen Einblick in die Mägel eines Handys zu geben, (was der Hersteller natürlich nie tun würde) habe ich mir 4 Bereiche herausgesucht um sie Ihnen etwas genauer darzustellen.

Das Sony Ericsson ist zwar ebenso wie sein Vorgänger der Z1010 ein Folderhandy, weicht jedoch vom Design der bisherigen Sony-Modelle ab.  Das Hauptmerkmal der Oberseite ist das Außendisplay, was ich bei Klaopphandy´s wie diesen für durchaus angebracht und notwendig halte, da man so genauso wie bei z.B Slidern auf den ersten Blick die Uhrzeit lesen kann, ohne das Handy aufklappen zu müssen. Außerdem kann man problemlos ein privates Foto auf das Außendisplay stellen. Außerdem befindet sich an der Außenschale ein Aktivlautsprecher. Schuld an dem einzigen Minus, was das Handy von mir im Faktor Außendisplay bekommt ist die kleine blinkenden Status-LED die sich auf einer matt-silbernen Aussparung direkt über dem Aktivlautsprecher befindet. Legt man das Handy z.B auf den Nachttisch, fällt das Schlafen schwer, da sie alle paar Sekunden anfängt zu Blinken und auch beim Autofahren hat mich die Blinkerei schon des öfteren irritiert. Außendisplay und Oberseite: Note 2

 Das Scharnier besteht aus einem ungewöhnlich dicken Zylinder, in dessen Mitte eine drehbare 1,3-Megapixel-Kamera Platz findet. Ich finde die Kamera an diesem Modell optimal platziert, da sich so die Vorder- und Rückseitenkamera durch eine einzige, drehbare ersetzen ließen und man einfach durch ein bisschen Drehen das Ziel optimal ins Visier nehmen kann. Außerdem ist sie total staubgeschützt, wenn sie ins innere des Gehäuses gedreht wird. Das Problem bot sich nämlich häufig bei meinen anderen Handys, dass die Kamera, wenn sie sich außen befand, nach einiger Zeit den Dreck wie magisch anzog. Durch diesen Aspekt wird die Videotelefonie auch deutlich einfacher. Was ich persönlich einfach klasse an der Kamera finde, ist, dass sie durch ihr ausgesprochen helles Licht (lässt sich an der Seite anstellen) im Dunkeln vergleichsweise echt super aufnahmen schießt. Der einzige Minuspunkt, den auch die Kamera einbüßen muss ist, dass sicher noch einige Pixels mehr gegangen wären. Also wer sehr viel Wert auf die Fotos seines Handys legt, wäre mit den 1,3 Megapixeln sicher nicht zufrieden. Kamera: Note 2

Mit 102x49x23,6mm finde ich das Handy für die Hosentasche allerdings um einiges zu groß. Besonders die enorme Breite finde ich super unpraktisch. Allerdings ist es dafür mit nur 128g wirklich federleicht für diese Größe. Außerdem finde ich es noch sehr leidig, dass das Handy beim Aufklappen ein etwas lauteres Knacken von sich gibt.

Wer das V800 gerne an einem Lanyard tragen möchte, findet an der oberen linken Ecke dafür eine entsprechende Öse.

Dank des Klappmechanismus hat die Tastatur viel Platz im V800. Diesen nutzt Sony Ericsson mit angenehm groß ausgefallenen und einer Vielzahl zusätzlicher Tasten aus. Besonders praktisch finde ich dabei den 5-Wege Navkey und die Schnellzugriffs-Tasten für die Videotelefonie. Dummerweise sind die Tasten ein wenig ins Gehäuseinnere versetz, was das schnelle Tippen nicht gerade leichter macht. Zwar ist das Tasenfeld sehr großzügig ausgefallen aber dadurch fällt es auch schwerer alle Taseten mit dem Daumen zu erreichen. Sehr stylisch fällt dafür die gleichmäßige Tastaturbeleuchtung aus, die im Dunkeln bläulich durch die Tasten schimmert. Tastatur: Note 3

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Einschätzung ein wenig helfen =)

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