Terminator: Das passiert in der Hintergrundgeschichte der Kultserie

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Terminator: Das passiert in der Hintergrundgeschichte der Kultserie

Im Jahr 1984 begann der Siegeszug einer der faszinierendsten Science-Fiction-Visionen der Filmgeschichte. Eine Maschine wird aus der Zukunft in die Gegenwart geschickt, um sich auf die Suche nach einer Frau zu begeben. Doch bei ihrer Mission führt sie nichts Gutes im Schilde. Sie ist darauf programmiert, zu töten.

Als Regisseur James Cameron den ersten Film über einen Roboter in Menschengestalt inszenierte, der auf die Jagd nach einem bestimmten Menschen geht, war dies der Beginn einer neuen Ära des Kults. Der "Terminator" war geboren. Und mit ihm begann auch die steile Karriere des jüngsten Mister Universums aller Zeiten. Arnold Schwarzenegger ist bis heute ein gefeierter Star und erfolgreicher Politiker. Die Rolle des Terminators machte ihn endgültig weltberühmt. Dieser Ratgeber entführt Sie in die Welt des Terminators und in die dazugehörigen Hintergründe, die oftmals nicht weniger interessant sind, als die Filme selbst. Doch auch die den Filmen zugrunde liegende Rahmengeschichte, die in der fernen Zukunft spielt, wird eingehend durchleuchtet. Alle in diesem Ratgeber genannten Filme können Sie selbstverständlich als DVD oder Blu-Ray bei eBay erwerben.

Arnold Schwarzenegger - kurz vorgestellt

Der 1947 im österreichischen Thal geborene Arnold Schwarzenegger war von Anbeginn ein sehr zielstrebiger Charakter. Schon in frühen Jahren setzte er alles daran, das Beste aus seinem Körper zu machen. Seine Zielstrebigkeit machte ihn 1967 zum jüngsten Mister Universum aller Zeiten. Doch er hatte eine schwierige Kindheit. Sein Vater war herrisch und gewalttätig. Seine Mutter war in der Zeit durch ihre Passivität keine Hilfe, dennoch wurde sie später zu seiner einzigen familiären Bezugsperson. Als sein ein Jahr älterer Bruder Meinhard 1971 durch einen Autounfall und sein Vater 1972 an einem Herzinfarkt starb, ließ ihn das emotional kalt und er besuchte nicht einmal die Bestattungen. Schwarzenegger, der bereits 1968 in die USA auswanderte, war schon damals ein Erfolgsmensch. Bereits im Alter von 26 Jahren war er aufgrund von geschickten Immobiliengeschäften mehrfacher Millionär. Er studierte und erreichte im Jahr 1979 den Bachelor of Arts in internationaler Wirtschaftslehre. Er trat den Republikanern bei und äußerte bereits im Jahr 1980 einer langjährigen Freundin und ehemaligen Geliebten gegenüber, dass er eines Tages Gouverneur von Kalifornien sein würde. Doch bevor dieser Wunsch in Erfüllung gehen sollte, begann zunächst seine überragende Filmkarriere in Hollywood.

Zwar hatte Schwarzenegger schon im Jahr 1969 seine erste Hauptrolle im Film "Herkules in New York", doch die Billigproduktion floppte. Erst später, als Schwarzenegger ein Star wurde, erlangte der Film Kultstatus. Internationale Berühmtheit erfuhr er durch seine Hauptrolle in der 1982 gedrehten blutrünstigen und dennoch ästhetischen Fantasy-Verfilmung "Conan der Barbar". Der Film gehört heute zu den Klassikern seines Genres. 1984 folgte dann die Fortsetzung "Conan der Zerstörer" und im selben Jahr sein Aufstieg in den Olymp der Action-Ikonen der achtziger Jahre - als Terminator, den er so lange verkörperte, bis er tatsächlich Gouverneur von Kalifornien wurde.

„Terminator“ - eine Maschine geht auf die Jagd

1984 war es so weit. Der Science-Fiction-Schocker "Terminator" wurde ein gefeierter Welterfolg und besiegelte den endgültigen internationalen Durchbruch für seinen Regisseur James Cameron sowie für seinen Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger. Vor allem ein Satz des Films erlangte absoluten Kultstatus und wurde zu einem der meistzitierten Textfragmente der Filmgeschichte - "I'll be back". Und das, obwohl der Terminator im gesamten Film lediglich 17 Sätze spricht.

Aus der originalen Kinofassung wurden Szenen entfernt, die bereits den zweiten Teil erahnen ließen. Sarah Connor schmiedete dort erste Pläne, Skynet zu vernichten.

„Terminator“ - die Handlung in der Zukunft

Man schreibt das Jahr 1984. In der fernen Zukunft, im Jahr 2029, ist die Erde aufgrund eines Atomkriegs völlig verwüstet. Einst bauten die Menschen Maschinen, um sie in diesem Krieg für sich und gegeneinander kämpfen zu lassen. Doch die Maschinen entwickelten einen eigenen Willen. Sie sahen in ihren Schöpfern eine Bedrohung und begannen daher, sie zu bekämpfen, bis die Menschheit schließlich fast ausgelöscht war. Die wenigen Menschen, die den Krieg gegen die Maschinen überlebt haben, müssen den Maschinen entweder als Sklaven dienen oder sie schließen sich den Rebellen an. Der Anführer dieser Rebellen namens John Connor ist mit seinen Kämpfern kurz davor, einen wichtigen Sieg gegen die Führung der Maschinen zu erringen - Skynet. Skynet war in der Vergangenheit ein riesiges Unternehmen zur Herstellung von Kriegsmaterialien, das die Roboter entwickelte, die letztendlich den Krieg gegen die Menschen gewannen und Skynet als Leitzentrale übernahmen. Um einem Sieg Connors zuvorzukommen, bedienen sich die Maschinen eines perfiden Mittels. Sie schicken einen T-800 Modell 101 mittels einer Zeitmaschine zurück in das Jahr 1984, mit dem Auftrag, John Connors Mutter Sarah zu töten, bevor sie ihn zur Welt bringen kann. Bei dem Modell handelt es sich um einen Cyborg - eine Maschine, die mit menschlichem Gewebe überzogen und von realen Menschen rein äußerlich nicht zu unterscheiden ist. Mithilfe dieses Terminators will Skynet den Sieg gegen Connor in der fernen Vergangenheit erringen. Doch die Rebellen erfahren von dem Plan, bringen die Zeitmaschine in ihre Gewalt und schicken den Soldaten Kyle Reese hinter dem Terminator her, um Sarah Connor zu warnen und zu beschützen. Nachdem beide in der Vergangenheit an verschiedenen Orten angekommen sind, wird die Zeitmaschine in der Zukunft zerstört. Nun sitzen beide in der Vergangenheit fest und gehen ihren Aufträgen nach.

„Terminator“ - die Handlung in der Gegenwart

Es ist das Jahr 1984. In einer Gasse erscheint plötzlich ein nackter Mann in einer Kugel aus Licht und Blitzen. Es ist der Terminator T-800. Er verschafft sich durch rohe Gewalt Kleidung, Waffen sowie ein Gefährt. In einem Telefonbuch findet er drei Einträge mit dem Namen Sarah Connor. Er beschließt, sie nach und nach aufzusuchen und umzubringen. Kyle Reese hat hingegen lediglich ein Foto von Sarah zur Verfügung, mit dem er sich auf die Suche nach ihr begibt. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit und eine schier unbesiegbare Maschine.

„Terminator 2“ - der T-800 ist zurück

Nach dem immensen Erfolg von "Terminator" war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es eine Fortsetzung geben würde. Im Jahr 1990 war es dann so weit. James Cameron erklomm abermals den Regiestuhl und drehte mit einem mächtigen Budget von 100 Millionen Dollar mit "Terminator 2 - Tag der Abrechnung" ein Actionspektakel, das die Kinosäle zum Beben bringen sollte. Das Besondere an diesem Film ist, dass der Terminator einen Sinneswandel respektive eine Umprogrammierung durchgemacht hat. Und er ist nicht allein gekommen. Der bis dahin teuerste Film überhaupt spielte mehr als das Fünffache seiner Produktionskosten ein und war damit abermals ein überragender Erfolg. Im Gegensatz zum ersten Teil brilliert der zweite durch viel Humor.

„Terminator 2“ - die Handlung in der Zukunft

Skynet hat wieder einen hinterhältigen Plan ausgearbeitet, John Connor in der Vergangenheit zu töten, um ihn als Führer der Rebellen auszuschalten, bevor er überhaupt in diese Position aufsteigen kann. Dafür schicken sie abermals einen Cyborg in die Vergangenheit. Doch inzwischen haben sie ein neues, ein viel fortschrittlicheres Modell entwickelt. Der T-1000 ist ein Nachfolgemodell des T-800 und diesem in vielerlei Hinsicht weit überlegen. Der T-1000 besteht aus flüssigem Metall. Er kann sein Äußeres in tödliche, spitze und scharfe Metallwaffen umformen und zudem auch die Gestalt jedes Lebewesens annehmen, mit dem er zuvor einmal in Berührung gekommen ist. Außerdem kann er menschliche und tierische Stimmen perfekt imitieren. Dieser neue Terminator soll nun in der Vergangenheit Jagd auf den 10-jährigen John Connor machen. Doch die Rebellen können einen T-800 in ihre Gewalt bringen. Sie programmieren ihn um und schicken ihn dem T-1000 hinterher. Der Terminator, der einst Jagd auf Sarah Connor machte, soll nun das Kind und sie beschützen.

„Terminator 2“ - die Handlung in der Gegenwart

Er ist wieder da - der Terminator. In einer Bar trifft er auf einige Rocker und nimmt sich, was er will. Kleidung aus knirschendem Leder, eine abgesägte Schrotflinte und ein Motorrad. Natürlich darf auch die coole Sonnenbrille nicht fehlen. Er macht sich auf, den jungen John Connor zu finden und befreit ihn schon nach kurzer Zeit aus den Fängen des T-1000 - vorerst. Nun müssen sie noch Johns Mutter aus einer Heilanstalt befreien. Sie ist wichtig, um Skynet ausschalten zu können. Es beginnt eine gefährliche Reise zum Zentrum des Bösen, gejagt von der mechanischen Ausgeburt der Hölle.

„Terminator 3“ - die Zukunft ist unabänderlich

Das Ende des zweiten Teils scheint eine Illusion zu bleiben. Der im Jahr 2003 von Regisseur Jonathan Mostow inszenierte "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" ist die vorerst letzte Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger in der Rolle als Terminator, bevor dieser zum Gouverneur von Kalifornien gewählt wurde. Der Film setzt die Geschichte zwar fort, widerspricht jedoch der These der ersten beiden Teile, dass Zeitreisen die Zukunft ändern können. Der Jüngste Tag ist also nicht zu verhindern.

Dass John Connor den Weltuntergang verhinderte, liegt bereits einige Jahre zurück. Jetzt ist er ein verarmter 25-jähiger Niemand ohne Wohnung, ohne Job oder sonstige Möglichkeiten, die Rückschlüsse durch Skynet auf seine Existenz zuließen. Da taucht plötzlich der T-X auf. Eine gnadenlose, abermals weiterentwickelte Kampfmaschine aus der Zukunft, die nun endlich vollenden soll, was zuletzt dem T-1000 nicht gelang. Kurz darauf trifft ein T-850 ein, eine Weiterentwicklung des T-800. Er soll John Connor und Kate Brewster beschützen - eine ehemalige Bekannte Connors.

„Terminator 4“ - John Connor ist auf sich gestellt

2009 inszenierte Regisseur McG mit "Terminator - die Erlösung" den vierten Teil der Terminator-Reihe und wagte damit das Unvorstellbare - ein Terminator-Film ohne Arnold Schwarzenegger. Diesem wurde ein Cameo-Auftritt angeboten, den er jedoch ablehnte, weil er die Zuschauer damit nach seiner Ansicht hintergehen würde. Dennoch wurde der vierte Teil ein passabler Erfolg und hatte ähnliche Einspielergebnisse wie der dritte Teil.

Im Jahr 2018 tritt das ein, was niemand verhindern konnte. Armeen von kybernetischen Organismen mit der Bezeichnung "Terminator" ziehen nach dem Tag der Abrechnung über die zerstörte Erde und eliminieren gnadenlos jeden überlebenden Menschen, den sie aufspüren können oder nehmen die Menschen als Sklaven gefangen. Die letzte Hoffnung der Überlebenden ist der Anführer der Rebellen. John Connor, gespielt von Christian Bale, ist der Einzige, der die Rebellen zum Sieg gegen Skynet führen könnte.

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