Tecmo - Secret of the Stars (SNES)

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Mein heutiger Test handelt vom Spiel "Tecmo - Secret of the Stars" für das SNES.
Getestet wurde die amerikanische Version des Spiels.
Die Firma Tecmo war bisher nur für Sportspiele bekannt.
Mit diesem Spiel haben sie sich das erste Mal ins Rollenspielgenre gewagt.


Story
Homncurse bedroht das Fortbestehen der Welt. Nur die legendären Aquitallion können ihn stoppen. Der Vater des Helden war einer von diesen legendären Rittern und so macht sich unser Held als direkter Nachkomme und Nachfolger seines Vaters auf dem Weg, um nach den anderen Auserwählten zu suchen.

Während eurer Suche befreit Ihr die Bewohner einer Stadt vom Terror von Banditen, stellt das Wettergleichgewicht wieder her und erlebt weitere, viele spanndende Abenteuer.


Gameplay
Bei Secret of the Stars handelt es sich um ein rundenbasiertes Rollenspiel, ähnlich wie bei den RPGs der Lufia Reihe. Es werden konventionelle Waffen (Schwert, Dolch usw.) und Zauber zur Attacke verwendet. Sich erholen kann man, indem man einfach in irgendein Bett eines Hauses oder eines Dungeons übernachtet. Allerdings werden dabei nicht die MP wieder aufgefüllt. (Es gibt allerdings seltene Ausnahmen, wo man in normalen Betten auch MP & EP voll aufgefüllt bekommt) Um MP als auch HP wieder voll aufzufüllen, muss man gegen Entgelt in einer Gaststätte übernachten.
Erfahrung sammelt man natürlich auch bei allen Kämpfen. Dies sollte auf keinen Fall unterschätzt werden und das Aufpowern muss auch regelmäßig vorgenommen werden.
Werden genug Erfahrungspunkte gesammelt, gibt es ein Level up. Neben einer Erhöhung der Stärke, Schnelligkeit, HP und MP erlernt man auch mit fast jedem Level up einen neuen Zauberspruch.
Gespeichert wird bei einem netten Herren, der sich selbst "Uncle Save" nennt. Man findet ihn meist in einem Haus in einer Stadt.
Zum Speichern können hierbei bis zu drei Speicherslots verwenden werden, die beliebig oft überschreibbar sind.

Nebenbei werdet ihr beauftragt, eine ganze Stadt zu bauen, und geeignetes Personal zu rekuriteren (ähnlich wie bei Breath of Fire II - aber nur fast so ähnlich).

Als manchmal etwas schwierig stellt sich die Suche nach dem weiteren Verlauf des Spiels. Hat man beispielsweise den Bandenchef BadBad besiegt, weiss man zwar, dass man die zwei Brüder auf der anderen Seite der Berge besiegen soll, um die Kinder zu befreien, wie genau man da hin kommt, erfährt man aber irgendwie von keiner Stelle. Wer hätte auch gewusst, dass der Bürgermeister der nahen Stadt einen Geheimgang öffnet, nachdem man mit ihn gesprochen hat ?

Das Gameplay gestaltet sich ansonsten unerwartet gut !


Grafik
Die Grafik ist ansehnlich und für SNES Verhältnisse hübsch.
Wer Grafikpracht wie bei Final Fantasy III oder Chrono Trigger erwartet, liegt hier falsch.
Lufia kommt da dem Grafikstil näher.


Fazit
Äußerst positiv überrascht - ein Spiel, das man gespielt haben muss. Tecmo hat einen guten Start ins RPG Genre gemacht.


Gesammtwertung
4 von 5 Punkten
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