Taschenuhr Lexikon - Fachwissen - Taschenuhrenlexikon

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Ankerhemmung - diese Hemmung wird im wesentlichen nach 3 Bauarten unterschieden
·    Spitzzahnankerhemmung oder englische Ankerhemmung
·    Kolbenzahnankerhemmung od. Schweizer Ankerhemmung
·    Stiftankerhemmung

Brücken nennt man Lagerträger, die an zwei Punkten mit der Platine verschraubt sind. Halbbrücken dagegen sind wie die Kloben nur an einem Punkt befestigt.

Châtelain (frz.), (sprich Schatläng) die Gürtelkette; auch für Uhren gebräuchlich, die an der Gürtelkette getragen wurden.

Chronometerhemmung ist eine freie Hemmung und wurde bei Taschenuhren (Taschenchronometer) von ca. 1775 bis 1915 eingebaut.

Duplexhemmung oder auch Doppelradhemmung. Eine ruhende Hemmung. Das Hemmungsrad hat eine doppelte Reihe Zähne, nämlich lange Randzähne in der Ebene des Rades und senkrecht darauf kurze Stifte, parallel mit der Achse. Das Wort "Duplex" stammt aus dem Lateinischen und heißt auf Deutsch "Doppelt".

Einzeigeruhr nennt man eine Uhr, die nur mit dem Stundenzeiger ausgestattet ist. Minutenzeiger gibt es erst seit ca. 1680/1690.

Gangregler nennt man jene Einrichtung in der Uhr, deren gleichmäßige Schwingung als Zeitnormal dient. Der ältesten, nicht eigenschwingfähige Gangregler waren die Waag (Foliot), Löffelunrast und Radunrast. Eine bedeutende Verbesserung der Ganggenauigkeit der Uhren brachte die Erfindung der eigenschwingfähigen Gangregler: Unruh und Pendel.

Hemmung, Mechanismus in der Uhr mit folgenden Aufgaben: die beschleunigte, von der Antriebskraft dem letzten Rade zugeführte Bewegung zu mäßigen, also zu hemmen; die Antriebskraft nach und nach auf das Räderwerk wirken zu lassen; die Kreisbewegung des Gangrades in die hin- und herschwingende des Gangreglers zu verwandeln; dem Gangregler (Unruh) die Kraft wieder zu ersetzen, die ihm durch Luftwiderstand und Reibung geraubt wurde, wodurch ein gleichförmiger Gang der Uhr bewirkt wird.

Impuls nennt man bei der Uhr den kleinen Stoss, den die Hemmung dem Gangregler erteilt.

Jacquemart, Jacquemarts nennt man auf dem Zifferblatt einer Repetitionsuhr angebrachte bewegliche Figuren, die in Aktion treten, wenn die Uhr schlägt.

Karossenuhr, auch Satteluhr oder Kutschenuhr genannt. Eine federgetriebene Reiseuhr, die ab Beginn des 18. Jahrhunderts von Kutschern mitgeführt wurde. Diese Uhren sehen aus wie übergroße Taschenuhr und hatten eine Weckerfunktion.

Kommahemmung, eine Hemmung deren Hauptteil eine kommaähnliche Gestalt hat. Sie wird auch Virgulhemmung genannt.

Kompensation, mit diesem Wort bezeichnet man bei Uhren diejenige Wirkung, welche verursacht, dass zwei Fehler bei ein und derselben Uhr sich einander entgegenarbeiten und einer den anderen aufhebt.

Krone, bei der Taschenuhr ein mit Rillen versehener drehbarer Knopf am Pendant. Er dient zum aufziehen des Uhrwerks und zum Stellen der Zeiger.

Kronrad - Das Kronrad hat seinen Namen von seiner Gestalt, weil es einer Krone ähnlich sieht. Es kommt in jeder Spindeltaschenuhr vor, wo es das vierte Rad ist. Die Zähne eines Kronrades stehen senkrecht auf der Radfläche.

Löffelwaag, eine Form der Waag (siehe Gangregler), wie sie in frühen, tragbaren Uhren zu finden ist. Die Löffelwaag ist ein schwingender Balken, der an beiden Enden löffelförmig verdickt wurde, daher der Name.

Mysterieuse ist die Bezeichnung für eine Taschenuhr, bei welcher der Zusammenhang zwischen dem Uhrwerk und der Zeigerbewegung verschleiert ist.

Pendant oder Pendent, (frz.), der Bügelknopf am Gehäuse der Taschenuhr.

Pfeiler nennt man die Abstandhalter, welche die vordere und hintere Platine miteinander verbinden.

Platine, frz., die Platte, Werkplatte, Uhrplatine.

Regulator, eine Vorrichtung die an Triebwerken und Maschinen angebracht wird, um deren gleichmäßigen Gang zu regeln und kleinere Unregelmäßigkeiten auszugleichen.

Remontoir, Bezeichnung für den direkt mit dem Uhrwerk zusammenhängendem Aufzug über die Krone der Taschenuhr. Früher wurde die Taschenuhr über einen externen Schlüssel aufgezogen. Den Kronenaufzug gibt es (in Verbindung mit seitlichem Drücker zur Zeigerstellung) seit ca. 1840/1850. Dennoch wurden Taschenuhren mit Schlüsselaufzug noch bis Ende des 19. Jahrhunderts hergestellt.

Repetieruhr (Wiederholungsuhr), in Taschenuhren ...

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Ich hoffe dieser Auszug aus dem Taschenuhrenlexikon wird seinen Zweck erfüllen und Ihnen eine kleine Hilfe bei der Beschreibung ihrer Taschenuhren sein. Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass das Urheberrecht dieses Textes bei meinem Mann liegt, kopieren Sie also bitte nicht.

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