Tarus 4500 eine gute Wahl

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Ich habe mir Anfang 2008 eine Tarus 4500 ersteigert. Nach kurzer Zeit war die Übersetzungsrolle des Seilzuges defekt. Konstruktionsfehler!

Reklamation Montags eingereicht, am Donnerstag hatte ich ein Austauschteil da. Anders konstruiert und hält auch bis jetzt. Die Säge springt sehr schnell an. Damit kann ich meine Nachbarn ärgern und die haben Dolmar bzw. Stihl.

Die Kettenschmierung ist eine Sache für sich. Man sollte die Säge, wenn man sie länger weglegt, sehr gut säubern. Vor allem das Kettenöl ablassen, damit die Ölpumpe nicht verklebt. Ich schicke ein wenig Motorenöl hinterher bis es an der Kette angekommen ist.

Ansonsten bin ich sehr gut zufrieden mit der Säge. Sie zieht gut durch, hält die Drehzahl. Man kann die Säge auch ruhig für größere Bäume verwenden. Wobei ein kleineres Schwert sich besser machen würde.

Der Verbrauch der Säge ist ok. Kann sich mit anderen Sägen sehr gut messen. Viele Bauteile, die diese Säge hat, sind übrigens identisch mit anderen Markensägen.

Ein Tip für Anfänger: Es schneidet immer die Kette, nicht die Säge. Wenn die Kette i.O. ist, hat man mit dieser Säge keine Schwierigkeiten.

Auf eines sollte man aber aufpassen: Im Sommer sollte man den Dauerbetrieb meiden. Wenn die Säge überhitzt, kann es sein, daß sie dauerhaft an Leistung verliert. Ich nehme an, daß die Kolbenringe geschädigt werden. Es ist halt keine Markensäge. Aber bei unter 20° C gibt es normal keine Probleme. Ich habe die Säge immer noch und sie tut ihren Dienst.

Fazit: Die Tarus 4500 ist absolut zu empfehlen. So viel Säge für so wenig Geld (52,48 €) gibt es sonst nirgendwo

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