Tapezieren Teil 1 - Untergrund

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Tapezieren Teil 1 -Der Untergrund

Wichtig: Beim renovieren immer auf den Strom aufpassen. Wem das zu gefährlich erscheint mit Wasser  oder Kleister eine Wand zu bearbeiten, sollte unbedingt den Strom für den betroffenen Raum ausschalten.

Bevor man anfängt zu tapezieren, sollte man die alte Tapete entfernen. Man kann hierzu Tapetenablöser kaufen oder man nimmt warmes Wasser mit einem Schuß Pril - ist die gleiche Wirkung nur halt günstiger.

Hierbei möchte ich gleich sagen, dass wenn man die Tapete einer Wand nass gemacht hat, am besten gleich wieder vorne anfängt und nochmals die Tapete einweicht. Das sollte man ruhig sechs, - sieben mal machen. Der Sinn darin ist das die Wand soviel Feuchtigkeit aufnimmt,damit die verklebte Tapete sich problemlos Bahn für Bahn abziehen läßt - und zwar ohne dieses Gefummel um kleine Tapetenstückchen die hängen bleiben. In Geduld üben.

Unebenheiten und Bohrlöcher die man nicht mehr benötigt, einfach mit Spachtelmasse zuspachteln. Ein weiterer Tipp: Wenn man zum anrühren warmes Wasser nimmt trocknet die Masse schneller und man braucht nicht den teueren Gips kaufen. Aber bitte umsichtig spachteln. Ein kleines Bohrloch muß nicht in DIN A4 größe überspachtelt werden.

Sollte der Putz sanden, sollte man ihn mit Tiefgrund (Tiefengrundierung) verfestigen. Sandenden Putz erkennt man,wenn man mit der Hand über die Wand streicht und der Putz/Kalk rieselt.

Wenn man eine Leichtbauwand hat( z.B. Rigips) kann man die mit Tapetenwechselgrund grundieren, damit man die Tapete später besser abbekommt. Man kann aber die Leichtbauwand einfach vor dem Tapezieren überstreichen - ist deer gleiche Effekt.

 

Viel Spaß bei den Vorbereitungen.Im 2.Teil geht's weiter.

 

Grusz stephang27

 

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