Tanz dich fit – alle Trends von der Aerobic-Welle bis zum Zumba-Boom

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Tanz dich fit – alle Trends von der Aerobic-Welle bis zum Zumba-Boom

„Und eins und zwei und drei und vier…" - Kommen Ihnen diese Anweisungen bekannt vor? Dann waren Sie womöglich schon einmal Gast in einem Fitnessstudio und haben dabei an einer Aerobicstunde teilgenommen oder sich beim Zumba ausgepowert. Diese Kurse werden oftmals in Fitnessstudios angeboten und begeistern seit jeher immer mehr Frauen jeder Altersklasse. Hier und da verirrt sich aber auch ein Mann in solche Kursen. Warum auch nicht? Die als Frauensport verschrienen Stunden sind alles andere als softe Einsteigerkurse: Hierbei werden alle Muskeln beansprucht und auch die Koordination und die Ausdauer gestärkt. Lesen Sie mehr dazu im folgenden Ratgeber. Auf was es bei den verschiedenen Trends ankommt und welche derzeit ganz weit oben stehen, all das wird ebenso verraten.  
Wie viele Kalorien Sie bei solchen Workouts verbrennen, können Sie ganz leicht mit Hilfe eines Fitnesstracker wie dem Jawbone Fitness Armband überprüfen! Behalten Sie so immer den Überlick über Ihre Aktivitäten.

Was macht die Faszination von Kursen dieser Art aus?

Ganz egal, welchem Trend in Sachen Aerobic Sie sich widmen möchten, es gibt wohl keine Sportart, die derart viele Partien am Körper gleichzeitig trainiert und dabei so großen Spaß verbreitet.

  • Man tanzt immer in einer Gruppe. Dies verbindet sportliche Betätigung mit einem sozialen Gefühl und einer schönen Gelegenheit, neue Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen.
  • Je nach eigenem Können gibt es unterschiedliche Kurse. Von den Einsteigern über die Fortgeschrittenen bis zu den Profis ist für jeden die passende Tanzgemeinschaft schnell gefunden. So bleibt das Gefühl aus, sich zu blamieren.
  • Gute Musik gepaart mit Tanz – klingt wie ein Abend in der Disko? Ist aber oft auch eine Stunde Aerobic, Zumba oder Breakdance. Ganz nebenbei werden hierbei noch Kalorien verbrannt und der Körper in Form gebracht.
  • Für den Stressabbau gibt es wohl keine bessere und effektivere Möglichkeit als das Tanzen in der Gruppe.
  • Man bekommt nebenbei ein ganz anderes Selbstverständnis für den eigenen Körper. Man merkt, welche Muskelpartien wo sitzen und wie man diese am besten trainieren kann – notfalls kommt diese Erkenntnis über einen Muskelkater nach den ersten Einheiten.
  • Die Kurse sind, abgesehen von Profi-Tanzkursen, häufig komplett ohne kompliziert zu erlernende Formen und Figuren. Auch das motiviert selbst den größten Sportverächter.

Diese und viele weitere Gründe ermutigen immer mehr Leute, auf die Erfolgswelle von Aerobic und Co. aufzuspringen. Nun wird Ihnen verraten, wie die einzelnen Sporteinheiten genau ablaufen und was es dabei zu beachten gilt.

Aerobic gibt es schon lange und erlebt derzeit ein beachtliches Comeback

Kein Fitnessstudio und auch kein Hochschulsportangebot kommen ohne mindestens einen Kurs aus, in welchem Aerobic angeboten wird. Der Sport ist Kult und wird immer sofort mit bunten Schweißbändern um die Stirn und an den Handgelenken verbunden. Auch knapp geschnittene Outfits in Neonfarben und herumspringende Damen kommen einem dabei in den Sinn. Dieses Bild hat sich etwas gewandelt im Laufe der Zeit.

In den 1980er-Jahren war Aerobic die Neuerfindung in Amerika. Hierbei bewegt man sich nach einer rhythmischen Musik in einer Gruppe. Dabei werden die Beweglichkeit und die Ausdauer gleichermaßen gefördert und verbessert. Mit immer wiederkehrenden Figuren ist Aerobic leicht zu erlernen. Es werden dabei ausgesuchte Partien wie die Unter- und die Oberschenkel, als auch die Arme trainiert. Der Po und der Bauch sind ebenso Hauptgebiete, um die sich der Aerobic-Sport kümmert. Wenn nicht gezielt, werden diese Körperregionen unbewusst mitbewegt.

Aerobic als Einsteigersport

Vor allem für übergewichtige Menschen und solche, die ihren Körper formen wollen, ist Aerobic ein schöner Sport zum Einstieg. Im Gegensatz zu vielen Meinungen ist Aerobic als vollwertiger Ausdauersport anerkannt, da er neben der Fettreduktion auch die Herz- und Kreislauf-Funktionen verbessert und fördert. Man verbindet mit Aerobic Spaß und tut etwas für seine Gesundheit.

Allerdings sollte man Aerobicstunden regelmäßig aufsuchen. Mindestens zweimal die Woche ist dabei die unterste Grenze. Einsteiger brauchen keine Angst zu haben, gleich überfordert zu werden. Es gibt sehr viele Pausen zwischen den Einheiten. Wenn diese nicht ausreichen, kann man kurz am Rand verschnaufen, während man den anderen Teilnehmern zusieht.

Für Fortgeschrittene: die Step-Variante

Es gibt unterschiedliche Helfer, die bei den Stunden zum Tragen kommen. Für die Anfänger sind zumeist keine davon im Einsatz, da sich diese erst an die bestimmten Figuren gewöhnen sollten. Die Step-Variante kommt mit einem Stepper, einem rechteckigen Trittbrett, welches für einen sicheren Stand gummiert ist, daher. Dort wird sich gezielt um die Bein- und Pomuskulatur gekümmert. Generell wird zwischen der High-Impact und der Low-Impact-Variante unterschieden. Hierbei ist die unterschiedliche Belastung der Gelenke gemeint. Während bei der Low-Variante immer mindestens ein Fuß am Boden bleibt, sind beim High-Impact kurzzeitig öfter beide Füße in der Luft.

Wer Aerobic lieber mit mehr Tanz verbinden möchte, kann zur Dance-Aerobic übergeben. Hier werden anhand der Aerobicelemente Tanzchoreografien einstudiert, zumeist auf bekannte oder aktuelle Hits aus den Charts.

Zumba ist nicht zu stoppen! Aber was ist das eigentlich?

Wer schon einmal einen Kurs für das Erlernen von Zumba besucht hat, wird zunächst erstaunt sein. Denn erstens wird einem dort gesagt, Zumba kann man nicht lernen und zweitens wird man merken, dass nicht jeder im Raum dasselbe tanzt. Und genau diese beiden Punkte machen den Sport so beliebt. Man kann sich in einem gewissen Maße frei zur Musik bewegen. Natürlich gibt es dabei eine bestimmte Choreografie, die aber von jedem selbst in seiner Geschwindigkeit und in der für ihn besten Ausführung ausgeübt werden kann. In den USA ist Zumba schon weitaus bekannter als hierzulande, jedoch wächst die Popularität in den Tanzschulen und Studios rapide. Dies merkt man auch daran, dass eigens Hallen dafür angemietet werden und sich Trainer rein auf diese Art des Tanzes spezialisieren.

Lateinamerikanische Rhythmen zum Zumba-Tanzen

Dieses Tanz- und Fitnessprogramm wurde von dem Kolumbianer Alberto Perez erfunden. Einige Schritte, wie der Ausfallschritt oder Kniebeugen aber auch Drehungen und Hüftschwünge sowie Elemente aus dem Bauchtanz, hat Perez in den Spaßmacher unter den Fitnesstrends eingebaut.

Von der Musik her werden Zumba-Fans vor allem auf Merengue, Samba, Salsa, Flamenco, Tango oder Mambo treffen. Diese Rhythmen eignen sich besonders gut, um das tänzerische Element, das beim Zumba eine so große Rolle spielt wie die Aerobicaspekte, herauszustellen.

Zumba kann von Jung und Alt betrieben werden, da man sein Tempo selbst bestimmen kann. Durch die Offenheit des Tanzes kann man schnell an jeder Stelle wieder einsteigen. Es gibt aber auch unterschiedliche Zumbakurse, die auf die speziellen Bedürfnisse angepasst sind. Dies sind zum Beispiel:

  • Zumba Gold: Dies ist eine gute Form des Zumba für Einsteiger, gehandicapte Personen, aber auch für ältere Personen. Denn hierbei wird neben dem Tanz und der Fitness auch die Koordination geschult.
  • Aqua Zumba: Dies ähnelt der Aquafitness. Alle Übungen werden unter Wasser ausgeübt, was zum einen wegen dem zusätzlichen Widerstand mehr Kalorien verbrennt, andererseits aber auch die Gelenke schont.
  • Zumbatonic: Dies ist Zumba speziell für die Kleinen. Die Kreativität und die Merkfähigkeit stehen dabei an erster Stelle.

Wenn Sie also ein perfektes Ganzkörpertraining suchen, das gepaart ist mit enorm viel Spaß und der maximalen Freiheit in den Bewegungen, dann ist Zumba die richtige Sportart für Sie. Nebenbei werden zwischen 300 und 600 Kalorien pro Stunde verbrannt und es bedarf keiner Voraussetzungen.

Power Yoga hat nichts mit dem reinen Am-Boden-Sitzen zutun

Wer Yoga hört, wird an spirituellen und esoterischen Einerlei denken. Oftmals wird dies abwertend gesehen. Doch die abgewandelte Variante Power Yoga ist enorm anstrengend. Denn es stärkt vor allem die Bauchmuskeln und strafft die gesamten Körperkonturen. Zudem wird die Fettverbrennung angeregt. Ein vollwertiger Sport, für Körper und für die Seele.

Von Bryan Kest, dem Star-Trainer schlechthin, in Los Angeles begründet, ist Power Yoga auch bei uns bereits äußerst beliebt. Allen voran geht die Atmung. Es wird bei den Übungen, eine Einheit dauert ca. 45 Minuten, rein durch die Nase geatmet. So spürt man die Luft am besten, die in den Körper dringt. Allerdings sollte man nie verkrampfen und dadurch zu einer unregelmäßigen Atmung finden.

Die Übungen an sich hören sich im ersten Moment eher paradox an. Bekommt man aber ein Bild dazu, wird der Sinn und Zweck dahinter sichtbar. So ist der „Herabschauende Hund" dazu da, die Beine zu dehnen, als auch den Oberkörper zu stretchen. Der „Vierfüßlerstand" vereint Koordination und Kraft in sich. Dabei wird jeweils ein Arm mit dem gegenüberliegenden Bein gestreckt und gehalten. Auch die „Kobra" und der „Herabschauende Skorpion" sorgen für ein gutes Körpergefühl. Diese und weitere Figuren bauen oftmals aufeinander auf. Deshalb sollte mit einfachen Übungen begonnen werden, um sich „hineinzufühlen" und seine eigenen Belastungsgrenzen zu testen.

Flexibar – die schwingende Stange für einen gesunden Rücken

Vor allem die tiefen Muskelbereiche werden mit diesem Hilfsmittel aktiviert. Der Schwingstab Flexibar ist ca. 1,50 Meter lang. Diese Größe ist für jeden Teilnehmer eines Kurses gleich. Lediglich Kinder bekommen ein Trainingsgerät, das 1,15 Meter misst.

Der Stab ist aus einem leichten Glasfaser-Kunststoff-Gemisch hergestellt. Der Griff in der Mitte als auch die Endstücke sind aus PU-Material. Diese können nicht verrutschen, da sie direkt an den Stab geschäumt sind. So herrscht hierbei ein immer sicheres Gefühl beim Trainieren vor.

Der Stab wird nicht nur als Sportgerät zur Fettverbrennung und zum Muskelaufbau verwendet. Das Bindegewebe wird gefestigt, die Haltung verbessert und auch der Kopf beansprucht: Denn um den Stab längerfristig in Bewegung zu halten, braucht es neben der Konzentration auch Ausdauer. Ebenso wird der Flexibar zu Therapiezwecken eingesetzt: Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich können behoben werden, auch Probleme mit der Hüfte und Gelenksbeschwerden sind mit einfachen Übungen zu beheben.

Das Ziel ist es, den Flexibar dauerhaft in Bewegung zu halten. Dazu hält man ihn lediglich am Griff in der Mitte. Die Grundposition ist dabei, mit leicht gespreizten Beinen den Stab in einer Hand in Schwingungen zu bringen und auch zu halten. Varianten für Fortgeschrittene: zweihändig, über Kopf, mit zwei Flexibars, seitlich und auch in Bodennähe.

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