Tamron AF 1:5,6 200-400mm Telezoom

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Das ist so ein Phänomen mit den Optik-Herstellern: leicht soll ein Teleobjektiv sein, damit sich die Kundschaft nicht kaputtschleppt. Anfangs hielt ich die neuerworbene Optik für einen Fehlkauf. Zu oft hatte ich trotz Autofokus unscharfe verwackelte Aufnahmen. Heute gehört diese Optik zu meinen Lieblingsobjektiven. Allerdings sind einige Dinge zu beachten: aus der Hand lässt sich die Optik wegen der Länge (bei 400mm ganz ausgezogen) und dem Leichtgewicht schwer ruhig halten. Also ausatmen, Luft anhalten  und wie auf der Jagd erschütterungsfrei sanft auslösen. Besser ein Einbeinstativ verwenden, zum Glück ist ein Stativanschluss vorhanden. Bei sich bewegenden Objekten darauf achten, daß mindestens Blende 8 oder 11 eingestellt wurde. Der Autofokus ist nicht der Schnellste! Die optische Leistung ist selbst bei offener Blende 5,6 recht gut. Ich habe das oft bei Porträts ausprobiert. Aber auch hier: auf Schärfe achten! Bei Porträts zum Beispiel auf die Augen  scharfstellen und die Schärfe mit Taste an der Kamera festhalten. Sonst flutscht der Autofokus mal eben irgendwohin, nur nicht da, wo die Schärfe sein sollte. Hat man sich erst einmal mit der Optik "eingeschossen", ist die Trefferquote überraschend hoch! Übrigens: schwere Teleobjektive lassen sich verwacklungsfreier auslösen. Aber wer schleppt schon auf Reisen ein Canon oder Nikon 1:2,8-400mm mit sich herum? Nur Masochisten . . .

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