Tahiti-Perlen: Exotischer Schmuck aus der Südsee

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                                            Tahiti Perlen Exotischer Schmuck aus der Sudsee
Aufgrund ihrer Schönheit und besonderen Farb-Gestaltung sind Tahiti-Perlen sehr beliebt zur Herstellung attraktiver Schmuckstücke. Echte, natürlich gewachsene Tahiti-Perlen sind sehr selten und daher besonders wertvoll.


Tahiti-Perlen oder Kulturperlen der Südsee als Grundlage attraktiver Schmuckstücke

Perlen sind traditionell begehrt in allen Kulturen. Neuesten Erkenntnissen zufolge tauchten Menschen bereits in der Jungsteinzeit nach den Perlen bildenden Muscheln. In vielen Kulturen haben Perlen eine besondere Bedeutung als Zeichen für Jungfräulichkeit, Reichtum, Weisheit, Glück oder als Aphrodisiakum. Die Entstehung einer Perle ist ebenso eindrucksvoll, wie ihr Erscheinungsbild, denn sie wächst langsam in einer besonderen Muschel heran.

 

Die Perle ist als einziger Edelstein organischen Ursprungs eine Besonderheit

Als organischer Edelstein nimmt die Perle eine besondere Stellung unter den übrigen Edelsteinen und Halbedelsteinen mit meist mineralischem Ursprung ein. Sie ist der einzige Edelstein, der in einem Lebewesen heranwächst. Eine Perle besteht zum größten Teil aus Aragonit, einer primären Form des Kalziumkarbonats und einer Beimischung des sekundären Kalziumkarbonats Kalzit sowie etwas Wasser. Besser bekannt ist diese Materialzusammensetzung als Perlmutt.

 

Die Bildung der Perle ist ein Abwehrmechanismus der Muschel

Lange Zeit ging man davon aus, dass sich Perlen um ein Sandkorn bilden, das am Meeresgrund in eine Muschel eindringt. Inzwischen ist bekannt, dass Sandkörner Muscheln nicht beeinträchtigen. Vielmehr entwickeln Muscheln Perlen als Abwehrmechanismus gegen größere Eindringlinge wie Parasiten oder Korallensplitter. Die Muschel überzieht den Fremdkörper mit dem Perlmutt und verkapselt ihn auf diese Weise. Das Perlmutt wächst in Schichten um den Fremdkörper herum, die durch eine Mischung aus verschiedenen Proteinen miteinander verbunden sind. Durch diese Zusammensetzung erhält die Perle ihre hohe Bruchfestigkeit.


Nur in besonderen Muscheln wachsen auf natürliche Weise Perlen heran

Diese Eigenart, Perlen zu bilden, weisen nur wenige Muschelarten auf. Sie gehören der Familie der Flügelmuscheln an. Eine Tahiti-Perle stammt meist aus einer Pinctada margaritifera oder einer Pteria penguin. Spezielle Perlmuscheln sind in allen Ozeanen und in Süßwasserseen zu finden. Tahiti-Perlen sind Südsee-Perlen der besonderen Art, denn die herkömmlichen Südsee-Perlen wachsen in der besonders großen Muschelart Pinctada maxima und können einen Durchmesser bis zu zwei Zentimetern erreichen. Auch in der Farbe unterscheiden sich Tahiti-Perlen von Südsee-Perlen. Die Südsee-Perle ist von weißer, silberner oder goldener Farbe, während die Tahiti-Perle sich durch große Farbvielfalt auszeichnet. Neben grauer, silberner und schwarzer Grundfarbe sind die Farben Grün, Blau und Purpur weit verbreitet. Besonders wertvoll sind Tahiti-Perlen der Farbe "Peacock". Sie vereinen die Farben Grün, Pink und Purpur.


Perlenschmuck aus Natur- oder Kulturperlen - eine Frage der Qualität

Besonders wertvoll und selten sind reine Naturperlen. Aus diesem Grund werden Tahiti-Perlen und andere Perlensorten gezielt gezüchtet. Muschelzüchter bringen ein Transplantat in die Muschel ein, um das sich über Monate oder Jahre die Perle bildet. Natürliche undgezüchtete Perlen können kugelrund sein, aber auch halbrund, tropfenförmig, oval oderbarock, also ungleichmäßig gewachsen. Welche Perle Sie für ein Schmuckstück bevorzugen, ist eine Frage der geplanten Verwendung und des persönlichen Geschmacks. Tahiti-Perlen eignen sich als Kettenanhänger, für Perlenketten sowie zur Verzierung von Broschen, Ohrringen, Ringen oder Armbändern.

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