TÜRKIS - sehr beliebt doch selten echt!

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Die Wertschätzung des Türkis-Edelsteines begann schon vor rund 4000 Jahren bei den Pharaonen...

...und ist bis heute ungebrochen!

Das hat dazu geführt, dass der himmelblaue bis blaugrüne Stein nicht nur oft verwechselt wird. Z. B.  mit Amatrix, Amazonit, Lazulith, Hemimorphit usw., sondern auch  -   wie kaum ein anderer Edelstein sonst,   - gefälscht, sythetisiert, rekonstruiert oder nachgebessert wird.

Da wird Chalzedon, Magnesit oder Howlith mit Berliner Blau, Anilien- oder Kupferfarbe  als Türkis ausgegeben.

Dann gibt es noch Türkispulver-Fälschungen, die mit blauem Kunstharz vermischt und danach weiterverarbeitet  werden.

Schöne intensive Farben erreicht man auch mit einer Paraffin- bzw. Ölbehandlung.  Selbst die MAtrix, jene beliebten schwarzen Äderchen, werden durch Zugabe schwarzer Substanzen nachgebildet.  In größerem Umfange geschieht das seit 1970. Selbst Imitationen aus Glas und Porzellan finden sich.

Diese Synthesen sind dann unter dem Namen Neo-Türkis, Wiener Türkis, Neolith oder Reese-Türkis im Handel.

 

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