Systemtelefone, Seniorentelefone und Router kaufen

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Trotz der immer größeren Verbreitung von Mobiltelefonen gibt es immer noch zahlreiche Bereiche, in denen Festnetztelefone weiterhin gebräuchlich sind. Zudem benötigen vor allem Firmen einen festnetzgebundenen Internetzugang, auch wenn dieser, unter anderem dank des neuen Übertragungsstandards LTE, mittlerweile ausschließlich über das Smartphone erfolgen kann. Um verschiedene Endgeräte aus diesem breit gefächerten Themengebiet soll es in diesem Ratgeber gehen.

Wo werden heute noch Festnetztelefone gebraucht?

Gerade Firmen können nur schwer auf einen Festnetzanschluss beim Telefon verzichten, da die Kommunikation innerhalb des Unternehmens und nach außen eine Telefonanlage erfordert, die beispielsweise das Weiterleiten von Anrufen oder Konferenzschaltungen ermöglicht. Auch Senioren verwenden in der Regel Festnetztelefone, da sie mit der teils komplexen Bedienung eines Handys überfordert wären – für sie gibt es spezielle Seniorentelefone. Wir wollen nun auf die beiden Gerätetypen näher eingehen.

Systemtelefone

Systemtelefone sind normalerweise schnurgebunden, da in Firmen die Gefahr, dass das Mobilteil eines schnurlosen Telefons abhandenkommt oder mit einem anderen Mobilteil verwechselt wird, zu groß wäre. Sie verfügen meist über zahlreiche Sonderfunktionen, die vor allem in firmeninternen ISDN-Netzen gebraucht werden. So können beispielsweise Anrufe an andere Anschlüsse weitergeleitet oder in einer Warteschleife „geparkt“ werden. Darüber hinaus werden über das Display und LEDs Vermittlungszustände von Gesprächen sowie der Status anderer Anschlüsse angezeigt. Neben diesen Funktionen haben Systemtelefone auch ein umfangreiches Systemmenü, in dem zahlreiche Kontakte gespeichert und Anrufer aufgelistet werden können. Frei konfigurierbare Tasten ermöglichen den schnellen Zugriff auf bestimmte Optionen oder den raschen Anruf bei internen oder externen Anschlüssen. Auf Standardfunktionen wie Freisprecheinrichtung, Wahlwiederholung oder den Versand von Kurzmitteilungen muss man bei Systemtelefonen selbstverständlich auch nicht verzichten.

Systemtelefone verfügen meist über eine UpN-Schnittstelle, die ausschließlich für den Betrieb in Telefonanlageninstallationen gedacht ist, sie eignen sich daher normalerweise nicht für reguläre ISDN-Anschlüsse. Die wichtigsten Hersteller von Systemtelefonen sind Auerswald, AGFEO und Siemens. Geräte dieser Hersteller bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, da sie relativ günstig sind und über zahlreiche Funktionen verfügen, außerdem sind sie erstklassig verarbeitet.

Seniorentelefone

Da Senioren häufig körperlich bereits etwas eingeschränkt sind, gibt es spezielle Telefone, die ganz auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. In der Regel handelt es sich auch hier um schnurgebundene Telefone, es gibt aber auch einige schnurlose Varianten. Die Telefone verfügen meist über sehr große Wähltasten, die auch ohne eine Lesebrille gut zu erkennen sind. Zudem können Rufton- und Gesprächslautstärke besonders laut gestellt werden. Häufig haben die Telefone auch einige Schnellwahltasten, die ebenfalls sehr groß gestaltet sind und die gelegentlich sogar mit Fotos versehen werden können. Auch das Menü der Telefone ist sehr übersichtlich und einfach gehalten, oft kann man sich außerdem die Menüpunkte vorlesen und die Namen beziehungsweise die Nummern der Anrufer ansagen lassen.

Darüber hinaus verfügen einige Geräte über einen separaten Notrufknopf, der am Handgelenk oder um den Hals getragen werden kann. Sollte es zu einem Notfall kommen, wird der Knopf gedrückt und das Telefon ruft selbsttätig sämtliche eingespeicherten Nummern an und spielt eine Notruf-Ansage ab. Viele Seniorentelefone können zudem mit Batterien bestückt werden, die bei einem Stromausfall dafür sorgen, dass das Telefon weiterhin funktionstüchtig bleibt.

Bei Seniorentelefonen können vor allem die Geräte der Firma Hagenuk überzeugen. Sie verfügen über umfangreiche Ausstattung und zahlreiche nützliche Funktionen, sind übersichtlich gestaltet und zudem noch recht günstig.

Was sind Router und wofür werden sie benötigt?

Router sind „Verteilerknoten“ eines Netzwerks und dienen dazu, über eine Verbindung mehreren Computern Zugang zum Internet zu gewähren. Dabei wird grundlegend zwischen Routern für den privaten Gebrauch und Routern für den Einsatz in Firmen unterschieden. Wir wollen nun auf die verschiedenen Typen von Routern eingehen.

Router für private Netzwerke

Die meisten Haushalte verfügen nur über einen Internetanschluss – da es aber ziemlich unpraktisch wäre, wenn man die meist in größerer Zahl vorhandenen Rechner immer nur einzeln mit dem Internet verbinden könnte, bietet sich der Kauf eines Routers an. Man unterscheidet hier zwischen drahtlosen und kabelgebundenen Routern.

Drahtlose Router – sogenannte WLAN-Router – bauen per Funkübertragung Verbindungen zu Geräten auf. Das hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen entfallen lästige Kabelverbindungen, die sich sonst oft über mehrere Zimmer erstrecken müssten oder – wie etwa bei Smartphones – gar nicht erst möglich sind. Zum anderen können im Prinzip beliebig viele Geräte mit dem Router verbunden werden und so auf das Internet (oder auch andere mit dem Netzwerk verbundene Geräte) zugreifen. Nachteile der WLAN-Router sind, im Vergleich zu kabelgebundenen Routern, die deutlich geringere Übertragungsgeschwindigkeit und die Möglichkeit des Missbrauchs. Da sich auch Fremde mit den entsprechenden Geräten Zugang zum Netzwerk verschaffen können, ist es bei WLAN-Routern möglich, den Zugriff auf das Netzwerk zu beschränken und die Übertragung zwischen den Geräten zu verschlüsseln – von dieser Möglichkeit sollte unbedingt Gebrauch gemacht werden. Da ein komplett kabelloser Betrieb den Router recht stark einschränken würde, verfügen die meisten Geräte über einige Anschlüsse für kabelgebundene Verbindungen.

Kabelgebundene Router – die auch LAN-Router genannt werden – können nur über ein Kabel eine Verbindung zu einem Gerät aufbauen. Diese Variante bietet sich vor allem bei Geräten an, die fest an einem Platz stehen, wie beispielsweise ein Desktop-Computer oder die Stereoanlage. Die Verbindungen von LAN-Routern sind – im Vergleich zu denen von WLAN-Routern – deutlich schneller und weniger störanfällig, sie kommen aber aufgrund der begrenzten Zahl an Anschlüssen am Router auch nicht für alle Geräte in Frage. Die meisten LAN-Router verfügen über vier Anschlüsse, es gibt allerdings auch Modelle, die mit bis zu acht Geräten verbunden werden können.

Für welchen Router man sich entscheidet, kommt vor allem auf die Begebenheiten in der Wohnung beziehungsweise im Haus an, in den meisten Fälle ist aber ein WLAN-Router mit einigen zusätzlichen LAN-Anschlüssen die beste Lösung.

Router für Firmennetzwerke

Firmen-Router unterscheiden sich in ihrer grundlegenden Funktion nicht von Routern für den privaten Gebrauch, sie verfügen aber meist über einige zusätzliche Funktionen und Ausstattungsmerkmale, die für den Betrieb eines Firmennetzwerks wichtig sind. Firmen-Router gibt es als kabelgebundene und drahtlose Varianten, wobei auch hier meist eine Kombination aus beiden Varianten zum Einsatz kommt.

Neben den Anschlüssen für die Geräte haben Firmen-Router in der Regel auch sogenannte WAN-Anschlüsse, mit denen sich Netzwerke über große geografische Entfernungen sicher aufbauen lassen. Zudem verfügen sie über eine Firewall, die das Netzwerk vor Angriffen von außen schützt, einen Filter für Inhalte, mit dem sich beispielsweise der Zugriff auf bestimmte Internetseiten sperren lässt, Anschlüsse für Drucker, auf die über das Netzwerk zugegriffen werden kann, und noch einiges mehr. Darüber hinaus sind die Geräte meist deutlich größer als die Router für den privaten Bereich, damit sie sich problemlos in sogenannte Server-Racks einbauen lassen – das sind Gestelle, in denen auch die Server der Firma Platz finden, sodass alle technischen Geräte an einem Ort versammelt werden können.

Führend auf dem Gebiet der Firmen-Router ist das Unternehmen Cisco. Die Geräte zeichnen sich durch solide Verarbeitung, hohe Benutzerfreundlichkeit, einfache Bedienung und gute Leistung aus – sie sind aber auch entsprechend teuer.

Was man beim Kauf von Systemtelefonen, Seniorentelefonen und Routern beachten sollte

Da es sich sowohl bei Telefonen als auch bei Routern um technische Geräte handelt, sollte man sich beim Kauf gebrauchter Geräte zuvor unbedingt über den genauen Zustand des Artikels informieren, da Mängel bei solchen Geräten nicht immer gleich ersichtlich sind. Bei Firmen-Routern besteht zudem die Möglichkeit, dass die Software des Routers modifiziert wurde, um einen Angriff auf das Firmennetzwerk zu ermöglichen, daher sollte man bei diesen Geräten eher zu Neuware greifen. Bei Seniorentelefonen sollte man darüber hinaus darauf achten, dass alle Teile – wie etwa der separate Notrufknopf – auch vorhanden sind.

Router werden oftmals als Teil eines Produktbündels angeboten. Neben dem Router sind dann beispielsweise verschiedene Netzwerkkabel oder Switches im Paket enthalten, sodass sich gleich ein größeres Netzwerk aufbauen lässt. Zudem spart man bei diesen Produktbündeln oft viel Geld, da sie deutlich günstiger sind als die Summe der Preise aller enthaltenen Teile.

Fazit

Systemtelefone stellen für Firmen aufgrund ihrer zahlreichen Zusatzfunktionen eine sinnvolle Alternative zu normalen ISDN-Telefonen dar, zumal sie in der Regel nicht teurer sind. Mit diesen Geräten lassen sich die Vorteile, die eine firmeninterne Telefonanlage bietet, voll ausnutzen, sodass eine effektive Kommunikation innerhalb der Firma und mit Kunden und Geschäftspartnern möglich wird.

Seniorentelefone sind auf die Bedürfnisse von älteren Menschen ausgerichtet und erleichtern ihnen den Umgang mit dem technischen Gerät, vor dem viele aufgrund der zahlreichen Funktionen und Möglichkeiten zurückschrecken. Darüber hinaus sind alleinstehende Personen mit einem Seniorentelefon auch für Notfälle gut gewappnet.

Router ermöglichen mehreren Geräten über eine Verbindung den Zugriff auf das Internet. Im privaten Bereich können so alle Familienmitglieder das Internet gleichzeitig nutzen, was ausgesprochen praktisch ist. In Firmen sind Router aufgrund der Bedeutung, die das Internet inzwischen für die tägliche Arbeit hat, nicht mehr wegzudenken.

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