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Suzuki GSXR – traditionsreiches Big Bike mit 600 bis 1300 ccm

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Suzuki GSXR – traditionsreiches Big Bike mit 600 bis 1300 ccm
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Suzuki GSXR – traditionsreiches Big Bike mit 600 bis 1300 ccm

Grundsätzliches über die GSX-R-Modellreihe von Suzuki

Die GSX-R ist eine Motorrad-Modellreihe des japanischen Herstellers Suzuki. Sie wird der Kategorie Supersportler zugeordnet. Die Reihe umfasst insgesamt vier Modelle, welche sich in ihrer Leistungsfähigkeit unterscheiden. Der kleinste Vertreter ist die GSX-R 600, gefolgt von der GSX-R 750 und schließlich den beiden Leistungsträgern GSX-R 1000 und Hayabusa 1300. Die Namen bzw. Bezeichnungen richten sich am gemessenen Hubraum der Motorräder. Das älteste Modell ist die GSX-R 750, welche 1985 erstmals produziert wurde, das jüngste die GSX-R 1000 aus dem Jahr 2001. Sämtliche Modelle werden nach wie vor gebaut und vertrieben. Die traditionsreichen Motorräder erfreuen sich großer Beliebtheit bei ihren Kunden, nicht zuletzt wegen ihrer Leistungsdaten und Erfolge im Rennsport. Die Motorräder von Suzuki sind seit Jahrzehnten feste Größen der Rennserien und technische Vorreiter. Ihre Errungenschaften sind auch für andere Hersteller richtungsweisend. Bei allen GSX-Modellen handelt es sich um Serienmotorräder, welche für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind.

Die Suzuki GSX-R 600 ist die kleine Maschine unter den großen Kalibern

Die GSX-R 600 umfasst sechs Baureihen, die von 1997 bis 2012 erstmals zugelassen wurden. Sie erinnert mit ihrem 600 cm³ Hubraum an eine gedrosselte GSX-R 750, denn technisch gesehen sind beide Motorräder nahezu identisch. Die erste Baureihe wurde zwischen 1997 und 2000 produziert. Das zwei Meter lange und knapp 200 Kilo schwere Motorrad verfügt über einen Viertakt-Reihenmotor mit 106 bzw. 110 PS. Bei dieser Baureihe erfolgt die Gemischaufbereitung mit Vergasern, wohingegen die nachfolgenden Reihen über eine elektronische Benzineinspritzung verfügen. Die weiteren Baureihen unterscheiden sich lediglich in der Zunahme der Pferdestärken. Die Modelle ab 2001 verfügen über 115, die ab 2004 über 120 PS. Die letzten drei Baureihen sind mit jeweils 125 PS ausgestattet.

Das Fahrwerk der GSX-R 600 besteht aus einem Leichtmetall-Brückenrahmen. Dieser ist klassentypisch und bei den meisten Sportlern bzw. Supersportlern gang und gäbe. Zudem besitzen die Modelle ab 2004 eine Upside-Down-Gabel. Teleskopgabel und Federbein sind verschieden einstellbar, darunter in Federbasis, Druck- und Zugstufendämpfung. Die Höchstgeschwindigkeit der GSX-R 600 beträgt 260 km/h. Zu ihren Stärken gehört vor allem das Sportfahrwerk. Dieses bietet ein agiles Handling in Verbindung mit einer guten Rückmeldung. Zudem ist es verhältnismäßig komfortabel. Außerdem ist die GSX-R 600 sehr stabil. Sie vermittelt einen positiven, neutralen Fahreindruck. Der Motor ist laufruhig und durchaus sparsam. Somit ist die „kleine" Suzuki ein Allrounder ohne größere Schwächen. Kritikwürdig sind lediglich der etwas laute Motor und die Bremsen, die ihre Arbeit zwar auf einem hohen Niveau verrichten, jedoch ohne ABS auskommen müssen. Eine breite Auswahl der GSX-R 600 finden Sie bei eBay.

Die Suzuki GSX-R 750 stellt das Urgestein unter den Supersportlern dar

Die GSX-R 750 wurde erstmals 1985 eingeführt und galt als Primus der Superbike-Klasse. Technisch als Meilenstein tituliert, war die GSX-R 750 wegweisend für die Entwicklung nachfolgender Modelle. Die Anhebung des Hubraums auf 1000 cm³ in der Superbike-Klasse hatte zur Folge, dass die GSX-R 750 mittlerweile nahezu konkurrenzlos ist.

Ab 1992 wurde sie statt einer Luft/Öl-, mit einer Wasserkühlung betrieben und 1998 erfolgte die Umstellung auf die Benzindirekteinspritzung. Seitdem werden sie und die GXS-R 600 parallel gebaut und unterscheiden sich nur marginal. Die GSX-R 750 leistet 150 PS bei einem Gewicht von unter 200 Kilogramm. Hinzu kommt ein Aluminium-Brückenrahmen und ein vielseitig einstellbares Federbein. Die weitere Ausstattung umfasst einen serienmäßigen Lenkungsdämpfer, der Schläge besser unterdrücken soll, sowie eine Anti-Hopping-Kupplung zur Entlastung des Hinterrads beim Herunterschalten. Die Höchstgeschwindigkeit des Supersportlers beträgt 280 km/h.

Stärken und Schwächen der GSX-R 750 ergeben sich im Vergleich mit dem Schwestermodell GSX-R 600. Hier befindet sich die „große Schwester" auf einer Gratwanderung. Sie verfügt zwar über mehr Kraft als die GSX-R 600, diese lässt sich aber etwas schwerer kontrollieren. Vor allem im Grenzbereich zeigt die GSX-R 750 Schwächen in der Fahrbarkeit, wobei diese im Vergleich zu früheren Modellen deutlich zugenommen hat. Insgesamt wirkt die GSX-R 750 etwas schwerfällig, was durchaus im Alltag von Vorteil ist, jedoch auf der Rennstrecke einen Nachteil darstellt. Die große Stärke des Motorrads ist dagegen zweifelsohne sein drehfreudiger und kräftiger Motor, gepaart mit seinem geringen Gewicht. Diese Kombination sorgt für einen enormen Schub auf der Straße. Zudem arbeitet der Motor sehr effizient und spritsparend. Bei eBay können Sie das Traditionsbike entdecken.

Die leistungsfähige Suzuki GSX-R 1000 ist das offizielle Modell der Superbike-WM

Die GSX-R 1000 erblickte 2001 zum ersten Mal das Licht der Welt auf dem deutschen Markt. Sie war eines der ersten Serienmotorräder mit einem Verhältnis von Leistung zu Gewicht, das fast einem Kilogramm entsprach. So verfügte die erste GSX-R 1000 über 160 PS bei 170 kg Trockengewicht. Suzuki veröffentlicht alle zwei Jahre ein neues, überarbeitetes Modell, welches stetig verbessert wird. Dementsprechend wurde etwa die 2003er Version der GSX-R 1000 großflächig modifiziert. Rahmen, Fahrwerk und Motor wurden überarbeitet. Außerdem wurde das Gewicht, bei gleichzeitiger Leistungssteigerung um vier PS, weiter auf 168 kg reduziert. Weitere Verbesserungen bescherten dem Superbike bis zu 185 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h. Technisch ähnelt die GSX-R 1000 der GSX-R 750. Bei beiden sorgen unter anderem zwei Drosselklappen pro Zylinder für einen besseren Durchzug des Motors. Zum ersten Mal kamen auch Titan-Bestandteile zum Einsatz. Ventile und Auspuffanlage bestehen aus dem widerstandsfähigen Element. Das Motorrad ist seit 2004 das offizielle Modell der Superbike-Weltmeisterschaft und löste damit die GSX-R 750 ab.

Zu den Stärken des Supersportlers zählt in erster Linie sein leistungsstarker Motor. In Verbindung mit seinem geringen Gewicht beschleunigt die GSX-R 1000 zügig und überträgt ihre Kraft druckvoll auf den Asphalt. Die direkte Verbindung zum Rennsport ist unübersehbar, jedoch sind auch die Schwächen der GSX-R 1000, die sich vor allem im Alltag offenbaren, schnell ersichtlich. So muss das Motorrad gänzlich ohne jegliche Fahrerassistenzsysteme auskommen, welche heutzutage für die Sicherheit unabdingbar geworden sind. Suzuki verweigert aber den Einsatz von elektronischen Helfern, um den Renncharakter der GSX-R 1000 zu erhalten. Zudem ist das Modell seit geraumer Zeit technisch unverändert und dementsprechend nicht mehr auf Höhe der Zeit. Die beiden Vorgängermodelle wurden zudem wegen Rahmenbruchs zurückgerufen.

Die Hayabusa GSX 1300 R ist der Rekordhalter aus dem Hause Suzuki

Die GSX 1300 R hört auf den klangvollen Beinamen „Hayabusa", welcher übersetzt Wanderfalke heißt. Der Name ist Programm, denn die erste Hayabusa, die erstmals 1999 eingeführt wurde, war mit 300 km/h das schnellste Serienmotorrad, das je gebaut wurde. Es ist mit der Fluggeschwindigkeit des Greifvogels durchaus vergleichbar. Ein auffälliges Merkmal der GSX 1300 R ist sein Design. Dieses wurde speziell durch den Einsatz im Windkanal entwickelt, um auf diese Weise die Aerodynamik zu optimieren und die angestrebte Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Der Supersportler wurde in Deutschland zur Serienreife geführt.

Nach ihrer Einführung und den offengelegten Leistungsdaten entstand eine öffentliche Diskussion über das Thema Sicherheit. Kritiker sahen die nicht mehr zu beherrschende Kraft der Hayabusa, vor allem im öffentlichen Straßenverkehr, als ernstzunehmende Gefahr. Suzuki reagierte auf die Bedenken und limitierte ab 2001 die Geschwindigkeit der GSX 1300 R mit Hilfe einer elektronischen Steuerung auf 298 km/h. Seit dieser Veränderung blieb die Hayabusa bis 2007 technisch unberührt. Erst 2008 folgte eine Neukonstruktion mit einer veränderten Verkleidung, neuem Motor und dementsprechend anderen Leistungsdaten. Das Motorrad verfügt seitdem über 197 PS bei einem Gewicht von 260 kg.

Die Hayabusa gilt in vielen Kreisen als Legende. Diesen Status untermauern auch zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde, mit denen der „Kraftprotz" aufwartet. Eine Hayabusa mit Turboaufladung erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 407 km/h bei 400 PS. An dieser Stelle scheint es trivial, die Stärken der GSX 1300 R hervorzuheben. Jedoch muss betont werden, dass trotz dieser brachialen Kraft die Hayabusa relativ gutmütig und sicher zu fahren ist. Zwar ist sie für die Überholspur konzipiert, kommt jedoch auch mit niedrigen Touren gut zurecht. Zur erhöhten Sicherheit trägt zudem das eingeführte ABS bei. Bei richtigem Umgang ist sie sogar ziemlich alltagstauglich, obwohl man ihr hohen Komfort absprechen muss. Dafür ist sie etwas zu unhandlich und hart abgestimmt. Bedenkt man jedoch die Geschwindigkeitsbereiche, in denen sie sich bewegt, so ist eine harte Federung nur allzu verständlich.

Was Sie vor dem Kauf einer Suzuki GSX unbedingt beachten sollten

Eines muss zunächst dargelegt werden: Eine GSX ist kein Spielzeug und nur erfahrenen Motorradfahrern zu empfehlen. Sämtliche bei eBay erhältliche Modelle verfügen über eine gewaltige Kraft und diese müssen vor allem im Grenzbereich sicher beherrscht werden. Ob Sie sich dabei für das „kleine" Modell GSX-R 600 entscheiden oder sich gleich an die Hayabusa heranwagen, ist letztlich eine Frage von persönlichen Vorlieben und eigenen Fähigkeiten. Zudem dürfte der Preis eine nicht unwesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung spielen. Daher lohnt sich die Suche bei eBay nach gebrauchten Modellen mit wenig Laufleistung. Die Preise sind recht moderat und es ist sicherlich für jeden Suchenden etwas dabei. Besonders empfehlenswert sind die Modelle sämtlicher Baureihen ab 2001. Diese sind technisch ausgereift und zeitgemäß. Je nach Baureihe sollte jedoch auf die spezifischen Schwachstellen geachtet werden. Es muss an der Stelle unterschieden werden, für welche Zwecke Sie die Suzuki verwenden möchten. Wenn Sie sich überwiegend auf der Rennstrecke aufhalten, können Sie jedes Modell bedenkenlos wählen, wobei die stärkeren einen größeren Reiz haben. Für den Alltag eignen sich vor allem die GSX-R 600 und 750. Sie sind agil und gutmütig, zudem sehr spritsparend. Aufgrund der fehlenden Assistenzsysteme und der technischen Betagtheit ist die GSX-R 1000 nur bedingt zu empfehlen. Sie ist zu sehr auf den Rennsport getrimmt. Eines haben jedoch alle Modelle gemeinsam. Sie vermitteln großen Fahrspaß auf jedem Untergrund und mit ihnen fährt ein Stück Tradition und Rennsportgeschichte mit.

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