Süß oder salzig? Die Gemüse- und Früchtebreis für Babys im Vergleich

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Süß oder salzig? Die Gemüse- und Früchtebreis für Babys im Vergleich

Der erste große Schritt in der Ernährung Ihres Kindes ist die langsame Umstellung von Milch auf Brei. Dabei stellen sich viele Eltern die Frage, welche Breie besonders gut für ihren Nachwuchs geeignet sind. Der folgende Ratgeber gibt Ihnen Tipps zum Beikoststart.

 

Gemüsebrei für das Baby: Gut verträglich und salzlos sollte er sein

Babybrei, der auch unter dem Namen Beikost bekannt ist, können Sie ab dem 4. Lebensmonat füttern. Sie können aber auch später beginnen, je nachdem, ob Ihr Baby schon Interesse am Essen zeigt. Ärzte empfehlen, langsam und immer nur mit einer Zutat zu beginnen. Der reine Gemüsebrei ist dabei die erste Wahl. Gut verträgliches Gemüse, wie Karotte oder Pastinake, ist für den Einstieg hervorragend geeignet. Auch Kürbis oder Zucchini können Sie Ihrem Baby als erste Kost anbieten. Bei der Umstellung eines Babys auf Beikost kommt es darauf an, wie Ihr Kind den angebotenen Brei verträgt. Testen Sie vorsichtig aus und achten Sie auf mögliche Probleme wie Verstopfung oder ein verstärktes Spucken. Achten Sie außerdem darauf, zunächst Gläschen zu kaufen, die noch kein oder nur wenig Salz enthalten, da dies für die ganz Kleinen schädlich sein kann.

 

Früchtebrei - die kleine Belohnung für den Nachwuchs

Viele Kinder wissen süßen Geschmack zu schätzen und mögen Obstbreie daher häufig besonders gern. Gefertigt aus milden Früchten können Sie den Obstbrei als Nachtisch oder auch als Ergänzung zu Getreide- und Milchbrei nutzen. Anders als die Gemüsebreie werden Obstbreie jedoch nicht für den Einstieg empfohlen. Möchten Sie dennoch mit Obst beginnen, bieten sich Banane und Apfel an. Die Früchte sind besonders mild und gut verträglich. Ihr Baby wird sich schnell an den süßen Geschmack vom Teller gewöhnen und immer mehr Interesse an neuer Nahrung zeigen. Verzichten Sie dagegen auf Erdbeeren, da diese Allergien hervorrufen können. Bieten Sie Obstbrei mit Erdbeere frühestens ab dem 10. Lebensmonat an. Hier können Sie dann auch andere Früchte einführen, wie Pfirsich oder Maracuja.

 

Babybreie kaufen oder selber machen?

Neben der Möglichkeit, den Babybrei in Gläschen zu kaufen, können Sie auch selbst kochen. Probieren Sie neue Kombinationen von Obst und Gemüse für Ihr Kind aus. Kaufen Sie ausschließlich frische Lebensmittel und verarbeiten Sie diese zügig. In speziellen Schalen, die Sie bei eBay bestellen können, lassen sich die hergestellten Breie auch einfrieren. Möchten Sie lieber kaufen, bieten sich in der Anfangszeit die Breie von Alnatura an, die komplett frei von Salz sind, auch bei Breien ab dem 8. Lebensmonat. Hipp dagegen setzt Natrium in geringen Mengen ein, ebenso wie Alete.

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