Subnotebook mit virtuellem CD-Rom Laufwerk betreiben

Aufrufe 6 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
(Sub-) Notebook-Besitzer wünschen sich vielfach ein DVD- oder ein CD-Rom Laufwerk, das man mit sich nehmen kann, ohne zusätzliches Gewicht im Gepäck zu spüren. Zu diesem Zweck kann man sich eine Software kaufen, die sich "virtuelles CD-Rom / virtuelles DVD Laufwerk" nennt.
Das ist eine Software, die dem Betriebsystem ein oder mehrere CD-Rom/DVD-Laufwerke vormacht, obwohl diese physisch nicht existieren, deshalb auch "virtuell" also nur sichtbar, aber nicht wirklich (physisch) vorhande Laufwerke.

Was fängt man mit dieser Software an? Nun, mit der Software kann man CD's auslesen und diese komplett auf die Festplatte speichern um diese in dem virtuellen Laufwerk abspielen zu können. Daher hat man eine komplette CD als ein Datenpaket auf der Festplatte, das man in das virtuelle CD-Laufwerk einlegt, abspielen kann oder installieren kann. Das ist dann wichtig, wenn man eine Software auf dem Subnotebook laufen lassen möchte, die ein DVD, oder CD Laufwerk erwartet, das heißt Software die erwartet, dass die DVD zum Benutzen im Laufwerk liegt. Dazu gehören solche Kandidaten wie Enzyclopädie "Encarta", oder auch die "Britannica" oder spezielle CAD-Software die ab und zu erwartet, dass man diese zur Kontrolle ins Laufwerk legt.


Wie geht man vor? Man installiert diese virtuelle Software zuerst auf einem PC und liest damit die DVDs/CDs aus und speichert die kompletten Dateien auf der Festplatte des PC's. Danach werden die gesamten Daten über Netzwerk oder einen 1-4 GB USB Stick auf das (Sub-) Notebook übertragen.

Wie bekommt das Notebook ein virtuelles Laufwerk?
Damit das (Sub-) Notebook jetzt auch die virtuellen Laufwerke erhält muss man diese Software auf diesem installieren, dazu packt man die Installations-Software der CD "Virtulles CD-Laufwerk" mit auf den USB Stick (meist nur einige MB groß), oder kopiert den Ordner der Software über Netzwerk, oder installiert sogar die Software über Netzwerk, das geht auch. Nach dem kopieren der Software (virtuelles CD-Laufwerk), installiert man die Software für das virtuelle Laufwerkt (meist 1-7 Laufwerke möglich) auf dem Subnotebook. Nach einem Neustart erkennt das virtuelle Laufwerk die vorher mit dem USB Stick übertragenen pseudo CD's (die Datenpakete) als echte CD's die man in das virtuelle Laufwerk einlegen kann.

Wie geht man weiter vor mit den virtuellen DVDs/CDs? Man kann die pseudo CD in das virtuelle Laufwerk einlegen und wieder auswerfen, wie bei dem echten Laufwerk. Einziger Unterschied, man hat keine wirklichen Laufwerke, aber die gleichen Funktionen wie mit echten Laufwerken, denn man kann jetzt die "Encarta" in das virtuelle CD-Laufwerk einlegen und sofort startet die Installation von selber. Das obwohl kein physisches DVD/CD Laufwerk vorhanden ist, weil die Datenpakete, als CDs bzw. DVDs auf der Festplatte sind. Nachdem das durchgeführt ist und man die "Encarta" bzw. "Brittanica" startet, denkt diese, dass die "echte Encarta CD" in einem wirklichen CD-Laufwerk liegt und startet brav. So hat man sein Nachschlagewerk immer auf seinem Sub-Notebook bei sich und ist bestens informiert.

Welche wichtigen Vorteile gibt es?

  1. Man kann mehrere Betriebssysteme mit Bootmanager nutzen und legt die "Datenpakete" der pseudo CD's auf einer dritten Daten-Partition, die für alle startbaren Systeme zugänglich ist, daher kann man auch bei unterschiedlichen Systemen die pseudo CD's mit den virtuellen CD-Laufwerken nutzen.
  2. Die Daten hat man auch dann bereit, wenn man keine echte Software-CD bei sich hat um mal eben ein zerschossenes Word oder Photoshop zu reparieren oder neu zu installieren.
Welche Nachteile gibt es?
  1. Man muss immer erst die Software (nur ein paar MB) bei jedem Betriebssystem installieren, damit man die pseudo-CD's nutzen kann.
  2. Es ist leider ein ständiger Wettlauf mit den Kopierschutzverfahren, da keiner der Hersteller von Software an die "friedliche Nutzung" des Kopierens denkt. Auf der sicheren und auch preiswerten Seite ist man mit Nutzung von älteren "Encarta" Versionen oder mit "Auslesen im "bit-by-bit Verfahren", damit werden einige Schutz-Verfahren umgangen, oder man kauft die modernsten Versionen von "Virtual CD" oder ähnliche Programme die das leisten, die umgehen diesen Kopierschutz in den meisten Fällen.
  3. Wenn man unnötige Daten aus der virtuellen Software löschen möchte, um Platz zu sparen, geht das gewöhnlich nicht, da sie wie eine echte Kunststoff CD schreibgeschützt ist.
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden